Familie Potamogetonaceae - Laichkrautgewächse

geschwungene Linie
Groenlandia densa
Potamogeton crispus
Potamogeton gayi
Potamogeton lucens
Potamogeton natans
Potamogeton nodosus
Potamogeton octandrus
Potamogeton perfoliatus
Potamogeton polygonifolius Stuckenia filiformis
Stuckenia pectinata





Die Potamogetonaceae (Laichkrautgewächse) umfassen insgesamt etwa 75 - 100 Arten in 7 Gattungen.
Die Artunterscheidung ist schwierig. Viele Arten gehören zur Gattung Potamogeton. Die Übrigen waren zumindest zeitweilig dieser Gattung zugeordnet und haben mindestens einen Potamogeton-Namen als Synonym. Wie kompliziert die Systematik in dieser Familie ist, spiegelt sich in der Menge der Synonyme für die einzelen Arten wieder. Bei Potamogeton octandrus sind es zum Beispiel 14 und bei Stuckenia filiformis 51.
Die Arten der Gattungen Althenia, Pseudalthenia und Zannichellia sind einjährig. Die anderen Arten sind mehrjährig.
Die Blätter sind meist wechselständig. Nur bei Groenlandia sind sie gegenständig oder scheinwirtelig.
Die Blütestände sind Ähren oder Zymen. Bei Arten, die ihre Blütenstände aus dem Wasser schieben, erfolgt die Bestäubung durch den Wind. Bei anderen Arten bleiben die Blütenstände untergetaucht und werden vom Wasser bestäubt.
In der Gattung Potamogeton haben viele Arten mehrfache Chromosomensätze.
Die Laichkräuter sind Unterwasserpflanzen und im Teich sind oft nur die Schwimmblätter sichtbar. Die aus dem Wasser ragenden Blütenständedieser Teichpflanzen dienen Liebellen als Ansitz für die Jagd und als Ausgangspunkt für Balzflüge.




Fischkraut, Dichtes Laichkraut - Groenlandia densa (Linné) Fourr.

Groenlandia densa

Die hellgrünen, transparenten Blätter stehen sehr dicht aneinander. Dadurch wirken sie gegenständig.

Groenlandia densa

Deutlich sind weiße Beläge aus der biogenen Entkalkung zu sehen.

Synonyme:
Buccaferrea densa (L.) Bubani
Potamogeton densus L.
Potamogeton densus var. serratus (L.) Nyman
Potamogeton densus subsp. serratus (L.) K.Richt.
Potamogeton densus var. setaceus (L.) Nyman
Potamogeton densus subsp. setaceus (L.) K.Richt.
Potamogeton exstipulatus Muhl.
Potamogeton oppositifolius DC.
Potamogeton pauciflorus Lam.
Potamogeton serratus L.

Herkunft:
Europa, Kleinasien, Nordwestafrika, in die USA eingeschleppt Aussehen:
Die Stängel werden bis zu 50 cm lang. Die gewellten, eiförmigen Blätter sind wechselständig und stängelumfassend. Sie sind allerdings so dicht zusammen, dass der Eindruck ensteht, sie wären gegenständig. Nebenblätter oder Blattscheiden treten nicht auf. Die Spreiten sind durchscheinend hell grün, ca. 1 bis 3 cm lang und 0,5 bis 1,5 cm breit. Sie sind leicht gewellt und gebogen. Die Spitze ist spitz. Starkes Licht kann zu einer rot-braunen Färbung führen. Schwimmblätter werden nicht gebildet. Die Nußfrüchte sind auf dem Rücken scharf gekielt und haben einen hakigen Schnabel.

Temperatur: 18 - 28 °C
pH-Wert: 6,5 bis 8,5
Härte: 6 - 14 °KH
Licht: mittel bis viel

Sonstiges:
Das Fischkraut ist die einzige Art in der Gattung Groenlandia.
Die Pflanzen sind im Teich schwierig zu kultivieren. Sie benötigen einen sonnigen, algenfreien Standort. Sie kommen in Wassertiefen von 30 bis 40 cm in unverschmutzen Gewässern vor. Nahe der Rhumequelle wachsen die Pflanzen zusammen mit Ranunculus fluitans.


Krauses Laichkraut

Krauses Laichkraut zwischen Seerosenblättern

Krauses Laichkraut

Die gewellten Blätter sind typisch für das Krause Laichkraut.

Krauses Laichkraut - Potamogeton crispus


Synonyme:
Potamogeton crispus L. Potamogeton crispus var. gemmifer Rchb. Potamogeton crispus var. macrorrhynchus (Gand.) Asch. & Graebn. Potamogeton crispus var. najadoides Graebn. Potamogeton crispus var. phialiensis Post Potamogeton crispus var. serrulatus (Opiz) Schrad. ex Rchb.

Herkunft:
gesamte Nordhalbkugel Aussehen:
Dieses Laichkraut hat bis zu 2 m lange Stängel. Diese sind kräftig und 1 bis 2 mm im Durchmesser. Die Blätter sind alle submers. Sie sind lanzettlich und gewellt, wechselständig, etwa 2-8 cm lang und 0,5 bis 2,5 cm breit. Sie sitzen halb stängelumfassend (kein Blattstiel). Die etwa 1-2 cm lange Blütenähre mit 5-10 Einzelblüten haben keine Kelch- und Blütenblätter.

Temperatur: winterhart
pH-Wert: um 7
Härte: 2-12 °KH
Licht: viel bis sehr viel

Sonstiges:
Diese ausdauernde Stängelpflanze hat ein Rhizom und überdauert problemlos im Teich. Wenn sie nicht direkt im Eis einfrieren, sind die Pflanzen winterhart. Es werden zahlreiche Winterknospen (Turionen) gebildet, aus denen im Frühjahr neue Pflanzen wachsen. Die Pflanzen kommen in Teichen und langsamen Fließgewässern mit schlammigem Grund vor. Es werden pH-Werte bis 9 vertragen. Die Art gehört zu den robusten, schnellwüchsigen Teichpflanzen.
Weil dieses Laichkraut vor allem in nährstoffreichen Gewässern schnell wächst, behindert es den Wasserfluss und die Schifffahrt. Darum sind sie ein Forschungsobjekt der Abteilung Wasserwege der US-Army.
Für das Aquarium ist das Krause Laichkraut nicht gut geeignet, obwohl es in manchen Büchern als Aquarienpflanze beschrieben wird. Die Stecklinge wachsen im meist nährstoffarmen Substrat des Aquariums nicht gut an. Der Bedarf an Stickstoff und Phosphat ist sehr hoch.



Potamogeton gayi im Aquarium

Potamogeton gayi im Aquarium

Gay´sches Laichkraut - Potamogeton gayi A.Benn.

Synonyme:
Potamogeton burkartii Horn
Herkunft:
tropisches Südamerika (Uruguay)

Aussehen:
Die Stängel dieser dekorativen Aquarienpflanze werden bis zu einem Millimeter dick und bis zu einen Meter lang. Die weichen, dünnen Blätter sind wechselständig und schmal linealisch. Sie werden bis zu 10 cm lang und 4 mm breit. Neben der Mittelader sind zwei weitere schwächere Längsnerven vorhanden. Die jungen Blätter sind rötlich braun. ältere Blätter sind oliv-grün. Es werden keine Schwimmblätter gebildet.

Temperatur: 18 - 28 °C
pH-Wert: 6,0 bis 7,5
Härte: 2-8 °KH
Licht: mittel bis viel

Sonstiges:
Starkes Licht fördert die Ausbildung der Rotfärbung. Das Substrat sollte locker und nährstoffreich sein. CO2-Düngung kann von Vorteil sein.
Die Vermehrung kann durch Stecklinge erfolgen. Sowohl die Triebspitze, als auch die unteren Stängelabschnitte lassen sich im Aquarium einpflanzen und bilden neue Wurzeln und Seitentriebe. Es ist auch möglich den Stängel der Länge nach auf dem Boden zu fixieren. Dann bilden sich an allen Blattknoten Wurzeln und Seitentriebe aus.
Die Pflanzen wurden 1952 zum ersten Mal nach Antwerpen eingeführt und sind seit 1954 in der deutschen Aquaristik bekannt.


Glänzendes Laichkraut - Potamogeton lucens Linné

Potamogeton lucens

Bei guter Belichtung werden die Triebspitzen rötlich.

Frucht von Potamogeton lucens

Fruchtstand des Glänzenden Laichkrauts

Synonyme:
Buccaferrea lucida Bubani
Potamogeton acuminatus Schumach.
Potamogeton americanus Roem. & Schult.
Potamogeton angustifolius Bercht. & J.Presl ex Opiz
Potamogeton caudatus Seidl ex Opiz
Potamogeton coriaceus (Nolte ex Mert. & W.D.J.Koch) Fryer
Potamogeton corniculatus Schur
Potamogeton cornutus J.Presl & C.Presl
Potamogeton dentatus Hagstr.
Potamogeton gaudichaudii Cham. & Schltdl.
Potamogeton gramineus subsp. zizii (Mert. & W.D.J.Koch) K.Richt.
Potamogeton lanceolatus Eichw.
Potamogeton lindenbergii Lehm. ex Graebn.
Potamogeton longifolius J.Gay ex Poir.
Potamogeton lucens var. acuminatus (Schumach.) Fr.
Potamogeton lucens var. coriaceus Nolte ex Mert. & W.D.J.Koch
Potamogeton lucens var. fluitans Coss. & Germ.
Potamogeton lucens f. longifolius (J.Gay ex Poir.) Cham. & Schltdl.
Potamogeton lucens var. longifolius (J.Gay ex Poir.) Crép.
Potamogeton lucens subsp. macrophyllus (Wolfg.) Nyman
Potamogeton lucens subsp. sinicus (Migo) H.Hara
Potamogeton lucens var. teganumensis Makino
Potamogeton lucens subsp. vaginans Bojer ex A.Benn.
Potamogeton lucens subsp. zizii (Mert. & W.D.J.Koch) Nyman
Potamogeton lucens var. zizii (Koch ex Roth) Asch.
Potamogeton lucidus Gueldenst.
Potamogeton macrophyllus Wolfg.
Potamogeton nitens Willd. ex Cham. & Schltdl.
Potamogeton proteus Cham. & Schltdl.
Potamogeton pseudolongifolius Papch.
Potamogeton rotundifolius Schultz
Potamogeton sinicus Migo
Potamogeton teganumensis (Makino) Makino
Potamogeton × vaginans (Bojer ex A. Benn.) Hagstr.
Potamogeton volhynicus Besser ex Roem. & Schult.
Potamogeton zizii Mert. & W.D.J.Koch
Potamogeton zizii Koch ex Roth
Potamogeton zizii f. pulcherrimus Hagstr.
Spirillus lucens (L.) Nieuwl.
Spirillus zizii (Mert. & W.D.J.Koch) Nieuwl.

Herkunft:
gemäßigte Breiten in Europa und Asien

Aussehen:
Die Stängel sind bis zu 2 m lang und stark verzweigt. Die Blätter sind alle submers. Sollten die Triebspitzen die Wasseroberfläche erreichen, fluten die Blätter und die Oberseite ist an der Luft. Dabei werden aber keine speziellen, anders geformeten Blätter ausgebildet und die Unterwasserblätter bleiben erhalten. Die Blätter sind wechselständig und kurz gestielt. Die lanzettliche Spreite ist bei jungen Blättern von beiden Seiten her aufgerollt. Die Blattspreiten sind weich, leicht gewellt, transparent, hell grün bis rötlich. Sie werden 5 bis 30 cm lang und 1 bis 4,5 (6?) cm breit. Die Aderung ist deutlich sichtbar. Besonders junge Blätter glänzen stark. Die Blattspitze ist zugespitzt. Der Rand ist fein gezähnt.
Die Blüten stehen in einer ähre. Der Fruchtstand ist etwa 5 cm lang und besteht aus zahlreichen Steinfrüchten. Der Stiel von Blüten und Fruchtstand ist bis zu 25 cm lang.

Temperatur: winterhart
pH-Wert: um 7
Härte: 2-12 °KH
Licht: viel bis sehr viel

Sonstiges:
Das Glänzende Laichkraut eignet sich gut für Teiche, kommt dort aber meist nicht zur Blüte. Da die Blüten von Laichkraut unscheinbar sind, senkt das den dekorativen Wert als Teichpflanze nicht.
Die Pflanzen bevorzugen nährstoffreiche Gewässer. Verschmutzungen werden vertragen. Die Art kommt in allen Bundesländern zerstreut vor, fehlt aber im höheren Bergland.

Unterwasseraufnahme von Potamogeton natans Veralgte Stiele und Unterwasserblätter von Potamogeton natans

Schwimmblätter von Potamogeton natans Schwimmblätter des Schwimmenden Laichkrauts im Schilf

Schwimmendes Laichkraut - Potamogeton natans Linné

Synonyme:
Buccaferrea natans (L.) Bubani
Potamogeton affinis Boenn. ex Cham. & Schlecht.
Potamogeton besseri Steud.
Potamogeton × fluitans var. petiolatus (Wolfg.) Nyman
Potamogeton kirkii Syme
Potamogeton morongii A.Benn.
Potamogeton natans subsp. kirkii (Syme) Nyman
Potamogeton natans var. major W.D.J.Koch & Ziz
Potamogeton natans var. petiolaris Nyman
Potamogeton natans var. petiolatus (Wolfg.) Nyman
Potamogeton natans subsp. petiolatus (Wolfg.) K.Richt.
Potamogeton paludosus Bory ex Cham. & Schltdl.
Potamogeton petiolaris C.Presl
Potamogeton petiolatus Wolfg.
Potamogeton plantago T.Bastard
Potamogeton samariformis Hagstr.
Potamogeton sparganiifolius Bab.
Potamogeton uliginosus Boenn. ex Cham. & Schlecht.
Spirillus natans (L.) Nieuwl.

Herkunft:
gesamte Nordhalbkugel

Aussehen:
Die Stiele sind wenig verzweigt und werden je nach Wasserstand 0,5 bis 2 m lang. Nur im Frühjahr bilden sich submerse, blattstielartige Blätter (Phyllodien). Später sind dann nur noch die elliptischen bis eiförmigen Schwimmblätter an langen Stielen zu sehen. Sie sind grün oder bronze grün, meist rötlich überlaufen. Die Spreiten sind 3-12 cm lang und haben eine Breite von 2-5 cm.An der Basis ist ein Gelenk, dass heller gefärbte ist als die Spreite. Dieses fehlt bei dem ähnlichen Knöterich-Laichkraut (Potamogeton polygonifolium).

Temperatur: in gemässigte Breiten winterhart, fehlt in den rauhen Klimaten
pH-Wert: um 7
Härte: 2-12 °KH
Licht: mittel bis viel

Sonstiges:

Das Schwimmende Laichkraut gehört zu den häufigsten Arten und wird oft als Teichpflanze für den Gartenteich angeboten. Es wird meist als Stecklinge verkauft und benötigen einige Zeit zum Anwachsen. Die Stecklinge werden zunächst in Töpfe mit nährstoffreicher Teichpflanzenerde gesetzt und an einer flachen Stelle im Teich positioniert, so dass die Blätter und Stängel ganz untergetaucht sind, sich aber direkt unter der Wasseroberfläche befinden.
Wenn das Laichkraut angewachsen ist, beginnt es an der Triebspitze zu wachsen und bildet neue Blätter. Nun kann es stufenweise in tieferes Wasser gesetzt werden.
Bei dieser Laichkraut-Art ist die Fotosyntheseleistung abhängig vom freien Kohlendioxid im Wasser. Die Pflanze ist nicht in der Lage Hydrogencarbonat (HCO3-) zu nutzen (Bodner 1994). Darum darf der pH-Wert des Wassers nicht zu hoch sein.


Malayisches Laichkraut - Potamogeton nodosus Poir.

Malayisches Laichkraut

Dieses Laichkraut wurde als Potamogeton malayianus eingeführt.

Synonyme:
Potamogeton americanus Cham. & Schltdl.
Potamogeton americanus subsp. mascarensis (Cham. & Schltdl.) A.Benn.
Potamogeton americanus var. novaeboracensis (Morong) A.Benn.
Potamogeton americanus var. thunbergii (Cham. & Schltdl.) A.Benn.
Potamogeton canariensis Link
Potamogeton drucei Fryer
Potamogeton × fluitans subsp. americanus Graebn.
Potamogeton × fluitans f. brevifolius G.Fisch.
Potamogeton × fluitans f. congestus G.Fisch.
Potamogeton × fluitans f. latifolius G.Fisch.
Potamogeton × fluitans var. novaeboracensis (Morong) Graebn.
Potamogeton × fluitans var. robustus Tab.Morais
Potamogeton × fluitans f. spathulifolius G.Fisch.
Potamogeton × fluitans var. stagnatilis W.D.J.Koch
Potamogeton indicus Roxb.
Potamogeton insulanus Hagstr.
Potamogeton leschenaultii Cham. & Schltdl.
Potamogeton lonchites Tuck.
Potamogeton lonchites var. novaeboracensis Morong
Potamogeton machianus Lowe ex Graebn.
Potamogeton malaianus Miq.
Potamogeton mascarensis Cham. & Schltdl.
Potamogeton mexicanus A.Benn.
Potamogeton montanus C.Presl
Potamogeton natans var. canariensis (Link) T.Durand & Schinz
Potamogeton natans f. capensis Kunth
Potamogeton natans var. mexicanus M.Martens & Galeotti
Potamogeton natans var. serotinus (Schrad. ex Schult. & Schult.f.) Boiss.
Potamogeton nodosus f. angustissimus Hagstr.
Potamogeton nodosus f. brevifolius (G.Fisch.) Soó
Potamogeton nodosus f. congestus (G.Fisch.) Soó
Potamogeton nodosus f. latifolius (G.Fisch.) Soó
Potamogeton nodosus f. spathulifolius (G.Fisch.) Soó
Potamogeton nodosus var. stagnatilis (W.D.J.Koch) Soó
Potamogeton nuttallii var. portoricensis (Graebn.) Graebn.
Potamogeton occidentalis Sieber ex Cham. & Schltdl.
Potamogeton owaihiensis Cham. & Schltdl.
Potamogeton pennsylvanicus var. portoricensis Graebn.
Potamogeton peruviana C.Presl
Potamogeton rotundatus Hagstr. Potamogeton roxburghianus Schult. & Schult.f.
Potamogeton semicoloratus A.Benn.
Potamogeton serotinus Schrad. ex Schult. & Schult.f.
Potamogeton stagnorum Hagstr.
Potamogeton syriacus Cham. & Schltdl.
Potamogeton thunbergii Cham. & Schltdl.
Spirillus lonchites (Tuck.) Nieuwl.

Herkunft:
Asien und Südamerika

Aussehen:
Die submersen Blätter sind durchscheinend und hellgrün. Die Spreiten sind lanzettlich und leicht in sich gedreht. Sie sind 5 bis 7,5 cm lang und etwa 2 cm breit. Sie sind wechselständig um den Stängel angeordnet. Die Blattnerven sind deutlich sichtbar. Schwimmblätter werden nicht gebildet.

Temperatur: 18 - 27 °C
pH-Wert: 6,0 - 8,0
Härte: 2 - 18 °KH
Licht: mittel bis viel
Sonstiges:
Die Pflanzen sind gute Aquarienpflanzen, weil sie in fast jedem Wasser wachsen. Sie wurden unter dem Namen Potamogeton malaianus eingeführt.

Potamogeton octandrus

Potamogeton octandrus hat sehr feine, schmale Blätter

Laichkraut - Potamogeton octandrus Poir.

Synonyme:
Hydrogeton heterophyllus Lour.
Potamogeton hubeiensis W.X.Wang, X.Z.Sun & H.Q.Wang
Potamogeton huillensis Welw. ex A.Benn.
Potamogeton javanicus Hassk.
Potamogeton javanicus var. major Graebn.
Potamogeton ligulatus Hagstr.
Potamogeton miduhikimo Makino
Potamogeton numasakianus A.Benn.
Potamogeton octandrus var. minduhikimo (Makino) H. Hara
Potamogeton octandrus subsp. octandrus
Potamogeton parvifolius Buchenau
Potamogeton preussii A.Benn.
Potamogeton subfuscus A.Benn.
Potamogeton tenuicaulis F.Muell.
Herkunft:
tropisches Afrika und Asien

Aussehen:
Die Blätter dieser Aquarienpflanze sind haarförmig, etwa 1 mm breit und bis zu 8 cm lang. Sie sind gegenständig um den Stängel angeordnet. Beim Erreichen der Wasseroberfläche werden in der Natur Schwimmblätter gebildet. Diese sind 1,5 bis 3 cm lang und 0,4 bis 1 cm breit. Die Blütenstände wachsen aus den Blattachseln der Schwimmblätter. Im Aquarium treten keine Schwimmblätter auf.

Temperatur: 18 - 27 °C
pH-Wert: 6,5 - 7,2
Härte: 2 - 8 °KH
Licht: mittel bis viel

Sonstiges:
Wenn sich die Pflanzen im Aquarium etabliert haben, dann bilden sie schnell dichte Bestände aus Ausläufern. Sie neigen dazu zur Oberfläche zu wachsen und müssen regelmäßig eingekürzt und ausgedünnt werden. Sonst wachsen sie flutend weiter, verkahlen an der Basis und beschatten andere Pflanzen.

Laichkraut - Potamogeton perfoliatus Linné

Potamogeton perfoliatus

Laichkraut Potamogeton perfoliatus und Tausendblatt

Die hellgrünen, transparenten Blätter sind ein schöner Kontrast zu dunklen und roten Pflanzen.

Synonyme:
Buccaferrea amplexicaulis (Kar.) Bubani
Peltopsis perfoliata (L.) Raf.
Potamogeton alatofructus A.Benn.
Potamogeton amplexicaulis Kar.
Potamogeton bupleuroides Fernald
Potamogeton loeselii Honck.
Potamogeton perfoliatus var. bupleuroides (Fernald) Farw.
Potamogeton perfoliatus subsp. bupleuroides (Fernald) R.T.Clausen
Potamogeton perfoliatus subsp. bupleuroides (Fernald) Hultén
Potamogeton perfoliatus var. lacustris Wallman
Potamogeton perfoliatus var. lanceolatus Blytt
Potamogeton perfoliatus var. mandshuriensis A.Benn.
Potamogeton perfoliatus var. minor F.M.Bailey
Potamogeton perfoliatus var. muelleri A.Benn.
Potamogeton perfoliatus subsp. perfoliatus
Potamogeton perfoliatus var. perfoliatus
Potamogeton praelongus F.Muell.
Spirillus perfoliatus (L.) Nieuwl.

Herkunft:
Nordhalbkugel (USA, Südostasien, Afrika)

Aussehen:
Die eiförmigen bis lanzettlichen Blätter sind wechselständig am Stängel angeordnet. Sie sind durchscheinend hell grün, ca. 5 cm lang und bis 3,5 cm breit. Die Spreite ist leicht gewellt und gebogen. Die Blattadern und die Stängel sind hell grün bis weißlich. Starkes Licht kann zu einer rot-braunen Färbung führen.

Temperatur: 18 - 28 °C
pH-Wert: 6,5 bis 8,5
Härte: 6 - 14 °KH
Licht: mittel bis viel

Sonstiges:
Kann auch im Teich wachsen und ist bedingt winterhart. In der Natur wächst die Art teilweise im Brackwasser. Sandige Substrate werden bevorzugt.




Knöterich-Laichkraut - Potamogeton polygonifolius Linné

Synonyme:
Potamogeton anglicus Hagstr.
Potamogeton cyprifolius Lowe ex Graebn.
Potamogeton heterophyllus Biroli
Potamogeton intermedius Cham. & Schltdl.
Potamogeton microcarpus Boiss. & Reut.
Potamogeton natans var. minor Mert. & W.D.J.Koch ex Lej. & Courtois
Potamogeton oblongus Viv.
Potamogeton oblongus f. amphibius Fr.
Potamogeton oblongus f. lancifolius Cham. & Schltdl.
Potamogeton parnassiifolius Schrad. ex Mert. & W.D.J.Koch
Potamogeton polygonifolius var. amphibius (Fr.) Graebn.
Potamogeton polygonifolius subsp. microcarpus (Boiss. & Reut.) Nyman
Potamogeton polygonifolius var. parnassiifolius (Schrad. ex Mert. & W.D.J.Koch) Nyman
Potamogeton polygonifolius var. terrestris (Coss. & Germ.) Rouy

Herkunft:
gemäßigte Breiten der Nordhalbkugel

Aussehen:
Diese Wasserpflanze wird 10 - 60 cm hoch. Sie bildet rötliche Stolonen, die im Boden wachsen und ca. 10 cm lang werden. Die Stängel ist kaum verzweigt. Im Frühjahr bilden die Pflanzen zunächst Unterwasserblätter. Sie sind dünn, lanzettlich und lang gestielt. Zur Blütezeit bilden die Pflanzen 9 x 4 cm große, eiförmige bis lanzettliche Schwimmblätter und die Unterwasserblätter vergehen. Auf der Blattunterseit ist der Mittelnerv schwammig verdickt. Die Blattstiele haben kein Gelenk.
Im Mai bis Oktober ist Blütezeit. Die Blütenähre wächst aus dem Wasser heraus.
Die Chromosomenzahl der Art ist 2n = 26.

Temperatur: winterhart
pH-Wert: sauer, auf Moorböden
Härte: 0 - 3 °KH
Licht: mittel bis viel

Sonstiges:
Die Pflanzen sidn auf der Nordhalbkugel ind en gemäßigten Breiten beheimatet. Die Art wächst auf sauren, moorigen Böden.

Kamm-Laichkraut - Stuckenia pectinata (L.) Börner Linné

Kamm-Laichkraut Stuckenia pectinata mit bandförmigen Unterwasserblättern von Sagittaria sagittifolia und Ceratophyllum

Synonyme:
Buccaferrea pectinata (L.) Bubani
Coleogeton pectinatus (L.) Les & R.R.Haynes
Potamogeton acifolius Ma
Potamogeton angustifolius f. longipedunculatus (Tiselius) A.A.Bobrov & Chemeris
Potamogeton angustissimus Kunth
Potamogeton balatonicus (Gams) Soó
Potamogeton borealis Raf.
Potamogeton bracteatus Y.D.Chen
Potamogeton chakassiensis (Kashina) Volobaev
Potamogeton chakassiensis var. tenuior Volobaev
Potamogeton columbianus Suksd.
Potamogeton diffusus Herter
Potamogeton drupaceus O.Lang
Potamogeton erhaiensis Y.D.Chen
Potamogeton exstipulatus Wolfg.
Potamogeton filicaulis Schur
Potamogeton filiformis Nolte
Potamogeton filiformis var. borealis (Raf.) H.St.John
Potamogeton filiformis var. latifolius (J.W.Robbins) Reveal
Potamogeton flabellatus Bab.
Potamogeton helveticus (G.Fisch.) W.Koch
Potamogeton helveticus var. balatonicus Gams
Potamogeton interruptus Kit.
Potamogeton intramongolicus Ma
Potamogeton lanceolatus Mazziari
Potamogeton latifolius (J.W.Robbins) Morong
Potamogeton latior Holub
Potamogeton leptanthus Y.D.Chen
Potamogeton livingstonei A.Benn.
Potamogeton lucens f. longipedunculatus Tiselius
Potamogeton marinus L.
Potamogeton miniatus Y.D.Chen
Potamogeton nanus Y.D.Chen
Potamogeton pectinatus L.
Potamogeton pectinatus subsp. balatonicus (Gams) Soó
Potamogeton pectinatus f. brachypus Hagstr.
Potamogeton pectinatus var. caespitosus Mert. & W.D.J.Koch ex Fieber
Potamogeton pectinatus subsp. chakassiensis Kashina
Potamogeton pectinatus var. coronatus Hagstr.
Potamogeton pectinatus f. coronatus (Hagstr.) Hagstr.
Potamogeton pectinatus var. dichotomus Wallr.
Potamogeton pectinatus f. dichotomus (Wallr.) Hagstr.
Potamogeton pectinatus var. diffusus Hagstr.
Potamogeton pectinatus var. flabellatus (Bab.) Nyman
Potamogeton pectinatus subsp. flabellatus (Bab.) Hook.f.
Potamogeton pectinatus var. foliosus Mert. & W.D.J.Koch ex Fieber
Potamogeton pectinatus f. geminatus Hagstr.
Potamogeton pectinatus f. glaucescens Cham. & Schltdl.
Potamogeton pectinatus var. gracilis Kuzmin & Skvortsov
Potamogeton pectinatus var. helveticus (G.Fisch.) Glück
Potamogeton pectinatus subsp. helveticus (G.Fisch.) Bertsch & F.Bertsch
Potamogeton pectinatus var. interruptus (Kit.) Asch.
Potamogeton pectinatus f. interruptus (Kit.) Hagstr.
Potamogeton pectinatus var. latifolius J.W.Robbins
Potamogeton pectinatus var. latifolius G.Mey.
Potamogeton pectinatus var. marinus (L.) Roem. & Schult.
Potamogeton pectinatus subsp. mongolicus (A.Benn.) Volobaev
Potamogeton pectinatus var. mongolicus A.Benn.
Potamogeton pectinatus var. potensus Wallr.
Potamogeton pectinatus f. potensus (Wallr.) Hagstr.
Potamogeton pectinatus var. protensis Wallr.
Potamogeton pectinatus var. ramosissimus Mert. & W.D.J.Koch ex Fieber
Potamogeton pectinatus var. scoparius Wallr.
Potamogeton pectinatus f. scoparius (Wallr.) Hagstr.
Potamogeton pectinatus f. subdrupaceus G.Fisch.
Potamogeton pectinatus var. tenuis G.Mey.
Potamogeton pectinatus var. ungulatus Hagstr.
Potamogeton pectinatus f. vulgaris Cham. & Schltdl.
Potamogeton pectinatus var. zosteraceus (Fr.) Casp.
Potamogeton pectinatus f. zosteraceus (Fr.) Almq.
Potamogeton pectinatus f. zosteroides G.Fisch.
Potamogeton pusillus subsp. flabellatus (Bab.) Hook.f.
Potamogeton pusillus var. interruptus (Kit.) J.Presl & C.Presl
Potamogeton siculus Bercht. & J.Presl
Potamogeton tenuifolius Kunth
Potamogeton vaginatus subsp. helveticus (G.Fisch.) Schinz & Thell.
Potamogeton vaginatus var. helveticus G.Fisch.
Potamogeton vaginatus f. helveticus (G.Fisch.) G.Fisch.
Potamogeton vaillantii Roem. & Schult.
Potamogeton zosteraceus Fr.
Potamogeton zosteraceus Bab.
Spirillus interruptus (Kit.) Nieuwl.
Spirillus pectiniformis Nieuwl.
Stuckenia borealis (Raf.) Holub
Stuckenia chakassiensis (Kashina) Klinkova
Stuckenia filiformis subsp. borealis (Raf.) Tzvelev & Elven
Stuckenia helvetica (G.Fisch.) Holub
Stuckenia intramongolica Tzvelev
Stuckenia marina (L.) Tzvelev
Stuckenia mongolica (A.Benn.) Klinkova
Stuckenia zosteracea (Fr.) Tzvelev

Herkunft:
Kosmopolit

Aussehen:
Die Blätter sind wechselständig an verzweigten Stängeln angeordnet. Sie sind schmal linealisch. Sie laufen spitz zu und haben deutliche Quernerven. An der Blattbasis ist eine deutliche Blattscheide mit einer Zunge am übergang zur Spreite. Die etwa 4 mm großen, gelbbraunen Früchte sind fast halbkreisförmig. Sie haben auf dem Rücken einen Kiel und einen Schnabel. An den Wurzeln werden stärkehaltige Knollen (Winterknospen) gebildet. Wasservögel wie Schwäne fressen diese Knollen gerne.

Temperatur:18 - 28 °C
pH-Wert:6,5 bis 8,5
Härte:6 - 14 °KH
Licht:mittel bis viel

Sonstiges:
Die Pflanzen kommen in nährstoffhaltigem Süßwasser und auch in Brackwasser vor. Sie wachsen in Flachwasser (20 cm) bis in Tiefen bis zu 4 Meter.
Chromosomenzahl: 2n = 78, mit Variationsbreiten von 70 bis 87 (Kalkmann & van Wijk 1984)
Das Faden-Laichkraut (Stuckenia filiformis) ist ähnlich. Es ist jedoch nicht so weit verbreitet. Es kommt vor allem in kalten, kalkarmen Seen in der Alpenregion und in Skandinavien vor. Insgesamt ist die Pflanze in allen Teilen kleiner als das Kamm-Laichkraut.

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Literatur:

F. Möhlmann (1980): Selten gepflegt, warum?: Potamogeton gayi A. BENETT.- Aqua Planta 1-1980, 3

L. Kalkmann, R. J. van Wijk (1984): On the variation in chromosome number in Potamogeton pectinatus L. .- Aquatic Botany 20, 343 - 349

M. Bodner (1994): Inorganic carbon source for photosynthesis in the aquatic macrophytes Potamogeton natans and Ranunculus fluitans.- Aquatic Botany 48, 109 - 120

H.W.E. van Bruggen, D.T.E. van der Ploeg, P.J. van der Vlugt (1994): Potamogetonaceae und Potamogeton-Arten.- "Inoffizielles Sonderheft" Aqua Planta 4-1994

C. Kasselmann (1999): Aquarienpflanzen.- 2. Auflage, DATZ-Atlanten, Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart

Gärtnerei Oriental (2001): Aquatic Plant Handbook.- Singapur

W. Rothmaler (2002): Exkursionsflora von Deutschland - Band 2: Gefäßpflanzen - Grundband.- 18., bearbeite Auflage, Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg und Berlin

Q. D. Wang, T. Zhang, J. B. Wang (2007): Phylogenetic relationships and hybrid origin of Potamogeton species (Potamogetonaceae) distributed in China: insights from the nuclear ribosomal internal transcribed spacer sequence (ITS).- Plant Systematics and Evolution. Band 267, Nr. 1 - 4, 2007, S. 65 - 78

Zdenek Kaplan (2008): A Taxonomic Revision of Stuckenia (Potamogetonaceae) in Asia, with Notes on the Diversity and Variation of the Genus on a Worldwide Scale.- Folia Geobotanica. Band 43, Nr. 2, 2008, S. 159 - 234

Namen und Synonyme sind aus der Plant List von Kew entnommen.

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