Gattung Hydrocleys - Wasserschlüssel, Wassermohn
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Hydrocleys martii
Hydrocleys nymphoides



Die Gattung Hydrocleys gehört zu den Limnocharitaceae (Sumpfliebgewächse). Teilweise werden sie den Butomacea zugerechnet. Es sollen 5 Arten bekannt sein (laut Oriental  9). Namentlich werden bei Kasselmann (1999) H. martii, H. nymphoides, H. modesta, H. prviflora und H. mattogrossense genannt.
 
 
Martius´ Wasserschlüssel
Hyrocleys martii SEUBERT 1847
 

Synonyme:
Ostenia uruguayensis BUCHENAU
Hydrocleys uruguayensis (BUCHENAU) PEDERSEN

Herkunft:
Brasilien, Argentinien, Uruguay

Aussehen: 
Die Jugendblätter sind linealisch bis bandförmig. Die Folgeblätter schwimmen oder werden etwas aus dem Wasser geschoben. Die Blattstiele sind bis zu 40 cm lang. Die Spreiten sind oval mit spitzer Spitze und zum Teil herzförmiger Basis, die in eine bis zu 8 cm langen Scheide übergeht. Sie sind bis 12 cm lang und 10 cm breit. Die jungen Blätter sind bräunlich mit rotbrauner Mittelader. Ältere Blätter vergrünen, die Ader bleibt am längsten gefärbt. Es sind zum Teil kleine dunkle Flecken auf den Blättern. Die Blütenstände tragen bis zu 6 gelbe Blüten. Die Kelchblätter sind lanzettlich und grün. Sie haben einen deutlich sichtbaren Mittelnerv. Die Kronblätter sind gelb und gewellt. Das tentrum ist etwas dunkler. Die Blüten haben einen Durchmesser von etwa 5 cm. Es werden auch Jungpflanzen an den Blütenstielen gebildet.

Temperatur:     22 - 30 °C

pH-Wert:          5,5-7,0

Härte:               1-12 °KH

Licht:                mittel bis viel

Sonstiges:
Weil sie überwiegend Schwimmblätter bilden sind diese Pflanzen nicht für die Kultur in Aquarien zu empfehlen. Sie wachsen aber gut in Schalen oder flachen Teichen, die sich schnell erwärmen.
Man kann diese Art manchmal in Botanischen Gärten sehen.

Die Blätter erheben sich aus dem Wasser.

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Seerosenähnlicher Wasserschlüssel
Hydrocleys nymphoides (WILLDENOW) BUCHENAU 1871

Synonyme:
Stratiotes nymphaeoides WILLDENOW 1805

Herkunft:
Nord- bis Südamerika

Aussehen: 
Die Jugendblätter sind linealisch bis bandförmig. Die Folgeblätter schwimmen. Der kriechende Sproß ist verzweigt und wird etwa einen Meter lang. Die Blattstiele werden bis 40-100 cm lang. Die Spreiten sind oval mit stumpfer Spitze und selten herzförmiger Basis, die in eine bis zu 8 cm langen Scheide übergeht. Sie sind bis 10 bis 12 cm lang und 8 cm breit. Die Kelchblätter sind lanzettlich und grün. Es ist kein Mittelnerv sichtbar. Die Blüten haben einen Durchmesser von 5 bis 8 cm. Sie sind hellgelb oder weißlich und sind nur ein oder zwei Tage offen. Es bilden sich Jungpflanzen an den Blütentrieben.

Temperatur:      6-30 °C

pH-Wert:          5,5-7,0

Härte:               1-12 °KH

Licht:                mittel bis viel

Sonstiges:
Weil sie nur Schwimmblätter bilden sind diese Pflanzen nicht für die Kultur in Aquarien zu empfehlen. Sie wachsen aber gut in Schalen oder flachen Teichen, die sich schnell erwärmen.
Man kann diese Art manchmal in Botanischen Gärten sehen.
Die Pflanzen kommen auch in Argentinien vor, wo sie teilweise Wassertemperaturen um 5 °C ausgesetzt sind. Die Pflanzen sind nach Australien (Victoria, Queensland) eingeschleppt worden.

Die Pflanzen wachsen im botanischen
Garten Berlin Dahlem in den flachen
Sumpfbeeten des Wasserpflanzenhauses.

Die Blüten halten nur ein oder zwei Tage.

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Literatur:
 

C. Kasselmann (1999): Aquarienpflanzen.- 2. Auflage, DATZ-Atlanten, Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart

Gärtnerei Oriental (2001): Aquatic Plant Handbook.- Singapur

G.R. Sainty, S.W.L. Jacobs (2003): Waterplants in Australia.- Sainty and Associates Pty Ltd
 


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