Gattung Menyanthes - Fieberklee
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Die Gattung Menyanthes wird der Familie der Menyanthaceae (Fieberkleegewächse) oder den Gentianaceae (Enziangewächse) zugeordnet. Die Gattung umfasst nur eine Art. Die Herkunft des Namens soll im Griechischen liegen, die Bedeutung ist aber unbekannt.
 
 
 
Fieberklee, Bitterklee, Magenklee, Wiesenmangold, Dreiblatt, Zottenblume, Gottvergeßtee, Ziegenlappen, Butterklee, Gallkraut, Biberklee u. a.
Menyanthes trifoliata LINNÉ

Synonyme:
-

Herkunft:
gemäßigte Zone der Nordhalbkugel

Aussehen: 
Die 20 bis 30 cm hohen Blätter gehen aus einem langen, kriechenden Rhizom hervor. Sie sind lang gestielt mit einer Scheide an der Basis. Die drei, ledrigen, sitzenden Segmente sind eiförmig bis lanzettlich. Der Blütenstandstiel ist blattlos und überragt die Blätter. Er trägt 5 bis 20 weiße bis rosafarbene Blüten in einer Thyrse. Die 5 Kronblätter bilden einen Trichter und sind auf der Innenseite dicht mit Haaren besetzt. Die Blütezeit liegt im Mai bis Juni.

Temperatur:     winterhart

pH-Wert:          5,5-6,8

H?rte:               -

Licht:                halbschattig bis sonnig

Sonstiges:
Die Art ist in der Natur geschützt. Sie ist im Teichhandel aber regelmäßig zu bekommen.
Die Pflanzen k?nnen am Teichrand bis zu einer Wassertiefe von 10 cm gepflanzt werden und wachsen von dort mit den Rhizomen in den Teich. Pflanzen in Gefäßen kümmern oft. Sauerer, humoser Boden ist von Vorteil.
Durch die Teilung des Rhizoms lassen sich die Pflanzen problemlos vermehren. Die Aufzucht aus Samen ist ebenfalls möglich.
In der Volksmedizin fand Fieberklee Verwendung bei der Behandlung von Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit, Gelbsucht, Blutarmut, Gicht, Wechselfieber und anderen Erkrankungen. Wird teilweise in der Homöopatie eingesetzt.

Blütenstand und Blätter vom Fieberklee

Die Artbezeichung leitet sich von den
dreizählig gefingerten Blättern ab.

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Literatur:

G. Fischer & E. Krug (1997): Heilkräuter und Arzneipflanzen - Tabellenbuch.- 7., überarbeitete Auflage, VMA-Verlag, Wiesbaden

F. Siegmund (1997): Omas Lexikon der Kräuter- und Heilpflanzen.- Bechtermünz-Verlag , Augsburg

E. Schuster (2000): Sumpf- und Wasserpflanzen - Eigenschaften - Ansprüche - Verwendung.- 3. Auflage, Parey Verlag, Berlin