Teichpflanzen

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Unterwasserpflanzen

Schwimmblattpflanzen

Sumpfpflanzen

Teichrandpflanzen


Um und am Gartenteich wachsen viele Pflanzen, die für uns ein hübscher Anblick sind und für die Tiere im Teich eine notwendige Lebensgrundlage. Als Bestandteil von biologischen Kreisläufen und Nahrungsnetzen sind Pflanzen am Teich unverzichtbar. Sie entziehen dem Wasser und dem Bodengrund die Nährstoffe und tragen so zur Reinhaltung des Wassers bei. Je vielfältiger die Artenzusammensetzung ist, desto stabiler ist das sich entwickelnde Ökosystem Teich.

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Unterwasserpflanzen - Sauerstoffspender

Unterwasserpflanzen sind keine besonders gute Dekoration für den Teich, weil sie nicht gut zu sehen sind. Allerdings sind sie aus biologischer Sicht sehr wichtig. Sie entziehen dem Wasser und dem Bodengrund Nährstoffe und geben Sauerstoff an das Wasser und den Bodengrund ab. Auf diese Weise verbessern sie die Lebensbedingungen für die Tiere im Teich. Sie konkurrieren mit Algen um die Nährstoffe und verbessern so den Durchblick durch das Wasser. Dichte Pflanzenbestände bieten außerdem Insektenlarven, Kaulquappen, Molchen und Fischen Schutz vor Fressfeinden, wie größeren Fischen oder gar Reihern.
Sauerstoffpflanzen für den Teich wachsen in der Regel ohne Probleme, aber es gibt bei einigen Arten manchmal Schwierigkeiten beim Anwachsen.

Hornblatt (Ceratophyllum)

Das Hornblatt wächst wurzellos, frei treibend unter der Wasseroberfläche. Es wird einfach in den Teich geworfen und wächst dann um so schneller, je mehr Nährstoffe im Wasser sind. Es kann vorkommen, dass die Pflanzen nach dem Einsetzen in den Teich beginnen sich auf zu lösen. Meist bleiben aber Triebspitzen übrig, aus denen die Pflanzen sich regenerieren, sobald sie sich an die neuen Wasserbedingungen gewöhnt haben.
Werden die Bestände zu dicht, kann man Teile davon abfischen und kompostieren. Auf diese Weise werden Nöährstoffe aus dem Teich entzogen. 

Hornblatt


Wasserpest (Egeria sp., Elodea sp.)

Wasserpest wurzelt im Grund. Sie kann in Töpfe gepflanzt werden, wächst aber auch gut wenn man sie nur an einer flachen Stelle in den Teich legt. Es bilden sich dann Wurzeln, die die Pflanzen verankern. Im Herbst bilden die Pflanzen Winterknospen (Turionen) aus denen sie im Frühjahr neue Pflanzen wachsen. In milden Wintern können aber auch Pflanzen überwintern.
Wenn man die Pflanzen in Töpfe setzt, sollte man sie nicht zu tief ins Wasser stellen. Besonders bei trübem Wasser bekommen die Pflanzen nicht genug Licht, wenn sie 20 cm oder tiefer unter Wasser sind. Dann fehlt es ihnen an Energie, um Wurzeln zu bilden. In der Regel sterben sie dann von unter her ab und lösen sich so aus dem Substrat. Unter der Wasseroberfläche treibend bilden sie dann neue Wurzeln und suchen sich - von Wind und Strömung getrieben - einen neuen Standort. Wenn sie im Topf angewachsen sind, kann man sie aber problemlos stufenweise immer tiefer ins Wasser stellen, weil die ober Pflanzenteile die unteren mit Energie und die unteren die oberen mit Nährstoffen versorgen können.
Im Herbst sollte man die Bestände auslichten und auch vorher gelbe Triebe entfernen, damit aus dem absterbenden Pflanzenmaterial nicht die dem Wasser schon entzogenen Nährstoffe wieder frei werden.

dichte Wasserpest


Tausenblatt (Myriophyllum)

Die Tausendblätter haben quirlständige, kammförmige oder fein gefiederte Blätter. Sie wurzeln am Grund von Gewässern und wachsen zur Oberfläche. Sie strecken sich über die Wasseroberfläche hinaus und bilden dickere und weniger tief geteilte Blätter und Blütenähren aus. Es gibt 5 Arten, die in Deutschland in der Natur vorkommen. Sie sind winterhart und eigenen sich auch für den Teich. Die tropischen und subtropischen Arten aus dem Aquarienhandel wachsen in warmen flachen Teichen im Sommer gut, sind aber nicht winterhart.



ähriges Tausendblatt


 

Laichkräuter (Potamogeton sp.)

Laichkräuter sind sehr schöne Wasserpflanzen. Sie bilden lange Stängel, die vom Grund her meist kahl sind, aber im oberen, unter der Wasseroberfläche flutenden Teil, dekorative Blätter haben. Sie bilden kriechende Rhizome, die im Schlamm wurzeln. Wenn man Laichkraut kauft, dann sind das meist Bunde mit wurzellosen Stängeln. Leider wachsen diese sehr schlecht an. Besser ist es Pflanzen zu kaufen, die Rhizome haben.
Die Stängel müssen auf jeden Fall in einem Topf mit Erde gepflanzt werden. Dann stellt man sie an eine möglichst flache Stelle, so dass der Topfrand nur etwa 10 cm unter Wasser ist. Blätter, die nicht genug Licht bekommen, werden von der Pflanze abgestoßen. Dadurch ist die Photosyntheseleistung eingeschränkt und die Pflanzen brauchen länger zum Anwachsen. Man sollte auch möglichst keine Blätter entfernen, es sei denn sie faulen. Aus geknickten oder angerissenen Blättern kann die Pflanze noch Energie ziehen, die sie nun dringend für die Wurzelbildung benötigt.
Wenn die Pflanzen angewachsen sind, kann man sie stufenweise tiefer ins Wasser stellen. Werden sie tief genug positioniert, so dass die Rhizome nicht einfrieren, dann sind sie winterhart. Die Laichkräuter aus dem Aquarienhandel sind im Sommer im Teich kultivierbar. 
 
 

Potamogeton crispus

Potamogeton crispus

Potamogeton lucens

Potamogeton lucens

Potamogeton natans

Potamogeton natans


Wasserschlauch (Utricularia)

Wasserschlauch-Arten sind fleischfressende Pflanzen. Etwa die Hälfte der bekannten Arten lebt im Wasser. Bei uns findet man den Gewöhnlichen Wasserschlauch (Utricularia vulgaris) und den Kleine Wasserschlauch (Utricularia minor). Sie sind wurzellose, verzweigte Pflanzen, die unter der Wasseroberfläche treiben und mit Hilfe von Fangblasen kleine Wassertiere fangen.


Utricularia_vulgaris Vergleich von Utricularia vulgaris und Utricularia minor

Blüten von Utricularia vulgaris (links) und Utricularia minor (rechts).



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Schwimmblattpflanzen

Unter den Pflanzen mit Schwimmblättern gibt es solche die im Grund wurzeln und solche, die frei auf der Oberfläche schwimmen. Zu den wurzelnden Arten gehören die Seerosen, Teichmummeln, Seekannen und auch einige Laichkräuter (P. natans). Die bekanntesten frei triebenden sind natürlich die Wasserlinsen. Aber auch Froschbiß wächst ohne Kontakt zum Boden. Als Sommergäste können auch Wasserhyazinthen, Wassernüsse und Wassersalat im Teich leben. Die Krebsschere bildet Rosetten aus langen, harten Blättern. Im Sommer treibt sie dicht unter der Wasseroberfläche und blüht.
Die wurzelnden Arten entziehen dem Bodengrund Nährstoffe und versorgen ihn mit Sauerstoff. Sie wirken so Fäulnis entgegen. Die frei treibenden Arten entziehen dem Wasser Nährstoffe und treten so in Konkurrenz mit den Schwebealgen. Alle Schwimmblattpflanzen beschatten das Wasser und bieten Tieren Sichtschutz und Deckung von oben.
Fliegenden Insekten bieten die Blätter und Blüten eine Landeplattform zum rasten, trinken oder wenn sie Eier ablegen wollen.
Anders als die Unterwasserpflanzen sind Schwimmblattpfalnzen anfällig für Schädlingsbefall. Besonders Blattläuse findet man oft auf den Blättern. Sie lassen sich weg spülen, tauchen aber immer wieder auf. An Seerosen findet man außerdem den Seerosenzünzler, der sich Stücke aus den Blättern schneidet und an ihnen frisst.


Seerosen (Nymphaea sp. oder Sorten)

Die beliebtesten Teichpflanzen sind Seerosen. Ihre Blüten und zum Teil auch ihre Blätter machen sie zu den Königinnen im Teich. In den meisten Fällen ist eine Kultur unkompliziert. Winterharte Sorten werden einfach in ausreichend große Gefäße gepflanzt und im Teich versenkt. Einmal im Jahr oder alle zwei Jahre muss man sie umtopfen und gegebenenfalls teilen. Sie haben einen recht hohen Nährstoffbedarf, so dass es sich empfiehlt sie im Frühling mit Langzeitdünger zu versorgen.
Tropische Arten oder Hybriden mit tropischen Arten in der Abstammungslinie sind meist nicht winterhart. Sie müssen im Haus frostfrei überwintert werden oder man lässt es darauf ankommen und beläst sie im Teich. Möglicherweise treiben sie im Folgejahr wieder aus. Wenn nicht, kann man sich immer noch eine neue - vieleicht in einer anderen Farbe - besorgen. Sehr viel teurer als ein Blumenstrauß, der nicht mal zwei Wochen hält, sich Seerosen auch nicht.
Man sollte die Sorte entsprechend der Teichgröße wählen, damit nicht die gesamte Oberfläche von den Schwimmblättern bedeckt wird. Es gibt Zwergsorten, die sich für Miniteiche eignen.
 

Attraction

´Attraction´

Joey Tomocek

´Joey Tomicek´

Arc de Ciel

´Arc de Ciel´ ("Regenbogen")


Mummeln und Teichrosen (Nuphar sp.)

Mummeln oder Teichrosen blühen gelb.  Es gibt wenige Selektionen, die rötliche Blüten oder panaschierte Blätter haben, aber die Sortenvielfalt ist sehr viel kleiner als bei den Seerosen. Die Große Teichrose (Nuphar lutea) ist für normale Gartenteiche zu groß. Es lassen sich aber Nuphar pumila und Nuphar japonica gut kultivieren.
 
   

Nuphar pumila

Nuphar pumila


Seekanne (Nymphoides pelatata)

Die Seekanne ist eine stark wuchernde Schwimmblattpflanze. Sie muss regelmäßig ausgelichtet werden, damit sie sich nicht zu stark ausbreitet. Die hübschen gelben Blüten locken im Sommer viele Insekten an.

Seekanne

Blüte einer Seekanne


Wassernuß (Trapa sp.)

Die Wassernuß ist ursprünglich auch in Deutschland heimisch gewesen. Die meisten Pflanzen im Handel stammen aber aus Asien und sind nicht unbedingt winterhart.

Interessant ist es trotzdem die Nüsse keimen zu sehen und zu beobachten, wie die Rosette immer mehr wächst. Leider werden die Pflanzen meist abgeschnitten angeboten. Es handelt sich aber nicht um eine Schwimmpflanze. Ohne den Stiel und die Wurzeln halten die Pflanzen nicht lange.


Trapa natans


Froschbiß (Hydrocharis morsus-ranae)

Der einheimische Froschbiß wächst sehr gut im Teich. Er bildet Jungpflanzen an Ausläufern und kann ein sehr verzweigtes Netz bilden. Im Sommer bilden sich weiße Blüten, die oft von Insekten besucht werden. Die Pflanzen sind winterhart und überdauern im Teich als Turionen (Winterknospen), die sich im Herbst bilden.
Die tropischen Arten (Limnobium sp.) sind nicht winterhart, lassen sich aber im Sommer problemlos auf dem Teich halten. 

Froschbiß

Europäischer Froschbiß


 

Wasserlinsen (Lemna, Spirodela, Wolffia)

Kleine Wasserlinsen (Lemna minor) sind sehr schnell wachsend. Sie entziehen dem Wasser viele Nährstoffe und beschatten so stark, dass Algen keine Chance haben. Durch regelmäßiges Abfischen kann man den Teich sehr schnell klären. Leider sieht man durch die dichte Linsendecke weder das schöne klare Wasser noch die Fische und Wasserlinsen wird man nie wieder los. Goldfische und Kois fressen die Wasserlinsen, ob sie sie ganz beseitigen hängt davon ab, wieviele Wasserlinsen es sind, wie viele Fische im Teich leben und wieviel sie noch zusätzlich gefüttert werden.
Bei Lemna trisulca sind die einzelnen Blättchen durch Stiele verbunden. Die Pflanze treiben unter der Wasseroberfläche. Im Winter sinken sie auf den Grund und steigen im Frühjahr wieder auf.
 
 

Kleine Wasserlinse


Krebsschere (Stratiotes aloides)

Die Krebsschere oder Wasseraloe treibt frei im Wasser. Im Sommer ragen die Spitzen der Blätter aus dem Wasser und die Pflanzen blühen. Im Herbst sinken die Pflanzen auf den Gewässergrund und überdauern als Winterknospen (Turionen). Im Frühjahr tauchen sie wieder auf.

Krrebsschere

Krebsschere und Mummeln



Wasserhyazinthen (Eichhornia crassipes)

Als tropische Pflanzen sind die Wasserhyazinthen auf hohe Wassertemperaturen angewiesen, damit sie problemlos Nährstoffe aufnehmen können. Darum kann man sie auch nur auf warmen Teichen (ab etwa 18 °C) erfolgreich kultivieren. Nur in voller Sonne kommen die Pflanzen auch zur Blüte.
Sind die Rahmenbedingungen gut wächst die Wasserhyazinthe sehr schnell und nimmt viele Nährstoffe auf.
 
 

Wasserhyazinthe

blühende Wasserhyazinthe


Wassersalat (Pistia stratiotes)

Je nach Bedingungen werden die Rosetten dieser Schwimmpflanze zwischen 3 und 30 cm groß. Wie die Wasserhyazinthe benötigt sie auch warme (ab etwa 15 °C), sonnige Teiche. Ihre Blüten sind klein und schwer zu entdecken, daher ist die Art weniger attraktiv. Sie beschattet aber die Oberfläche und entzieht dem Wasser Nährstoffe, so dass sie gut zur Algenbekämpfung eingesetzt werden kann. Zu dichte Bestände werden abgefischt und kompostiert.

Pistia

Wassersalat
 

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Sumpfpflanzen



In der Sumpfzone des Teiches wachsen Pflanzen, die gerne im Wasser stehen, aber ihre Blätter und Blüten über Wasser strecken. Dazu gehören zum Beispiel die Froschlöffel (Alisma), der Igelkolben (Baldellia), der Herzlöffel (Caldesia) und die Schwanenblume (Butomus) die Pfeilkräuter (Sagittaria). Besonders schön sind die Blüten des Fieberlklees (Menyanthes).

Baldellia Butomus Sagittaria sagittifolia

Die Scheinkallas (Lysichiton) gehören zu den Aronstabgewächsen. Sie bilden im Frühjahr erst ihre Blüten und später die Blätter. Auch der Kalmus (Acorus) ist ein Aronstabgewächs. 

Lysichiton


Die Trollblume (Trollius) und die Sumpfdotterblume (Caltha) sind schöne Blütenpflanzen für die Sumpfzone. Auch andere Hahnenfußgewächse wachsen gut am teich. Der Zungenhahnenfuß (Ranunculus lingua) und der Flammende Hanenfuß (Ranunculus flammula) sind nur zwei Beispiele. Der Wasserhahnenfuß (Ranunculus aquatilis) bildet fein gefiederte Unterwasserblätter und gelappte Schwimmblätter. Er kann sowohl im tieferen Wasser als auch kriechend auf feuchtem Schlamm wachsen.

Trollblume gefüllte Sumpfdotterblume

Binsen, Riedgräser und Süßgräser bilden in der Natur mehr oder weniger hohen und dichten Uferbewuchs. Rohrkolben (Typha) oder Schilf sollte man aber nur an große Teiche pflanzen. Diese Gräser bilden ein weit verzweigtes, starkes Wurzelsystem, dass sich auch durch Teichfolien und Pflanzkontainer bohrt.


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Teichrandpflanzen

Als Teichpflanzen bezeichnet man Gewächse, die im Wasser oder in der Sumpfzone unserer heimischen Gewässer wachsen können. Sie müssen nicht einheimisch sein, sind in der Regel aber winterhart und müssen nicht speziell vor Frost geschützt werden. Der Begriff umfasst also wie die Bezeichnung "Aquarienpflanzen", sowohl Wasser- als auch Sumpfpflanzen.
Als Teichrandpflanzen kann man beliebige Stauden, Sommerblumen, Zwiebelpflanzen oder auch Gehölze verwenden, die von Natur aus keine Affinität zum Wasser haben. Beispielsweise findet der Japanische Spitzahorn (Acer palmatum "Dissectum") in Japangärten oft Verwendung an Bachläufen oder Koiteichen. Allerdings handelt es sich bei diesem Gehölz nicht um eine Pflanze für nasse Standorte. Das liegt daran, dass der Teichrand ein beliebig zu gestaltender Rahmen für die Teichfläche ist. Liegt der Teich zum Beispiel am unteren Ende eines Südhanges, kann der Hang als Steingarten gestaltet werden. Aber auch flache sonnige Flächen können Steingärten werden. Staudenbeete, die bei guter Planung das ganze Jahr über wechselnde Farben zeigen, können den Teich schön einfassen. Naturnahe Anlagen sollten mit einheimischen Pflanzen angelegt werden, die das Jahr hindurch Vögeln, Reptilien und Kleinsäugern Schutz und Nahrung bieten. Zum Beispiel eignen sich Gräser (Samen, Nistmaterial) und Heckenrosen (Pollen, Hagebutten, sicherer Nistplatz), aber auch Brennnesseln (Nahrung für Schmetterlingsraupen) oder andere einheimische Ein- und Zweijährige Blütenpflanzen als Bienenwiese und Wohnung für "Schädlinge" wie Blattläuse, die Singvögeln oder einheimischen Insekten (Marienkäfer, Florfliegen, Libellen) als Nahrung dienen. Diese Gartenbereiche sollten dann selbstverständlich auch nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden. Ohnehin sollten am Teich keine chemischen Mittel eingesetzt werden, da auch geringe Rückstände im Wasser zum Absterben von Kleinkrebsen, Kaulquappen und Insektenlarven führen können. Diese fressen aber Algen und dienen Jungfischen, Libellen- und Molchlarven als Nahrung. Darum sind sie für ein biologisches Gleichgewicht im Teich notwendig.
Während also der Teich mit seiner Wasser- und Sumpfzone ein spezieller Lebensraum ist, kann der Teichrand beliebig gestaltet werden. Es können theoretisch alle Kulturpflanzen (inklusive Obst, Gemüse und Kräutern) Verwendung finden. Wir werden versuchen eine möglichst große Zahl an Wasser- und Sumpfpflanzen für Teiche zu berücksichtigen. Teichrandpflanzen werden nur Erwähnung finden, wenn sie zu einer Gattung gehören in der Sumpf- und Wasserpflanzen vorkommen oder wenn sie, wie der Spitzahorn, typisch sind für spezielle Teichanlagen.


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© Wilstermann-Hildebrand 2010 - 2012