Schlammschnecken (Lymnaeidae) 
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Allgemeines über Schammschnecken
Spitzschlammschnecke (Lymnaea stagnalis)
Mantelschnecke (Myxas glutinosa)
Ohrförmige Schlammschnecke (Radix auricularia)
Eiförmige Schlammschnecke (Radix balthica)
Kleine Sumpfschnecke (Galba truncatula)
Große Sumpfschnecke (Stagnicola corvus)
 
 

Allgemeines über Schlammschnecken

Neben den Tellerschnecken (Planorbidae) sind die Schlammschnecken die bekanntesten einheimischen Schnecken. Ihr Gehäuse ist rechtsgedreht, kegelförmig, hornfarben bis braun und sehr dünn. Zum Teil scheinen dunklere Flecken auf dem Mantel durch. Zur Familie der Lymnaeidae gehören in Deutschland die Gattungen Lymnaea, Radix, Galba, Stagnicola, Myxas und Omphiscola.

Gattung innerhalb der Familie der Lymnaeidae
 

Acella Haldeman, 1841
Adelinella Wenz, 1922
Austropeplea B.C. Cotton, 1942
Bakerilymnaea Weyrauch, 1964
Boskovicia Brusina, 1894
Bulimnea Haldeman, 1841
Bullastra Bergh, 1901
Catascopia Meier-Brook & Bargues, 2002
Corymbina Bulowski, 1892
Erinna H. & A. Adams, 1858
Fisherola Hannibal, 1912
Galba Schrank, 1803
Kutikina Ponder & Waterhouse, 1997
Lantzia Jousseaume, 1872 
Lanx Clessin, 1880
Lymnaea Lamarck, 1799
Myxas G.B. Sowerby, 1822
Omphiscola Rafinesque, 1819
Pseudisidora Thiele, 1931
Pseudosuccinea F.C. Baker, 1980
Radix Montfort, 1810
Scalaxis Pilsbry, 1909
Stagnicola Jeffreys, 1820
Valenciennius Rousseau, 1842
Velutinopsis Sandberger, 1875
Zagrabia Brusina

Typisch für die Familie sind die flachen, dreieckigen Fühler, die wie kleine Hörner aussehen, und ein breit-ovaler Fuß, der am Hinterende rund ausläuft. Der Körper ist hell- bis dunkelbraun zum Teil mit feinen Punkten gemustert. Der Körper kann nicht ganz in das Haus zurückgezogen werden. Die Unterseite des Fußes bleibt bei allen Arten ungeschützt etwas vor der Mündung.
 

Die dreieckigen Fühler sind typisch für Schlammschnecken.

Spitze Schlammschnecke im 
Uferbereich eines flachen Tümpels.

Schlammschnecken leben in langsam fließenden und stehenden, stark bewachsenen Gewässern. Die Familie ist weltweit verbreitet. Die Spitze Schlammschnecke (Lymnaea stagnalis) und die Ohrschlammschnecke (Radix auricularia), die in Deutschland heimisch sind, leben auch in Nordamerika und Afrika. Lymnaea viatrix lebt in Brasilien in Reisfeldern, Teichen und trägen Flüssen. Radix natalensis kommt mit verschiedenen Unterarten in Afrika vor. Die Familie wird zur Zeit systematisch neu geordnet.

Als Nahrung dienen Algen, Aas, faulende und grüne Pflanzenteile. Häufig gleiten die Tiere auf einem Schleimfilm unter der Wasseroberfläche entlang und fressen von der Kahmhaut. Zum Atmen nehmen die Tiere Luft an der Wasseroberfläche auf. Dazu heben sie ihr Gehäuse etwas aus dem Wasser und Pumpen Luft durch eine Öffnung auf der rechten Körperseite.
Alle Arten sind Zwitter. Der Laich wird unter Wasser in gallertartigen Schnüren (Lymnaea stagnalis, Radix sp.) oder ovalen bis kugelrunden Klumpen (Galba truncatula) an Pflanzenteile oder Steine geklebt. Die Gelege umfassen je nach Art und Größe des Tieres vier bis 300 Eier.

Unterschieden kann man die einzelnen Arten an Hand ihrer Gehäuseform. Besonders die Größe der Mündung im Vergleich zur Gesamtgehäusehöhe ist hierbei wichtig. Auch die Zahl der Windunge, ob sie stark gewölbt sind oder nicht und natürlich die Gehäusegröße sind wichtige Kennzeichen.
 
 

Das Gewinde ist so hoch wie oder 
höher als die Mündung.

Das Gewinde ist etwa halb
so hoch wie die Mündung.

Die Mündung ist höher als das
Gewinde und erreicht fast die
Höhe des Apex.

Die Systematik der Familie ist schwierig, da die Gehäuseformen der meisten Arten variabel sind und sogar die Geschlechtssysteme leichte Variationen aufweisen.
Kreuzungen und Genanalysen legen nahe, dass es in Europa zum Beispiel mehr als die eine bekannte Art in der Gattung Lymnaea gibt.
Die Familie wird zur Zeit intensiv untersucht und es wurden bereits neue Arten beschrieben. Eine davon ist Stagnicola montenegrinus aus dem Skutari See in Montenegro (Glöer & Pesi 2009). Mit Kutikina hispida wurde nicht nur eine neue Art, sondern auch gleich eine neue Gattung beschrieben (Ponder & Waterhouse 1997). Allerdings gibt es bisher keine eindeutigen Ergbenisse zun den Verwandtschaftsverhältnissen.
Ein Teil der Arten hat 16 Chromosomen und ein Teil 18.

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Lymnaea stagnalis - Spitzschlammschnecke




Die Spitzschlammschnecke (Lymnaea stagnalis) ist die größte einheimische Schlammschneckenart. Ihr dünnes, spitz-kegeliges Gehäuse kann bis zu 60 mm hoch und 27 mm breit werden. Die 6-8 Windungen sind nur wenig gewölbt. Die Mündung ist so hoch wie die Mündung oder ewtas höher.
 
 

Die Spitzschlammschnecke ist die größte 
einheimische Süßwasserschnecke.

Die Fühler sind dreieckig und der Fuß breit oval.

Schlammschnecke beim abweiden der Kahmhaut.

Laich von auf einem angefressenen Echinodorus-Blatt

Futtersuche am Boden

Spitze Schlammschnecke auf Tausendblatt

Gefressen werden Algen, grüne und verwesende Pflanzenteile, sowie Aas. Sie kann auch in stärker verschmutzten Gewässern leben und ist weit in allen fließenden und stehenden Gewässern verbreitet. Im Sommer erneuern die Tiere ihre Lungenluft regelmäßig. Im Winter reicht die Sauerstoffaufnahme über die Haut aus. In der Natur leben sie etwa 2 Jahre. In dieser Zeit legen sie bis zu 3000 Eier.
Bei der Paarung befruchten sich die Tiere häufig gegenseitig bzw. wechselseitig. Es nimmt also jeder Partner Spermien auf und gibt gleichzeitig welche ab. Eine Paarung reicht für die Produktion von etwa vier Laichschnüren aus. Die Eier liegen in Zweierreihen in gallertartigen Schnüren. Eine Laichschnur kann bis zu 60 mm lang sein und 300 Eier enthalten. Unter natürlichen Bedingungen dauert ihre Entwicklung etwa drei Wochen. Im Aquarium bei etwa 24 °C nur wenige Tage. Die Geschlechtsreife erreichen sie im Alter von 6 bis 8 Wochen. Im Warmwasseraquarium bleibt die Art deutlich kleiner als in algenreichen Teiche. Auch aus sehr großen Tieren werden bereits in der nächsten Generation nur noch Nachkommen mit einer Größe von 2 bis 3 cm hervorgehen. Die Tiere sind zur Selbstbefruchtung fähig. Im Aquarium laichen isoliert aufgezogenen Tiere sieben bis elf Monate nach dem Schlüpfen. Das ist eine Seltenheit in der Tierwelt, denn in der Regel werden von einzelnen Tieren nur haploide Nachkommen aus unbefruchteten Eiern erzeugt (Parthenogenese). Schlammschnecken können aber tatsächlich ihre Eier mit den eigenen Spermien befruchten (Autogamie).
Diese Art kann Pflanzen schädigen. Auch bei  Pflanzen mit harten Blättern (z.B. Javafarn) werden unregelmäßige Löcher in die Blattspreite gefressen.
Diese und andere Lymnaea-Arten fressen die Gelege anderer Schneckenarten. Die Spitze Schlammschnecke ist in Europa und Vorderasien weit verbreitet. Vereinzelt treten Populationen an der Mittelmeerküste Nordafrikas (Marokko, Algerien) und im Nildelta auf.

Manchmal wird die Spitzschlammschnecke (Lymnaea stagnalis) auch als Spitzhornschnecke bezeichnet. Die Spitzhornschnecke (Physastra proteus oder Isodora proteus), die früher häufig in Aquarien zu finden war, gehört zu den Tellerschnecken.
 
 

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Myxas glutinosa - Mantelschnecke





Die Mantelschnecke ist sehr selten und daher auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere. Sie kommt in Deutschland je an einem Fundort in Schleswig-Holstein und in Mecklenburg-Vorpommern vor. In anderen europäiischen Ländern ist sie selten oder ganz ausgestorben. Ihr Gehäuse ist 13-16 mm hoch und 11-15 mm breit. Das Gewinde ist sehr flach und kaum über die Mündung erhoben. Das gesamte Gehäuse ist fast völlig kugelförmig. Es ist sehr dünnwandig und zerbrechlich. Der mantel umschließt bei dieser Schnecke das Gehäuse von außen.
Die Tiere werden maximal ein Jahr alt. Sie laichen von April bis November. Im Frühjahr geschlüpfte Tiere sterben nach der Eiablage. Im Herbst geschlüpfte Tiere überwintern und leben ein ganzes Jahr.
Die Tiere leben in langsam fließenden und stehenden, pflanzenreichen Gewässern mit pH-Werten zwischen 6 und 7. Sie kommen bis in Tiefen von 6 m vor.
 
 

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Radix auricularia - Ohrschlammschnecke

Die Ohrschlammschnecke hat ein 14 - 24 mm hohes und 12 - 18 mm breites Gehäuse. Die letzte Windung ist stark aufgebläht. Die Mündung ist höher als das Gewinde. Es ist eine deutliche, gedrehte Spindelfalte ausgeprägt. Der Mantel ist dunkel gefärbt und hat große helle Flecken.
Die Tiere werden etwa ein Jahr alt.
Das Verbreitungsgebiet ist paläarktisch. In Deutschland ist diese Schnecke allgemein verbreitet, kommt aber in den Mittelgebirgen nicht vor. Man findet sie aber zum Beispiel im Bodensee.
 
 

Die Tiere keben in pflanzenreichen Gewässern bis in eine Tiefe von 15, m. Die Tiere kommen vor allem in alkalischen Gewässern mit pH-Werten von 7 bis 9,6 vor. In ihrem Magen wurden Grünalgen, Diatomeen, Cyanobakterien und Protozoen gefunden.

Nach meiner Erfahrung halten sich die Tiere nicht gut in Warmwasseraquarien und auch in unbeheizten Becken ahtte ich nie Erfolg mit einer längerfristigen Haltung. Allerdings habe ich die Tiere immer zusammen mit anderen Schnecken (Lymnaea stagnalis, Pomacea spec.) gehalten. Möglicherweise wurden einfach die Gelege gefressen.

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Radix balthica - Ei-Schlammschnecke

Ihr Gehäuse ist 11 bis 20 mm hoch und 8 bis 14 mm breit. Die letzte Windung ist stark aufgeblasen und macht den größten Teil des Volumens aus. Die Mündung ist höher las das gewinde. Der Mantel ist dunkel mit großen hellen Flecken, die durch das dünne Gehäuse sichtbar sind. Der Körper ist gelblich-braun. Diese Art lebt in flachen, bewachsenen Bereichen (20 - 200 cm) von Still- und Fließgewässern. Sie kann Trockenzeiten unter Steinen verborgen überstehen. Als Nahrung dienen Algen, Aas, grüne und faule Pflanzenteile. Untersuchungen des Darminhaltes ergaben unterschiedliche prozentuale Zusammensetzung der Nahrung in verschiedenen Lebensräumen. Gefunden wurden Grünalgen, Diatomeen, Cyanobakterien, Protozoen und Detritus. Die Tiere leben in Wasser mit pH-Werten von 5,8 bis 9,9. Sie sind winterhart und kommen im gesamten Paläarktischen raum vor. Die optimale Temperatur liegt zwischen 15 und 25 °C.

Man findet sie sehr häufig in Aquarien. Sie wird als Gelege an Wasserpflanzen eingeschleppt. Die gallertartigen Gelege können bis zu 200 Eier umfassen. Die Vermehrungsrate steigt, wenn die Besatzdichte mit Schnecken im Aquarium geringer ist. Lymnaea stagnalis verdrängt die Art bei gemeinsamer Haltung im Aquarium. In der Natur wird sie von R. auriculata verdrängt und kommt darum nicht zusammen mit dieser vor.
Die Lebenserwartung beträgt etwa ein Jahr. Es gibt jährlich nur eine Generation. Die Jungtiere überwintern und laichen erst im Folgejahr.
 
 

Durch das transparente Gehäuse 
scheint eine Zeichnung aus hellen
Flecken auf dem dunkler gefärbten Mantel durch.

Paarung

Paarungskette aus drei Tieren

Die Schnecken haben jeweils zwei Geschlechtsöffnungen. 
Die eine sitzt an der Spitze des Penis und dient zur Abgabene der Spermien. 
Die andere ist hinter dem Penisansatz und dient zur Aufnahme 
der Spermien und zur Eiablage. Dadurch ist es möglich, dass die Tiere
zeitgleich selbst befruchten und befruchtet werden. Es bilden sich 
teilweise Ketten von Schnecken, die jeweils ihren "Untermann" begatten.

Für die Art gibt es zahlreiche Synonyme. Ursprünglich wurde sie als Helix balthica Linné 1758 beschrieben. Jüngere Namen sind unter anderem Limnaeus pereger Stein  1850, Limnea peregra Kreglinger 1870 und Limnaea ovata Clessin 1876. Bekannt ist die Art vor allem als Radix ovata Geyer 1927.

Radix labiata (Rossmäßler 1835) ist eine sehr ähnliche Art, die aber weniger häufig ist. Ohne mikroskopische Untersuchung des Geschlechstsystems sind die beiden Arten nicht eindeutig zu unterscheiden.

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Galba truncatula - Kleine Sumpfschnecke

Sie ist die kleinste der einheimischen Schlammschnecken-Art. Ihr Gehäuse erreicht eine Höhe von 5 bis 12 mm und eine Breite von 2 bis 6 mm. Die 5 bis 5,5 Windungen sind stark gewölbt und die Naht tief eingeschnitten. Die Mündung ist nicht so hoch wie das gewinde. Der Körper ist grau bis dunkelbraun.
Diese Art lebt fast ausschließlich in und an Klein- und Kleinstgewässern wie Gräben, Tümpeln, Pfützen, Fahrspuren und in Quellnähe. Sie lebt amphibisch, verlässt also von Zeit zu Zeit das Wasser, hält sich dann aber immer in feuchten Bereichen auf. Ein Trockenfallen ihres Gewässers überdauert die Schnecke, in dem sie sich bis zu 4,5 Monate in den Schlamm eingräbt. Ihre Gelege sind rund oder oval, 2 bis 4 mm im Durchmesser und umfassen bis zu 24 Eier. Nach zwei bis fünf Wochen schlüpfen die Jungschnecken. Im Alter von 2 Monaten sind sie bereits geschlechtsreif. Die Lebenserwartung liegt bei etwa 24 Monaten. Die Tiere ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenteilen.
Die Kleine Sumpfschnecke ist in Europa und Vorderasien verbreitet, aber nicht häufig. Sie kommt auch im Hochland von Äthiopien, Kenia, Marokko und Algerien vor. In der Aquaristik sind diese Tiere bisher nicht bekannt.

Diese Schnecke wird auch als Leberegelschnecke bezeichnet, weil sie der Zwischenwirt für den Großen Leberegel (Fasciola hepatica) ist. Hauptsächlich infizieren sich an ihr Schafe, weil diese häufiger an Ufern oder auf Sumpfwiesen weiden als andere Haustiere. Die Übertragung auf den Menschen kann nur erfolgen, wenn Metacercarien, die an Wasserpflanzen haften, oral aufgenommen werden. Der Befall des Menschen ist er selten, kann aber vorkommen, wenn zum Beispiel rohe Brunnenkresse vom Ufer Egelhaltiger Gewässer verzehrt wird.

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Stagnicola corvus - Große Sumpfschnecke, Raben-Sumpfschnecke




Das Gehäuse dieser Schnecke wird 35 mm hoch und 17 mm breit. Es ist nicht transparent, sondern dickwandig und rötlich braun. Die 7 Windungen sind schwach gewölbt und durch eine deutliche Naht getrennt. Der Letzte Umgang ist deutlich erweitert. Die Mündung ist mindestens so hoch wie das Gewinde, meist etwas höher.
In der Aquaristik ist die Art unbekannt, kann aber in Gartenteichen auftauchen.
 
 

Stagnicola corvus

Sie lebt in langsam fliessenden und stehenden, Pflanzen reichen Gewässern überall in Europa. Sie ist nicht häufig und gilt als gefährdet.

Die Stagnicola-Arten sehen sich alle recht ähnlich. Alleridngs ist S. corvus mit bis zu 3,5 cm deutlich größer als die übrigen Arten. Abgesehen von S. fuscus, bei der die Mündung etwa so hoch ist wie das Gewinde, sind bei den anderen Arten die Mündungen nicht so hoch wie das Gewinde.
 
 

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Literatur:

Glöer, P. (2002): Die Süßwassergastropoden Nord- und Mitteleuropas.- Die Tierwelt Deutschland Band 73

Glöer, P. & Pesi, V. (2009): Stagnicola montenegrinus n. sp., a new species of Montenegro (Gastropoda: Lymnaeidae).- Mollusca 27(1), 53-56

Ponder, W.F. & Waterhouse, J.H. (1997): A new genus ans species of Lymnaeidae from the lower Franklin River, South Western Tasmania, Australia.- J. Moll. Stud., 63, 441-468

Remigia, E. A. & Blair, D. (1997): Molecular systematics of freshwater snails family Lmnaeidae (Pulmonata: Basommatophora) utilising mitochandrial ribosomal DNA sequences.- J. Moll. Stud. (1997), 63, 173-185
 
 


© Wilstermann-Hildebrand 2010