
Echinodorus-Arten im Handel – Who is
who Teil I -
Echinodorus rigidifolius und
Echinodorus
argentinensis
Wirbellose: Red Cherry Garnele
Pflanzenportrait: Pogostemon stellatum ´Adelaide River´
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Echinodorus-Arten im Handel – Who is who Teil I – Echinodorus rigidifolius und Echinodorus argentinensis
Der Folgende Text basiert auf Beobachtungen und Mitteilungen von Dipl. biol. Heiko Muth, der uns auch die Bilder zur Verfügung gestellt hat.
Unter den Handelsnamen Echinodorus rigidifolius und Echinodorus argentinensis sind zwei Wuchsformen von Echinodorus palaefolius im Handel. Während Echinodorus rigidifolius lediglich eine Handelsbezeichnung ohne weitere Bedeutung ist, bezeichnet Echinodorus argentinensis eigentlich eine Fundortvariante von Echinodours grandiflorus.
Echinodorus palaefolius
ist eine sehr variable Art aus Brasilien. Die Pflanzen werden zwischen
30 und 70 cm groß. Die Blattstiele haben einer deutlichen Rinne auf
der Oberseite und eine abgeplattete oder rinnige Leiste auf der Unterseite,
sowie meist mehreren Riefen bzw. Leisten an den Seiten.
Blattstielquerschnitt vom falschen Echinodorus „argentinensis“ |
Blattstielquerschnitt vom Echinodorus „rigidifolius“ |
Die Blätter sind dunkelgrün. Sie sind oval oder
etwas zugespitzt. Die Blattspreiten sind zwischen 8 und 18 cm lang und
5 bis 13 cm breit. Das Verhältnis von Breite zu Länge liegt bei
etwa 1:1,2 bis 1,8. Unter Wasser werden die Blattspreiten 30 cm lang und
8 bis 12 cm breit. Bei der Form, die unter dem Namen „Echinodorus
rigidifolius“ im Handel ist, befindet sich unter dem Blattansatz eine
Verdickung, ein so genanntes Scheingelenk. Die andere Form „Echinodorus
argentinensis“, hat dunkelgrüne Blätter mit breit lanzettlichen
Spreiten. Es ist kein Scheingelenk sichtbar.
Die Pflanzen sind nicht mit dem "echten" Echinodorus
argentinensis verwandt, bei dem es sich um eine Fundortvariante von
Echinodorus
grandiflorus handelt.
Echinodorus "rigidifolius" |
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Von Echinodorus grandiflorus sind Pflanzen aus
zwei Populationen in Kultur. Die eine kommt in Argentinien und dem südlichen
Brasilien vor und wurde von Rataj 1975 als Echinodorus argentinensis
beschrieben und auch unter diesem Namen in den Handel gebracht. Die andere
Form wurde 1998 von Haynes & Burkhalter als Echinodorus floridanus
beschrieben. Sie stammt aus Nordostflorida. Die derben Blätter haben
dunkel grüne, breit lanzettliche bis breit ovale Spreiten. Sie sind
lang gestielt. Die Blattstiele sind rund im Querschnitt. Die verzweigten
Blütenstände sind aufrecht und bilden nicht immer Adventivpflanzen.
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Echinodorus "argentinensis" |
Es gibt eine ganze Gruppe von Arten, die nahe mit Echinodorus
palaefolius verwandt sind. Dazu gehören E. palaefolius (einschließlich
E.
piauhyensis), E. subalatus (einschließlich E. andrieuxii),
E.
inpai und E. decumbens. Wobei der Artstatus der beiden Letzten
nicht eindeutig geklärt ist. Alle Arten haben eine Reihe gemeisamer,
charakteristischer Merkmale. Die Blüten sind klein und haben in der
Regel 12 Staubblätter. Die Krnblätter berühren sich bei
der geöffneten Blüte nicht. Die Blattstiele haben eine deutliche
Rinne auf der Oberseite und eine abgeplatteten oder rinnige Leiste auf
der Unterseite. Meist weisen sie mehrere Riefen bzw. Leisten an den Seiten
auf. Die Achse des Blütenstandes ist zwischen den Blütenquirlen
scharf dreikantig oder geflügelt. An der Basis der Blütenquirle
befinden sich kleine Blätter, die teilweise bereits vor dem Aufblühen
abfallen. Diese werden als Brakteen bezeichnet. Bei den Arten der "Palaefolius-Gruppe"
sind diese Brakteen an der Basis miteinander verwachsen. meistens sind
sie länger als die Blütenstiele. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal
von Echinodorus-Arten sind durchscheinende Zeichnungen in den Blättern,
die unter dem Mikroskop sichtbar sind. Bei Echinodorus palaefolius
und seinen Verwandten bilden diese Zeichnungen immer Linien, sofern sie
nicht fehlen.
Als Echinodorus palaefolius, E. "argentinensis"
und E. "rigidifolius" sind einige einander ähnelnde Formen
in Kultur, die weitgehend der Beschreibung von Echinodorus palaefolius
entsprechen (z.B. Blattspreiten weniger als doppelt so lang wie breit,
Blütenstände verzweigt und länger als die Blätter).
Sie weisen jedoch, wie auch E. decumbens, überhängende
bis niederliegende Blütenstände mit Adventivpflanzen auf, während
E.
palaefolius laut botanischer Beschreibung (Lehtonen 2007) aufrechte
Blütenstände ohne Adventivpflanzen bildet. Einige der kultivierten
Formen haben weiterhin spitze Blattspitzen (lt. botanischer Beschreibung
rund). Einem anderen Taxon aus der genannten Verwandtschaftsgruppe können
die kultivierten Pflanzen aber nicht zugeordnet werden.
Über die Herkunft der kultivierten E. cf. palaefolius-Formen
ist nichts bekannt. Offenbar wurden sie in Gegenden gesammelt aus denen
es kaum Herbarbelege gibt. Zum Beispiel sind immer noch weite Teile Brasiliens
zu wenig botanisch erforscht (siehe Lehtonen 2007).
Die eher untypischen Merkmale lassen sich direkt auf
die Selektion in der Kultur zurückführen. In der Natur wurden
möglicherweise einzelne Individuen oder lokale Populationen mit überhängenden
/ kriechenden, proliferierenden („Jungpflanzenbildenden“) Blütenständen
ausgewählt, da sich diese besonders für die vegetative Vermehrung
eignen. Vielleicht traten solche untypischen Wuchsformen aber auch in einem
Kulturbestand mit Sämlingen auf und wurden weiter vermehrt.
Möglicherweise sind auch Hybriden zwischen Echinodorus
subalatus und E. palaefolius aufgetreten. Es ist aber auch möglich,
dass es in der Natur weitere, unbeschriebene Sippen dieser Gruppe gibt
oder die wirkliche Variationsbreite der bekannten Arten ist größer
als die bisher durch Herbarbelege dokumentierte.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass es mehrere Echinodorus
-Formen gibt, die zur Gruppe um Echinodorus palaefolius gehören.
Mindestens zwei Formen werden unter den Namen E. palaefolius, „E.
rigidifolius“ oder „E. argentinensis“ vertrieben. Die ursprünglich
als Echinodorus argentinensis beschriebenen Pflanzen gehören
zu einer Fundortvariante von Echinodorus grandiflorus. Sie haben
anders als
E. palaefolius Blattstiele, die im Querschnitt rund sind.
Literatur:
S. Lehtonen (2007): Natural History of Echinodorus (Alismatceae).-
Annales Universitatis Turkuensis, Sarja - Ser. AII Osa - Tom. 203
Wasserpflanzen werden nach ihrer Wuchsform grob in zwei
Kategorien unterteilt. Zum einen gibt es die so genannten Rosettenpflanzen,
bei denen alle Laubblätter aus einem gemeinsamen Zentrum hervorgehen.
Zum anderen spricht man von Stängelpflanzen, bei denen die einzelnen
Blätter in unterschiedlicher Anordnung entlang einer mehr oder weniger
verzweigten Achse wachsen.
Während bei Rosettenpflanzen die Gesamthöhe
durch die Länge der Blattspreiten und Blattstiele bedingt wird, hängt
sie bei den Stängelpflanzen von der Länge der Sprossachse ab.
Durch gezieltes Kürzen, kann man sie darum in der Höhe den eigenen
gestalterischen Bedürfnissen anpassen.
Stängelpflanzen werden in zwei Formen zum Verkauf
angeboten. Über Wasser angezogene Pflanzen wachsen in der Regel in
einem Topf mit Steinwolle und haben diesen häufig bereits gut durchwurzelt.
Pflanzen, die nur unter Wasser kultiviert werden können, z. B. Haarnixen
(Cabomba-Arten) und Wasserpest (Elodea,
Egeria, Lagarisophon und Hydrilla), oder solche, die unter
Wasser eine dekorativere Form haben, z. B. der Indische Wasserstern (Hygrophila
difformis) oder der Große Sumpffreund (Limnophila
aquatica), werden in der Regel in einem mit Schaumstoff und Blei
umwickelten Bund verkauft.
Die bewurzelten Topfpflanzen wachsen in der Regel etwas
schneller an. Selbst wenn beim Ablösen der Steinwolle ein Teil der
Wurzeln verloren gehen, muss die Pflanze weniger Energie in die Bildung
von Wurzeln investieren und beginnt schneller mit der Bildung der neuen
Unterwasserblättern. Diese unterscheiden sich mehr oder weniger stark
von den Überwasserblättern. Bei Bundpflanzen fehlen die Wurzeln
in der Regel. Das ist aber kein Problem, weil diese meist innerhalb von
etwa einer Woche gebildet werden.
Die Stängel können so wie sie sind eingepflanzt
werden. Oft sind sie aber gleich lang und wirken nicht besonders gut, wenn
sie in dieser Form gesteckt werden. Harmonischer sieht es aus, wenn die
Triebe auf verschiedene Längen eingekürzt und von vorne nach
hinter stufig eingesetzt werden. Auf diese Weise können Pflanzstraßen
gestaltet werden, die optisch zu einer schönen Solitärpflanze
oder einem anderen dekorativen Gestaltungselement wie einem schönen
Stein oder bizarr geformten Wurzelstück hinleiten.
Rechts im Vordergrund ist eine Pflanzstraße aus
Indischem Wasserstern
|
Das Kürzen sollte mit einem scharfen Messer geschehen,
damit die Stängel dabei nicht gequetscht werden. Quetschungen fördern
Fäulnis und erschweren das Anwachsen.
Die Pflanzenstängel sollten immer alle einzeln in
das Substrat gesteckt werden. Wie groß der Abstand zwischen ihnen
sein muss, hängt davon ab, wie breit sie im Durchmesser von Blattspitze
zu Blattspitze sind und wie dicht die Blätter am Stängel stehen.
Beispielsweise erreichen die Triebe vom Großen Sumpffreund (Limnophila
aquatica) einen Durchmesser von bis zu 8 cm. Sie sollten so weit von
einander entfernt stehen, dass sich die Blätter zweier Stängel
gegenseitig nicht mehr als zu einem Drittel bedecken. Das entspricht einem
Abstand von etwa 5 bis 6 cm. Ähnliches gilt für andere Arten
mit dichter Belaubung, wie der kleinen Ambulia (Limnophila sessiliflora)
oder die Haarnixen (Cabomba sp.). So lange die Pflanzen kleiner
sind, können sie natürlich dichter zusammenstehen, müssen
dann aber später ausgelichtet werden. Anderen Falls führt die
gegenseitige Beschattung dazu, dass die weniger gut belichteten unteren
Sprossteile ihre Blätter verlieren. Dieses Phänomen ist auch
bei Waldbäumen zu beobachten, die in der Regel nur an den Spitzen
Zweige und Blätter bzw. Nadeln tragen. Der Grund dafür ist, dass
nur belichtete Blätter Photosynthese betreiben können und einen
Beitrag zum Energiebedarf leisten. Beschattete Blätter verbrauchen
nur Energie und Sauerstoff. Sie belasten die Pflanze also und werden abgestoßen.
Bei anderen Pflanzen, wie dem Schmalblättrigen Wasserfreund
(Hygrophila angustifolia),
der zwar sehr lange aber schmale Blätter bildet, braucht der Abstand
nicht zwei Drittel des Triebdurchmessers betragen. Die Beschattung ist
durch die lockere Belaubung nicht so stark.
Wenn die Pflanzen zu lang werden, können die Stängel
eingekürzt werden. Der obere Sprossteil kann dann wieder eingepflanzt
werden und wächst an, wie die ursprünglich gekauften Bundpflanzen
auch. Der untere, bewurzelte Stängelabschnitt treibt in einer der
oberen Blattachseln wieder aus. Auf diese Weise lässt sich der Bestand
vergrößern.
Wirbellose: Red Cherry-Garnele
Die kleine Zwerggarnele, die unter dem Namen Red Cherry
oder Red Fire bekannt geworden ist, wird heute als rote Varietät von
Neocaridina
heteropoda betrachtet. Sie sollen ursprünglich aus Taiwan stammen.
Die Tiere sind nur etwa 1,5 bis 2 Zentimeter lang. Die
Weibchen fallen durch ihre intensiv orange oder rote Farbe auf. Ihr
Hinterleib wirkt etwas fülliger als der der Männchen, weil die
Seite weiter nach unten gezogen sind um einen Brutraum für die Eier
zu bilden. Die Männchen sind kleiner haben oft nur wenige feine rötliche
Punkte im Panzer und sind ansonsten durchscheinend. Wenn man möchte,
dass sich die Population durch Nachwuchs selbst erhält, sollte man
beim Kauf darum nicht nur intensiv gefärbte Tiere auswählen.
Diese zierliche Garnele kann bei einer Wassertemperatur
von 18-25 °C, GH 4 bis 27 und neutralem oder leicht saurem pH-Wert
problemlos vermehrt werden. Die befruchteten Eier und danach die geschlüpften
Larven werden einige Wochen vom Weibchen getragen. Es werden etwa 30 bis
50 Jungtiere auf einmal freigesetzt. Die Alttiere stellen ihnen nicht nach.
Da sie aber nur etwa einen Millimeter groß sind, werden sie leicht
Beute von Fischen. Zur Zucht empfiehlt sich daher ein gut mit Moos und
Laub eingerichtetes Artaquarium. Sie können aber auch zusammen mit
kleinen Fischen wie Zwergbärblingen aus den Gattungen Rasbora und
Borara gehalten werden.
Zwerggarnelen sind sehr gesellig |
In unseren Aquarien entfernen wir in der Regel sofort
jedes abgestorbene Material. In der Natur befinden sich dagegen die abgestorbenen
Blätter von Wasserpflanzen und Bäumen und Sträuchern am
Ufer im Wasser. Dieses Material sorgt zu einem nicht unerheblichen Anteil
für den Nährstoffeintrag in natürliche Gewässer. Es
dient aber auch als Grundlage für Nahrungsketten, die mit Mikroorganismen
anfangen und über Krebstiere und Insektenlarven zu den Fischen führen.
Darum findet man Garnelen und Jungfische oft in Fluss- oder Bachabschnitten,
in denen sich Laub und Holz angesammelt haben. Sie finden dort nicht nur
Nahrung, sondern auch Schutz.
Naturbelassenes Laub ist im Aquarium darum auch viel
mehr als nur ein natürliches Dekorationselement. Die zerfallenden
Blätter dienen Schnecken, Granelen und Krebsen zusammen mit den sich
darauf ansiedelnden Mikroorganismen und Algen als Zusatzfutter. Garnelen
und Krebse, denen Laub angeboten wird, haben oft weniger Probleme mit der
Häutung.
Dazu kommt, dass einige Laubarten eine desinfizierende
Wirkung haben und die Keimzahlen im Aquarium senken. Diese Wirkung ist
vor allem von Seemandelbaumblättern bekannt. Aber auch Eichen-, Birken-,
Walnuss- und Bananenblätter enthalten in unterschiedlichen Konzentrationen
Stoffe, die sich positiv auf die Gesundheit unserer Aquarienbewohner auswirken.
Aber auch die Blätter von Buchen können Verwendung finden. Das
trockene Herbstlaub wird gewässert und dann in das Aquarium eingebracht.
Besonders für die Haltung von Wirbellosen ist Laub
im Aquarium eine sinnvolle Ergänzung der Dekoration.
Birkenlaub in einem bepflanzten Kampffischaquarium |
Pflanzenpotrait: Pogostemon stellatum ´Adelaide River´
Die Sternpflanze ist unter dem Namen Eusteralis stellata
schon lange in der Aquaristik bekannt. 1982 wurden die Gattungen Eusteralis
und Dysophylla zur Gattung Pogostemon zusammengefasst.
Der gültige wissenschaftliche Name dieser Art lautet nun Pogostemon
stellatum.
Die Art ist in Südostasien, Nordaustralien und Neuguinea
verbreitet. Es gibt viele farbliche Variationen und unterschiedliche Wuchsformen.
Die linealischen Blätter sind quirlständig um einen dicken Stängel
angeordnet. Die Blätter sind unterschiedlich breit und lang und abhängig
von der Fundortvariante unterschiedlich stark gefärbt. Über Wasser
sind sie hellgrün bis rötlich. Unter Wasser werden sie wunderschön
rotbraun bis violett.
Die allgemein in Gärtnereien kultivierte Form wächst
über Wasser gedrungen, fast kriechend. Die Blattspitzen sind abgerundet.
Unter Wasser sind die Blätter länger am Rand gesägt und
laufen spitz zu. Die Spreiten sind linealisch oder schmal lanzettlich,
etwa 7 - 9 cm lang und 2 bis 7 mm breit. Die Blattoberseiten sind oliv
bis rot und die Blattunterseiten rötlich violett. Es wird oft berichtet,
dass die Pflanzen auch bei guter Pflege und regelmäßiger Düngung
Verkrüppelungen der Triebspitzen zeigen. Das Wachstum der Triebspitze
lässt dann nach, während Seitentriebe ausgebildet werden.
Das hat zur Folge, dass die Stängel kaum länger als 10 bis 20
cm werden.
Die "Normalform" hat abgerundete Blattspitzen. |
Die Form aus dem Adelaide River
|
Anders verhält es sich mit der Form, die seit etwa
7 Jahren von Pflanzenliebhabern unter der Bezeichnung ´Adelaide River´
weitergegeben und erhalten wird. Die Pflanzen wachsen über Wasser
stabil aufrecht. Sie bilden kräftige Stängel aus und verzweigen
sich gut. Die Blätter laufen spitz zu. Die Ränder sind auch über
Wasser gezähnt. Unter Wasser sind die Blätter etwa 10 cm lang
und 1 cm breit. Sie ist hellgrün mit einer rosafarbenen Blattunterseite.
Bei starkem Licht kann die Pflanze einen intensiven orange-braunen Farbton
annehmen.
Mittlerweile ist auch diese Form in gärtnerischer
Kultur. Die Pflege im Aquarium ist bei einer Temperatur zwischen 22 und
28°C in der Regel problemlos. Die Pflanzen benötigen nicht übermäßig
viele Nährstoffe, reagieren aber auch nicht empfindlich auf Überdüngung.
Eine regelmäßige Düngung mit Eisen und Mikroelementen ist
zu empfehlen. Der pH-Wert sollte im leicht sauren Bereich bei etwa 6,0
bis 6,8 liegen. Eine Kohlendioxiddüngung ist von Vorteil, aber nicht
Voraussetzung für die Kultur.
Literatur:
C. Kasselmann (1999): Aquarienpflanzen.- Datz Atlanten,
Eugen Ulmer Verlag
H.G. Kramer (2001): Problempflanzen.- Aqua Planta 2-2001,
86-92
Vorschau auf Newsletter Nr. 3/
September 2007:
Echinodorus-Arten im Handel – Who is who Teil
II - E. amazonicus, E. bleheri, E. paniculatus und E. parviflorus
Was unterscheidet die verschiedenen "Amazonas-Schwertpflanzen"?
Ist die "Schwarze Amazonas" wirklich schwarz? Was haben E. paniculatus
und E. bleheri mit einander zu tun? Und warum soll es eigentlich
E.
bleherae heißen? Diesen Fragen gehen wir im zweiten Teil unserer
Miniserie über Echinodorus-Arten im Handel nach.
Algen
Sie sind das größte Problem der Aquaristik.
In diesem Artikel zeigen wir auf, wo sie herkommen und wie sie weggehen.
Manche sind aber auch erwünscht und werden gerne kultiviert.
Wirbellose: Neritina gagates
Rennschnecken gibt es in verschiedenen Farben. Alle Varianten
haben eines gemeinsam: Sie lieben Algen!
Pflanzenportrait: Aegagropila linnaei
Die wohl beliebteste Alge in der Aquaristik ist diese.
Sie ist unter den Namen Moosball, Algenball und Seeknödel bekannt.
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Erscheinungsdatum von heimbiotop-newsletter Nr.2/2007: 1. August 2007