Vallisnerien oder Wasserschrauben gehören zu
den ältesten und bekanntesten Aquarienpflanzen. Die Gattung wird zu
den Froschbißgewächsen (Hydrocharitaceae) gezählt und ist
nach dem italienischen Botaniker Antonio Vallisneri (1661—1730) benannt.
In der Aquaristik sind etwa 40 verschiedene Vallisnerien-Namen bekannt.
Die meisten sind aber lediglich Handelsbezeichnungen für verschiedene
Farbvarianten. Die Artenzahl in dieser Gattung ist deutlich geringer.
Lowden hatte 1982 übereinstimmend mit Cook nur 2 Arten mit je zwei Unterarten unterschieden: V. spiralis var. spiralis, V. spiralis var. denseserrulata, V. americana var. americana und V. americana var. biwaensis. In neueren Untersuchungen wurden mit Hilfe von Genanalysen weitere Arten abgegrenzt.
Vallisneria americana
Vallisneria annua JACOBS
& FRANK 1997
Vallisneria asiatica var. asiatica MIKI 1934
Vallisneri asiatica var. biwaensis MIKI 1934
Vallisneria australis JACOBS &
LES 2006
Vallisneria caulescens BAILEY & MUELLER 1888
Vallisneria denseserrulata MAKINO
1921
Vallisneria erecta JACOBS 2006
Vallisneria gigantea GRAEBNER 1912
Vallisneria nana R. BROWN 1810
Vallisneria natans (LOUREIRO) HARA
1974
Vallisneria neotropicalis MARIE-VICTORIN 1943
Vallisneria rubra (RENDLE) LES
& JACOBS 2006
Vallisneria sp. mit mehreren Blüten pro Blütenstand
(unbeschrieben)
Vallisneria spinulosa YAN
1982
Vallisneria spiralis
Vallisneria triptera JACOBS
& FRANK 1997
Im Unterschied zu den meisten anderen Aquarienpflanzen
sind Vallisnerien reine Wasserpflanzen und können nicht außerhalb
des Wassers leben. Sie wachsen in Bächen und Flüssen, selten
in stehenden Gewässern. Sie kommen in den gemäßigten Breiten,
Subtropen und Tropen vor. In der Natur besiedeln Vallisnerien Habitate
mit hartem und alkalischem Wasser, oft mit pH-Werten zwischen 7 und 10.
Sie sind in der Lage zusätzlich zu dem im Wasser gelösten CO2
auch den Hydrogencarbonat-Kohlenstoff für die Photosynthese zu nutzen.
Daher sind hohe Karbonathärten für sie von Vorteil.
Bei Vallisneria spiralis wurde nachgewiesen, dass
die Aufnahmefähigkeit für Eisen über die Blätter auf
einen kleinen Bereich der Wachstumszone beschränkt ist. Voll entwickelte
Blätter können von Eisen nicht mehr durchdrungen werden. Für
eine ausreichende Versorgung müssen die Pflanzen darum Eisen über
die Wurzeln aufnehmen. Phosphat wird in gleichem Maße mit den Blättern
aus dem Wasser wie mit den Wurzeln aus dem Boden aufgenommen. (Gentner
1977).
Bei den Vallisnerien befinden sich männliche und
weibliche Blüten an verschiedenen Pflanzen. In der Regel ist jeweils
eine weiblichen Blüte von einem Hüllblatt (Spatha)
umschlossen und wächst am Ende eines langen Stengels aus einer Blattachsel
bis an die Wasseroberfläche. Die männlichen Blüten befinden
sich zu hunderten zusammen an einer Achse und werden wie die weibliche
Blüte von einer Spatha umschlossen. Der Blütenstand selbst befindet
sich kurz gestielt oder sitzend in einer Blattachsel, also nahe am Gewässergrund.
Wenn die Entwicklung der Blüten abgeschlossen ist, öffnet sich
das Hüllblatt und die kugelige Knospen steigen nach und öffnen
sich. Auf der Wasseroberfläche treibend kommen sie mit den Narben
der weiblichen Blüten in Kontakt.
Zu Beginn sind die Narben nur wenig
|
Narbenhälften immer mehr von einander. |
Am Ende trennen sie sich am äußeren Rand völlig. Diese Form wurde von Lowden als "fringed" (gefranst) beschrieben. |
Die Befruchtung erfolgt an der Wasseroberfläche. Die kleinen männlichen Blüten lagern sich an die weibliche an und übetragen den Pollen. |
Die Befruchtungsrate variiert in der Natur zwischen 0
und 100%. Kein Befruchtung findet statt, wenn die weibliche Pflanze in
zu tiefem Wasser steht und die Oberfläche nicht erreicht. Ebenso ist
die Befruchtung vermindert, wenn Wind und Wasserströmung (> 0,3 m/s)
die Kontaktzeit zwischen männlichen und weiblichen Blüten verkürzen.
Die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung steigt mit der
Menge der männlichen Blüten.
Wenn eine Befruchtung erfolgt ist, verdickt und verlängert
sich der Fruchtknoten und die Frucht wird zur Reife durch ein spiraliges
Aufrollen des Blütenstieles unter Wasser gezogen. Von diesem gewundenen
Blütenstandstiel leitet sich der deutsche Name "Wasserschraube" ab.
Abhängig von der Art sind die Früchte etwa 1,5 bis 15 cm lang
und 5 bis 8 mm breit. Die Samen sind mit 0,6 bis 1,7 mm Länge und
einem Durchmesser von 0,2 bis 0,8 mm winzig. Wenn sie reif sind werden
sie unter Wasser aus der Frucht entlassen und treiben eine Zeit lang. Sie
werden durch Wasserströmungen oder anhaftend an Wassertiere verbreitet.
Die Keimfähigkeit der Samen unterscheidet sich zwischen
den Arten. Die Samen von V. natans, V. denseserrulata und
V.
spinulosa keimen bei Temperaturen ab 10 °C.
Ein Teil der Samen keimt im ersten Jahr innerhalb von
3-4 Monaten, ein Teil erst nach einer Kälteperiode im zweiten Jahr.
Keimfähigkeit der Samen verschiedener Vallisnerien-Arten
nach Li Zhongqiang et al. 2005
|
|
|
|
| V. natans |
|
|
| V. denseserrulata |
|
|
| V. spinulosa |
|
|
Die Keimfähigkeit der drei Arten steigt in Anwesenheit
von Mikroalgen. Die Tabelle unten gibt die Ergbenisse eines Versuchs über
einen Dreimonatszeitraum wieder (Li Zhongqiang et al.
2005)
|
|
|
|
| V. natans |
|
|
| V. denseserrulata |
|
|
| V. spinulosa |
|
|
Die Entwicklung der Sämlingen wird wenig von der
Strömungsgeschwindigkeit beeinflusst.
Hauptsächlich vermehren sich Vallisnerien aber durch
die Bildung von Ausläufern.
Die Unterscheidung der Arten ist schwierig, weil nur wenige
Merkmale vorhanden sind. Die Blätter sind immer bandförmig, meist
als grundständige Rosette. Die Blüten sind primitiv mit wenigen
Merkmalen. Die Blattlänge und - breite, Bezahnung und Farbe sind innerhalb
der Arten variabel. Zur eindeutigen Bestimmung werden männliche und
weibliche Pflanzen mit Blüten, Früchten und Samen benötigt.
Es gibt verschieden mit gedrehten Blättern.
|
Merkmale der verschiedenen Vallisneria-Arten
| Art | Typische Merkmale |
| V. americana Michaux 1803 | Amerikanische Art, mit Ausnahme weniger Staaten kommt sie überall in den USA vor, Blattlänge 10 bis 200 cm abhängig von der Wassertiefe, bis 2,5 cm breit, 3-9 Hauptlängsnerven, Mittig verläuft ein breiter Streifen aus gut sichtbaren Lacunen, Rand mehr oder weniger auffällig gezähnt, Spitze abgerundet oder spitz, Blüten im Sommer bis Spätsommer, bis zu 2000 männliche Blüten in einer Spatha, Durchmesser etwa 0,6 mm, Filamente an der Basis verbunden, Früchte zylindrisch, 5 bis 15 cm lang, 150 bis 500 Samen pro Frucht, Samen dunkel, 1,8 bis 2,6 mm lang und 0,6 to 1,0 mm breit, Keimrate bis zu 98 %, 2n = 20 |
| V. annua Jacobs und Frank 1997 | Vorkommen: temporäre, flache, fließende Gewässer,
Tümpel und Billabongs im Northern Territory, West. Australia und Queensland,
Blätter bis 50 cm lang, 1,5-10 mm breit
mit 3-8 Hauptlängsnerven oder einen zentralen Nerv, Blattrand gewöhnlich fein gezähnt, Spitze lang zugespitzt, Blütezeit Dezember - April, Fruchtreife Januar bis Juni, männlicher Blütenstand eiförmig, 2,7-10 mm x 2,2-6 mm, weiblicher Blütenstand circa 5,5 - 20 mm lang, Frucht schmal-zylindrisch, 18-35 mm x 1-3,5 mm, Samen schmal ovoid 0,8 - 1 mm x 0,2-0,3 mm |
| V. asiatica Miki 1934 | Die Varietät var. biwaensis ist endemisch im Lake Biwa auf Japan. Sie ist etwa 40 bis 60 cm hoch und hat gedrehte, hell grüne Blätter. Die Normalform ist bei uns nicht in Kultur. |
| V. australis S.W.L. Jacobs & D.H. Les (Les et al 2008) | Vorkommen: Australien (New South Wales, Queensland, Viktoria), Blätter bis zu 3 m lang und 11-35 mm breit, Spitze abgerundet, 5 bis 7 Hauptlängsnerven, männliche Spatha oval, 10 bis 25 mm lang, männliche Blüten <0,5 mm lang; mit 3 annähernd gleichen gebogen Sepalen, ca. 0,6 mm lang, 2 Antheren, Filamente auf etwa 50% ihrer Länge verwachsen (Y-ähnlich), Staminodien winzig, weibliche Spatha umschließt 1(-4) sitzende Blüten, dünn, durchscheinend, 10 – 30 mm lang, weibliche Blüten (1,9-)2,5-4 mm lang, 3 Sepalen, dreieckig bis halb-kugelig, ca. 3 mm lang, Petalen-Rudimente winzig oder fehlend, 3 Narben, ca. 3 mm lang, zweispaltig über 50-70% ihrer Länge, Staminodien fehlen oder ca. 0,2 mm lang, direkt unter der Kerbe an der Außenseite der Narbe, Früchte zylindrisch, (15-)20-160 mm lang, ca. 2-5 mm breit, Samen schmal ovoid bis ellipsoid, 1,5-2,0 mm lang, (0,2-)0,4-0,8 mm im Durchmesser, glatte Oberfläche mit einem dichten Mantel aus kurzen bis mittelangen Haaren |
| V. caulescens Bailey und Mueller 1888 | Vorkommen: temporäre Wasserlöcher und Billabongs im nördlichen Queensland und Northern Territory, Blätter bis 30 cm lang, 5-15 mm breit, Internodien 1-6 cm lang, 3 Hauptlängsnerven, Blattrand zumindest in der oberen Hälfte fein gezähnt, Spitze stumpf, Blütezeit Dezember - April, Fruchtreife April – August, männlicher Blütenstand eiförmig, 6-9 mm, weiblicher Blütenstand circa 8-9 mm lang, Frucht abgeflacht mit 2 Flügeln, 34-45 mm x 4-8 mm, Samen ovoid 1,2-1,7 mm lang und 0,5-0,6 mm im Durchmesser |
| V. denseserrulata Makino 1914 | Vorkommen: Asien (China und Japan), Blätter 20-70
cm lang, 6-12 mm breit, 3 Adern, Mitteladern mit einer Reihe kleiner Dornen,
Blattrand dicht gezähnt, Spitze stumpf oder spitz
blüht von September bis Oktober, männlicher Blütenstand konisch, 1-1,5 cm x 6 mm, weiblicher Blütenstand 1,5-2 cm lang, Frucht dreikantig-zylindrisch, Samen nicht geflügelt, 2n = 20 |
| V. erecta S.W.L. Jacobs & D.H. Les (Les et al 2008) | Vorkommen: Australien (Queensland), submers oder aus dem Wasser wachsend, zweihäusig und mehrjährig, Blätter bis 80 cm lang, 5,5-17 mm breit, emers Blätter steif, die Blattspitze ist spitz bis stumpf, etwa 5 Längsnerven, Blattränder ganz oder mit winzigen, nach vorne gerichteten Borsten, männliche Spatha oval, 7-8 mm lang, die Blüten sind < 0,5 mm lang, 3 Perianth-Segmente, annähernd gleich, ca. 0,2 mm lang, gebogen, 2 Antheren, Filamente frei (´V´-förmig), weibliche Spatha ca. 1 cm lang, auf einem langen, 0,7 bis 1 mm dicken Stiel, Blüten 2 bis 3 mm lang; 3 Sepalen, Petalen rudimentär, Staminodien unscheinbar oder fehlend, 3 Narben, kurz zweilappig, Früchte und Samen unbekannt |
| V. gigantea Gräbner 1913 | Vorkommen: beschrieben aus dem Nordöstlichen Neuguinea, laut der Erstbeschreibung und späterer Aufsammlungen wachsen sie in fließendem oder stehendem Wasser auf sandigem, kiesigen oder schlammigen Grund, in 0,2 bis 2 m Tiefe, Blätter oft über 4 m lang, 2 bis 4,5 cm breit, 7 Längsnerven, in weitem Abstand teilweise undeutliche Queradern dazwischen, grün bis grünlich braun oder braun rot, nahe der Spitze fein, teilweise undeutlich gezähnt, Spitze stumpf oder abgerundet, Spatha grün mit kurzen bräunlichen oder schwärzlichen Streifen, Fruchtknoten etwa 2 cm lang, Kelchblätter etwa 3 mm lang, Narben ca. 2,5 mm groß, in zwei gebogene Lappen gespalten, Frucht lang mit rotbraunen Flecken, Blüte und Frucht von August bis Oktober. 2n = 40 (Jørgensen 1927) |
| V. nana Brown 1810 | Vorkommen: temporäre und permanente Bäche und Flüsse an der Ostküste Australiens, Blätter 20-50 cm lang, 2,5-15 mm breit, 3 Hauptlängsnerven, Blattrand zumindest in der oberen Hälfte fein gezähnt, sehr spitz, Blütezeit November - August, Fruchtreife Dezember bis August, männlicher Blütenstand eiförmig, 5-15 mm, weiblicher Blütenstand circa 9-18 mm lang, Frucht schmal-zylindrisch, 10-90 mm x 1,5-3,3 mm, Samen schmal ellipsoid 1, 3-1,6 mm x 0,4-0,7 mm |
| V. natans Hara 1974 | Vorkommen: Flüsse, Teiche und Seen in Indien, Malaysia,
Japan und China, Blätter 20-200 cm lang, 0,5-2 cm breit
5-9 Hauptlängsnerven, Blattrand vollständig oder unauffällig gezähnt, Spitze stumpf, männlicher Blütenstand konisch, 1,5-2 cm x 5-10 mm, > 200 Blüten, weiblicher Blütenstand 1,5-2 cm lang, Frucht zylindrisch, 5-30 cm x 5 mm, Samen schmal ovoid 2-5 mm im Durchmesser, mit Drüsenhaaren, 2n = 20 |
| V. neotropicalis Marie-Victorin 1943 | Ähnlich wie V. americana aber ohne den Streifen aus Lacunen und mit rötlichen Querstreifen. |
| V. rubra (Rendle) Les & Jacobs 2006 | Vorkommen: Northern Territory, Western Australia, ursprünglich Maidenia rubra, gestielt, Stiele unverzweigt bis 60 cm lang, Blätter fadenförmig, 2 bis 3 cm lang, dicht gedrängt am Stängel ohne erkennbare Anordnung, Blattrand fein gezähnt, die weiblichen Blüten sind oben und die männlichen unten an der selben Pflanze, männliche Blüten haben nur ein Filament und eine Anthere, viele zusammen in einer Spatha, 3-5 Spathen in einer Blattachsel |
| V. spinulosa Yan 1982 | Vorkommen: China, Teiche und Seen, Blätter 20-50
cm lang, 4-10 mm breit, Mitteladern erhaben, mit einer Reihe kleiner Dornen,
Blattrand gezackt, Spitze stumpf oder leicht spitz
blüht von August bis Oktober, männlicher Blütenstand konisch, 1-1,5 cm x 5-8 mm, > 300 Blüten, weiblicher Blütenstand 1-2 cm lang, Frucht dreikantig-zylindrisch, 8-20 cm x 4-7 mm, mit Dornen an den Ecken, Samen ovoid 2-5 mm im Durchmesser, geflügelt, 2n = 20 |
| V. spiralis Linné 1753 | Vorkommen: einheimische, europäische Art, Afrika
(und Asien?). Die Erstbeschreibung von Linné bezieht sich auf Pflanzen
aus Gräben in Italien bei Pisa und Florenz. Es sind Pflanzen mit seegrasähnlichen,
gezahnten Blättern und rötlichen Blüten.
Die Art ist variabel in Länge und Form. Blätter 20 bis etwa 250 cm lang und bis etwa 1,5 cm breit. Es werden Formen aus Asien für die Aquarienkultur importiert. |
| V. triptera Jacobs und Frank 1997 | Vorkommen: temporäre und permanente Wasserlöcher,
Bäche und Sümpfe im nördlichen Western Australia und im
Northern Territory, Blätter 2-9 cm lang, 5-12 mm breit, 5-7 Hauptlängsnerven,
Blattrand zumindest in der oberen Hälfte fein gezähnt, Blütezeit
Februar - Mai, Fruchtreife April bis Juni, männlicher Blütenstand
eiförmig, 2,5-4 mm x 2-3 mm,
weiblicher Blütenstand circa 0,5 cm lang, Frucht dreikantig-eiförmig mit Flügeln, 15-30 mm x 5-7 mm, Samen schmal ovoid 0,6 mm lang und 0,2-0,3 mm im Durchmesser |
| Amerikanische Wasserschraube
Vallisneria americana Michaux 1803 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 10-25 °C (winterhart, mit Wachstum über 10 °C) pH-Wert: 6,5-7,2 Härte: 5-18 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
|
Vallisneria americana im Freiland
Ausschnitt aus einem Blatt mit
|
| Einjährige Wasserschraube
Vallisneria annua Jacobs und Frank 1997 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22 - 24 °C pH-Wert: 6,5-7,2 Härte: 5-18 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
|
| Riesenvallisnerie
Vallisneria australis S.W.L. Jacobs & D.H. Les (Les et al 2008) Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-26 °C pH-Wert: 6,5-7,2 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
"Serpanta Rubra" hat teilweise eine Strichelung wie "Marmor".
|
Diese Form der "Vallisneria gigantea"
Bei der als "V. neotropicalis"
Bestand von V. australis im
|
| Aufrechte Vallinserie
Vallisneria erecta S.W.L. Jacobs & D.H. Les (Les et al 2008) Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Sonstiges:
|
| Riesenvallisnerie
Vallisneria gigantea Gräbner 1913 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-26 °C pH-Wert: 6,5-7,2 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
Die Form ist nicht in der europäischen Aquarienkultur. Als "Riesenvallisnerie" werden Formen von Vallisneria australis gehandelt. |
| Flutende Vallinserie
Vallisneria natans Hara 1974 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Sonstiges:
|
| Rote Vallisnerie
Vallisneria rubra (Rendle) Les & Jacobs 2006 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Sonstiges:
|
Vallisneria rubra in einem Fotobecken |
| Bestachelte Vallisnerie
Vallisneria spinulosa Yan 1982 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Sonstiges:
|
| Gewöhnliche Wasserschraube
Vallisneria spiralis Linné 1753 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 18-28 °C pH-Wert: 6,5-8,0 Härte: 5-18 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
|
![]()
Von Vallisneria spiralis gibt es Formen
Vallisneria ´Contortionist´ |
| Dreizählige Gestielte
Vallisnerie
Vallisneria triptera Jacobs und Frank 1997 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Sonstiges:
|
Die intensive rote Farbe schützt das
Die Blüten sind dreizählig. |
Literatur zu Vallisneria:
P. Graebner (1913): Neue Hydrocharitacee Papuasiens.- Botanische Jahrbücher für Systematik, Pflanzengeschichte und Pflanzengeographie 49, 68-69
Makino (1921): J. Jap. Bot, 2, 19
C. A. Jørgensen (1927): Chromosomes and Sex in Vallisneria.- Journ. Genetics, 18, 63-75 (nach Botanischem Zentralblatt 1927/28, Band 153, 35-36)
H.C.D. DeWit (1971): Aquarienpflanzen.- Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart
H. Hara (1974): J. Jap. Bot. 49, 136
S.R. Gentner (1977): Uptake and transport of iron and phosphate by Vallisneria spiralis.- Aquatic Botany 3, 267-272
R.M. Lowden (1982): An approach to the taxonomy of Vallisneria L. (Hydrocharitaceae).- Aquatic Botany 13, 269-297
D. L. Correll, T. L. Wu (1982): Atrazine toxicity to submersed vascular plants in simulated estuarine microcosms.- Aquatic Botany 14, 151-158
S.Z.Yan (1982): J. Sci. Med. Jinan Univ. 2, 161
J.J. MacFarlane (1992): Permeability of the cuticle of Vallisneria spiralis to carbon dioxide and oxygen.- Aquatic Botany 43, 129-135
L. St-Cyr, D. Fortin, P.G.C. Campbell (1993): Microscopic observations of iron plaque of submerged aquatic plant (Vallisneria americana Michx).- Aquatic Botany 46(2), 155-167
S.W.L. Jacobs & K.A. Frank (1997): Notes on Vallisneria (Hydrocharitaceae) in Australia, with descriptions of two new species.- Telopea 7, 111-118
S.W.L. Jacobs (1999): Die Gattung Vallisneria L. (Hydrocharitaceae) in Australia (I).- Aqua Planta 3-99, 95-101
S.W.L. Jacobs (1999): Die Gattung Vallisneria L. (Hydrocharitaceae) in Australia (I).- Aqua Planta 4-99, 151-156
T. K. Van, G.S.Wheeler, T.D. Center (1999): Competion between Hydrilla verticilliata and Vallisneria americana as influenced by soil fertility.- Aquatic Botany 62(4), 225-233
G. Sainty & S.W.L. Jacobs (2003): Waterplants in Australia.- Sainty and Associates Pty Ltd
Li Zhongqiang, Dan Yu, Tu Manghui (2005): Seed germination of three species of Vallisneria (Hydrocharitaceae), and the effects of freshwater microalgae.- Hydrobiologia 544, 11-18
C. Hildebrand & M. Wilstermann-Hildebrand (2007): Die Gattung Vallisneria - Wasserschrauben im Aquarium.- Amazonas 9 (1/07), 78-82
D. H. Les, S. W. L. Jacobs, N. Tippery,
L. Chen, M. L. Moody, M. Wilstermann (2008): Systematics of Vallisneria
L. (Hydrocharitaceae). Systematic Botany 33, 49-65
(c) Wilstermann-Hildebrand 2009