Die ersten aktualisierten Internetseiten sind fertig!
Auf den ersten Blick scheint sich dabei nicht viel verändert zu haben.
Wir haben uns aber bemüht die Verständlichkeit der Texte für
botanischen Laien zu verbessern. Innerhalb der Pflanzenbeschreibungen sind
nun die Fachausdrücke direkt in das Glossar bzw. zu den Merkmalbeschreibungen
verlinkt. In den Merkmalbeschreibungen sind zu den einzelnen Blatt-, Blüten-
und Fruchtformen Zeichnungen und beispielhafte Abbildungen zu finden. Auf
diese Weise können unbekannte Begriffe schnell nachvollzogen werden.
Im Allgemeinen Teil der Gattungsbeschreibungen sind zusätzlich beschriftete
Bilder, die auf die typischen Merkmale der Gattungen hinweisen. Am Ende
jeder Seite mit Beschreibungen ist eine Liste mit Artikeln und Büchern,
aus denen die Informationen stammen. Wir können selbstverständlich
nicht alle Informationen aus diesen Quellen hier wiedergeben. Es lohnt
sich darum auch einmal das eine oder andere der Bücher für nähere
Informationen zu Rate zu ziehen.
Bisher lag unser Schwerpunkt auf der Beschreibung von
Aquarienpflanzen. Da nun mittlerweile nahezu alle bekannten Arten und Sorten
aufgenommen wurden, haben wir die Beschreibung auf Teich- und Teichrandpflanzen
ausgedehnt. Dadurch sind viele Arten neu dazu gekommen, die wir in den
nächsten Monaten online stellen werden.
Aus dieser Pflanzenliste ist
ersichtlich welche Pflanzen in Zukunft hier vorgestellt werden.
Unser Quellen
Das Internet macht es Jedem möglich sich schnell
über alle möglichen Themen zu informieren. Leider wird dabei
oft nicht reflektiert, welchen Stellenwert dabei die Qualität der
Quelle hat. Beispielsweise wird nicht unterschieden, ob eine Angabe von
einer fachlich fundierten Internetseite stammt oder aus einem Onlineshop.
Beispielsweise wird sich ein Onlineshop-Betreiber tunlichst hüten
anzugeben, dass Crinum calamistratum bis zu 2 Meter lang werden
kann. Er oder sie kennt die Pflanze Erstens nur mit 30 cm langen Blättern,
weil sie so verkauft werden, zweitens vermeidet man so, dass sich Kunden
beschweren, weil ihre Pflanze ja viel kürzer ist und drittens werden
Crinum
in der Natur an optimalen Standorten 2 Meter lang, aber eben nicht in jedem
Aquarium.
Wir denken uns unsere Angaben nicht aus, sondern entnehmen
sie aus der Literatur und aus unserer eigenen Erfahrung. Da wir beide mehrere
Jahre in einer Aquarienpflanzengärtnerei gearbeitet haben, kennen
wir die Pflanzen über die wir hier schreiben aus unserer täglichen
Arbeit und aus dem Hobby.
Da es offenbar gewisse Schwierigkeiten macht, unseren
Angaben zu vertrauen möchte ich hier noch einmal einige Hinweise zu
den Quellen geben und darauf hinweisen, dass es möglich ist das Meiste
in Büchern nachzulesen.
Informationen zu Pflanzen:
Grundsätzlich basieren die angegebenen Größenangaben und Kulturhinweise bei den Aquarienpflanzen auf unseren eigenen messungen und Erfahrungen sowie auf der allgemeinen Aquarienliteratur. Die drei wichtigsten Bücher sind hierbei:
Ergänzend wurden weitere Bücher und Zeitschriftenartikel
verwendet. Darunter auch solche, die nur antiquarisch erhältlich sind.
Beispielsweise die sogenannte "Loseblattsammlung" von A. Wendt (1952-1955):
Aquarienpflanzen in Wort und Bild.
Die oft zitierte "Aqua Planta" ist die Zeitschrift des Arbeitskreis Wasserpflanzen im VDA. Sie ist nur für Mitglieder des Arbeistkreises Wasserpflanzen im Abonement zu beziehen und - soweit ich weiß - in keiner öffentlichen Bibliothek erhältlich. Das Heft liefert von allem Informationen für Fans von Cryptocorynen. Artikel zu anderen Themen findet man meist auch zeitgleich in der DATZ oder anderen Kioskmagazinen.
Neuere systematische Erkenntnisse, Ergebnisse zu Toxizitätsversuchen und Ähnliches stammen aus der wissenschaftlichen Literatur. In der Regel sind die Quellen direkt auf der entsprechenden Internetseite angegeben. Wer sich daran versuchen will kann weitere Literatur unter www.scirus.com suchen. Diese Suchmaschine gibt nur wissenschaftliche Artikel aus. Meist sind diese jedoch nur für Abonnenten oder gegen Zahlung eines meist nicht unerheblichen Geldbetrages vollständig lesbar. An sonsten ist nur der Abstract, eine mehr oder weniger ausführliche Zusammenfassung, zu sehen. Die Universitätsbibliothek in Hannover hat jedoch online Zugang zu den meisten dieser Zeitschriften. Wer einen entsprechenden Ausweis hat kann direkt in der Bibliothek den gesamten Texts lesen, drucken oder auf CD brennen wie er möchte. Alternativ kann man sich von der Unibibliothek aber auch Kopien schicken oder mailen lassen.
Hinweise z. B. zu den Toxizitätsgrenzen verschiedener Stoffe werden aus mir nicht ersichtlichen Gründen immer wieder in Frage gestellt. Alle Quellen waren immer am unteren Ende der entsprechenden Seiten angegeben. Da das offenbar nicht ausreichend war, sind sie nun zusätzlich an jeder entsprechenden Textstelle verlinkt.
(c) Wilstermann-Hildebrand 2008