| Wasserfeder, Wasserprimel
Hottonia palustris LINNÉ 1753 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: Kaltwasser bis maximal 25 °C pH-Wert: 6,5-7,2 Härte: 2-12 °KH Licht: im Aquarium viel, im Teich sonnig bis halbschattig Sonstiges:
Die Wasserfeder ist in Deutschland streng geschützt. Sie wächst in flachen, stehenden oder sehr langsam fließenden Gewässern (Altarme, Tümpel, Gräben).
Triebspitzen von Hottonia palustris in der Überwasserform links und unter Wasser rechts. |
An den Blüten ist zu erkennen, dass die
|
![]()
Die Blätter sind kammförmigen. Wurzeln können aus jeder Blattachsel wachsen. |
Die Amerikanische Wasserfeder (Hottonia inflata)
wird teilweise auch in Aquarien kultiviert. Bei ihr werden die Triebe nur
bis 60 cm lang. Die Blüten sind weiß und die Blütenstände
werden nur bis 20 cm hoch. Die Blütezeit liegt zwischen Juli und August.
Diese Art ist besser für die Kultur in tropischen Aquarien geeignet.
Literatur:
Linné (1753): Species Plantarum 1, 145
L. Wischnath (1989): Hottonia inflata. Ein Primelgewächs als heikle Aquarienpflanze.- Das Aquarium 23(6), 350
H. Barth, H. Mühlberg (1992): Hottonia - die Wasserfeder.- Aqua Planta 3-92, 100-101
C. Gering (1995): Zur Identität der Aquarienstämme von Hottonia "inflata".- Aqua Planta 2-95, 59-61
C. Christensen (1996): Das Pflanzenportrait: Hottonia palustris L. .- Aquarium Heute 14(3), 378
C. Gering (1997): Hottonia palustris - Die Wasserfeder.- Aquarium heute 15(2), 545-546
C. Kasselmann (1999): Aquarienpflanzen.- 2. Auflage, DATZ-Atlanten, Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart
W. Falk (2001): Hottonia palustris - Die verborgene Wasserprimel der Gräben und Bruchwälder.- DATZ 5/2001, 32-35
H.G. Kramer (2001): Problempflanzen.- Aqua Planta 2-2001, 86-92
H. Genaust (2005): Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen.- genehmigte Lizenzausgabe, Nikol Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg
© Wilstermann-Hildebrand 2009