Die Gattung Hygrophila - Wasserfreunde 

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Zurück zu den Aquarienpflanzen


Von der Systematik her sind die Wasserfreunde die schwierigste Gattung der Aquarienpflanzen. Die Gattung gehört zu den Acanthaceae (Bärenklaugewächse). Es handelt sich um Stauden und Halbsträucher aus dem tropischen und subtropischen Asien, Afrika, Australien und Amerika. In der gleichen Familie gibt es eine Reihe Halbsträucher, die zu den Mangroven zählen. Darunter auch die Stechpalmen-Mangrove (Acanthus ilicifolius).

Teilweise werden die Pflanzen zur Ernährung genutzt. Zum Beispiel werden in China die Blätter von Hygrophila lancea mit Öl und Salz angerichtet. Hygrophila serphyllum und H. spinosa werden in Indien gegessen. Andere Arten wie Hygrophila auriculata sind als Medizinalpflanzen wichtig. Ihre Samen werden in der indischen Medizin zur Stärkung der Leberfunktion eingesetzt. Extrakte aus Hygrophila erecta haben Einfluß auf die Entwicklung von Neuronen (Nervenzellen). Diese Pflanze wird in der traditionellen Medizin im fernen Osten eingesetzt. Bei Hygrophila  guianensis ist eine gute Wirkung gegen Protozoen (z.B. Malaria) nachgewiesen worden. Extrakte aus Hygrophila stricta zeigen ein breites Spektrum an antibiotischen Wirkungen.

Problematisch für die Identifizierung unserer Aquarienpflanzen ist das Fehlen eines Gesamtbestimmungsschlüssels und die große Variabilität der Arten.
 

Briefmarke

Briefmarke aus Ruanda mit Hygrophila auriculata als Motiv

Die Gattung wurde 1810 von R. Brown aufgestellt. Typusart war Hygrophila angustifolia, die dann von Kuntze 1891 als Varietät von H. salicifolia eingeordnet wurde. Die Gattungen Synnema und Nomaphila sind in Hygrophila eingegliedert worden. Die Angaben zu den Artenzahlen schwanken zwischen 60 und 140. Möglicherweise sind es aber auch weniger als 20 mit verschiedenen Standortvarianten.  Es fehlt ein Bestimmungsschlüssel der Arten weltweit und auch für die einzelnen Verbreitungsgebiete. Die Angaben in den Floren sind meist unvollständig und ihre Herkunft ist unklar. Es ist zum Beispiel nicht nachvollziehbar, ob die Angaben in der "Flora of China" aus der Betrachtung von Pflanzen an einem oder mehreren Standorten in China stammen oder ob jemand glaubte, dass es sich um die entsprechende Art handeln müsste und die Daten einfach von wo anders her ünommen hat.
Die Angaben in den Erstbeschreibungen der Arten sind in der Regel recht ungenau. Das liegt zum einen daran, dass die entsprechenden Sammler hunderte von Belegen von ihren Reisen mitbrachten und sie aus Zeitmangel nur kurz beschrieben. Außerdem wussten sie nicht, wie wichtig die Details wie die Größe der Samen und Länge ihrer Drüsenhaare sein könnten. Dazu kommt, dass es vor 150 Jahren noch kein Telefon, Fernsehen und Internet gab und die Botaniker sich nicht schnell ber e-mail mit Bildanhang austauschen konnten. Das Kommunikationsmittel war damals die wissenschaftliche Veröffentlichung, die Monate oder Jahre nach dem Verfassen des Manuskripts erscheinen konnte, und der Brief. So kam es, dass verschiedene Botaniker die gleichen Pflanzen fanden und ihre Funde in verschiedenen Ländern in verschiedenen Zeitschriften publik machten. Auf diese Weise kam es zu vielen Synonymen. Es wurden zwischenzeitlich verschiedene Gattungen in Hygrophila eingezogen, aber eine Revision der Gattung selbst fehlt.

Für uns Aquarianer ist die Systematik natürlich nur von untergeordneter Bedeutung - und interessieren die Handelsbezeichnungen. Es wäre doch schön, wenn man immer die selbe Pflanze bekommen würde, wenn man "Kirschblatt" oder einen "Weidenblättrigen Wasserfreund" kauft. Leider ist das nicht der Fall.  Ich habe einmal die Pflanzen von verschiedenen Gärtnereien verglichen und musste feststellen, dass sich die Anbauer nur bei der Stammformen von Hygrophila difformis und Hygrophila polysperma einig sind.

In der Tabelle sind einige Pflanzen aus dem Handel, eine Beschreibung ihrer Merkmale und die Bezeichnungen bei verschiedenen Gärtnereien angegeben. Es muss sich bei diesem Vergleich nicht um die selben Herkünfte handeln. Die überwasserformen der einzelnen Pflanzen sehen sich aber zumindest in den Katalogen und auf den Internetseiten so ähnlich, dass sie ohne Kulturversuche (Kurztag, Langtag, Blüte) nicht zu unterscheiden sind.
 

Bild
Beschreibung
Handelsnamen
Hygrophila difformis
üwiegend in der Unterwasserform im Handel, tief eingeschnittene, fiederteilige Blätter, hell grün

überwasserform mit rundlichen bis verkehrt eiförmigen, behaarten Blättern und gesägtem Blattrand

Dennerle: Hygrophila difformis
Las Lucanas: Hygrophila difformis submerged
Oriental: Hygrophila difformis
South Island: Hygrophila difformis
Tropica: Hygrophila difformis
Hygrophila polysperma
sowohl als Unterwasser- als auch als überwasserpflanze im Handel, Unterwasserblätter weicher und etwas größer

Blätter lanzettlich ca. 2,5 bis 5 cm lang und 1 bis 1,5 cm breit, grün bis leicht rötlich braun

Dennerle: Hygrophila polysperma
Las Lucanas: Hygrophila polysperma
Oriental: Hygrophila polysperma
South Island: Hygrophila polysperma
Tropica: Hygrophila polysperma
Rosae
sowohl als Unterwasser- als auch alsüberwasserpflanze im Handel, Unterwasserblätter weicher und etwas größer

Blätter lanzettlich ca. 2,5 bis 5 cm lang und 1 bis 1,5 cm breit, grün bis rötlich pink mit weißen oder pinken Blattadern

Dennerle: Hygrophila polysperma  "Sunset"
Las Lucanas: Hygrophila polysperma "Rosa Nervis"
Oriental: Hygrophila polysperma "Rosa Nervis"
South Island: Hygrophila rosanervis
Tropica: Hygrophila polysperma "Rosanervig"
Kirschblatt
in der überwasserform im Handel, Blätter hart und rau, hell grün bis blau grün, eiförmig, bis etwa 8 cm lang und 4,5 cm breit, Blattränder leicht gebuchtet bis gesägt Dennerle: Hygrophila corymbosa 
Las Lucanas: Hygrophila corymbosa var. stricta blue
Oriental: Hygrophila corymbosa
South Island: Hygrophila corymbosa
Tropica: Hygrophila corymbosa "Stricta"
Hygrophila siamensis
in der überwasserform im Handel, Blätter weich und glatt, oliv grün bis blau grün, länglich eiförmig bis lanzettlich, bis etwa 10 cm lang und 3,5 cm breit, Blattränder glatt Dennerle: Hygrophila stricta oder
               Hygrophila corymbosa var. glabra ?
Las Lucanas: Hygrophila corymbosa var. siamensis
Oriental: Hygrophila corymbosa var. siamensis
South Island: Nomaphila siamensis
Tropica: Hygrophila corymbosa var. siamensis
Hygrophila costata bzw. guanensis
in der überwasserform im Handel, Blätter steif und glatt, oliv grün mit rötlich brauner Aderung, etwa 20 cm lang und 1,5 cm breit, Blattränder glatt, Stängel bräunlich Dennerle: -
Las Lucanas: Hygrophila corymbosa var. salicifolia
Oriental: - 
South Island: - 
Tropica: Hygrophila guianensis

Es gibt zahlreiche andere Handelsbezeichnungen. Meist werden sie einfach als Varietäten von H. corymbosa betrachtet. Da sich die Pflanzen in Abhängigkeit von Tageslänge, Beleuchtungsstärke und Luftfeuchtigkeit bzw. unter und äber Wasser stark verändern, ist ein Vergleich nur in der Kultur unter gleichen Bedingungen möglich. Die Artbestimung ist dann immer noch wegen der fehlenden Literatur schwierig. Besonders die schmalblättrigen Formen der Gattung sind schwer ein zu ordnen.
 
 

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Wasserfreund-Arten

Da die Bezeichnungen der meisten Hygrophila-Arten zunächst einmal zweifelhaft sind, habe ich versucht die Erstbeschreibungen der Arten zu bekommen. Besonders interessant war dabei meist der Fundort. Wir beispielsweise von einer Gärtnerei oder einem Händler unter dem Namen einer Art aus Sädamerika etwas angeboten, was aus Asien stammen soll, ist das schon mal recht verdächtig. Außerdem habe ich Herbarbelege aus verschiedenen Regionen und Standortbilder verglichen.
Auch die Aquarienliteratur habe ich mir angesehen. Leider findet man zu den Hygrophila-Arten aber wenig oder wenig richtige Bezeichnungen. Einige Autoren meiden die Schwierigkeiten bei der Zuordnung in dem sie sich auf zwei oder dreri Arten beschränken. Nämlich auf H. polysperma, H. difformis und H. corymbosa. Wobei letzgenannte in der Beschreibung dann auch oft schmalblättrige Formen mit umfasst, die möglicherweise eher zu H. salicifolia zu zählen sind.
Die Unterscheidung der verschiedenen Sippen ist dadurch erschwert, dass durch übersetzungsfehler Merkmale falsch wieder gegeben wurden. Beispielsweise findet man bei De Wit (1990) H. corymbosa unter dem Namen Nomaphila stricta. Als Unterscheidungsmerkmal zu Hygrophila wird angegeben, dass Nomaphila nur vier Kelchblätter hätte. Allerdings steht eindeutig in der Erstbeschreibung von H. corymbosa, dass es fänf sind ("quinquepartitus"). Das Kelchblatt, das oben auf der Blüte liegt ist dabei am längsten. Ein Merkmal, dass sich alle Hygrophila teilen. Interessanterweise beschreibt Nees 1847 als Gattungsmerkmal von Nomaphila einen sechsteiligen Kelch. Er ordnet Justicia stricta dann der Gattung Nomaphila zu, obwohl diese laut Erstbeschreibung fänf Kelchblätter hat. Er unterscheidet diese Art von Nomaphila corymbosa. Heute werden die zwei Pflanzen als eine Art verstanden.
Die Hygrophila angustifolia wird von Botanikern zu als Unterart Hygrophila salicifolia gestellt. Allerdings gehört die im Handel befindliche Hygrophila cf angustifolia eindeutig nicht zu H. salicifolia, weil sie wie H. corymbosa gegabelte Blätenstände hat. Daher stelle ich sie hier zusammen mit Hygrophila corymbosa als Formen-Kreis zusammen.
 
 

Hygrophila balsamica
Corymbosa-Gruppe
Hygrophila corymbosa
Hygrophila corymbosa ´Mini´
Hygrophila corymbosa var. siamensis

Hygrophila costata
Hygrophila difformis
Hygrophila lacustris
Hygrophila lancea
Hygrophila odora

Hygrophila pinnatifida
Hygrophila polysperma
Hygrophila polysperma ´Rosae´
Hygrophila polysperma ´braun´
Hygrophila polysperma ´breit´
Hygrophila polysperma ´schmal´

Salicifolia-Gruppe
Hygrophila salicifolia
Hygrophila salicifolia var. angustifolia
Hygrophila spec.


Balsam-Wasserfreund

Hygrophila balsamica (LINNÈ FILIUS) RAFINESQUE 1838

Synonyme:

Ruellia balsamica LINNÈ FILIUS 1781

Synnema balsamicum ALSTON 

Herkunft:
Indien, Sri Lanka

Aussehen: 
Die Pflanzen werden äber Wasser bis etwa 40 cm hoch. Die Stängel wachsen erst aufrecht und dann kriechend. Sie sind zwischen 3 und 7 mm im Durchemesser. Die Blätter sind kreuzgegenständig, lanzettlich und grün. Die Blattränder sind gesägt. Die Spreiten werden bis 7 cm lang und 1,5 cm breit. Zur Blüte sind die Blätter kleiner. Die violetten Bläten entstehen in den Achseln. Sie sind einzeln oder in Gruppen bis zu 6. 
Unter Wasser werden unregelmäßig kammförmige Blätter gebildet, deren Spreite sich auf die Blattadern und einen schmalen Rest um sie herum beschränkt. 
 

Temperatur:     24 - 30 °C

pH-Wert:          5,0-7,0

Härte:               2-12 °KH

Licht:                mittel bis viel

Sonstiges:
Der Stängel und die Blätter der emersen Pflanze enthalten einen riechenden, klebrigen Saft, von der die Pflanze ihren Namen hat. Er dient zur Abwehr von Fressfeinden und er ist giftig für Fische! Darum können die Pflanzen nicht im Aquarium von der überwasserform auf die Unterwasserform umgestellt werden. Die Unterwasserform kann bedenkenlos verwendet werden, da sie den Balsam nicht bildet. Etwa um 1980 wurde die Pflanze für die Aquarienkultur nach Deutschland eingefährt. Da es häufiger vorkam, das Aquarienfische vergiftet wurden, verschwand die Pflanze wieder vom Markt. 
Die Pflanzen dürfen nicht aus dem Wasser wachsen, da sonst die Produktion des Abwehrstoffs beginnt, die dann auch in die unter Wasser liegenden Blätter transportiert werden. über Wasser gewachsene Pflanzenteile därfen nicht wieder im Aquarium gesteckt werden.

Hygrophila balsamica

Unterwasserform des 
Balsam-Wasserfreundes

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Corymbosa-Gruppe

Es gibt zahlreiche Wasserfreund-Formen im Handel. Die violette Blüten und gegabelte Blütenstände haben. Diese Merkmale sind charakteristisch für Hygrophila corymbosa, der von seinen gestielten (lat.: corymbus = Blütentraube) Blütenständen seinen Artnamen hat. Eigentlich müsste die die Art als Hygrophila stricta bezeichnet werden, weil dieser Name älter ist. Ich behalte hier jedoch die Bezeichnung "corymbosa" bei, weil sie bezeichnender ist und einen höheren Bekanntheitsgrad besitzt.
Die Blüten in dieser Gruppe sind mehr oder weniger intensiv lila. Der mittlere Teil der Unterlippe ist stark nach oben gewölbt und bullos. Er hat eine Zeichnung aus weißen Flecken und dunkleren violetten Linien. Die Oberlippe ist etwa so breit wie der Mittellappen der Unterlippe. Der Saum der Oberlippe ist nach oben gebogen. Die Blüten sind in einer Traube angeordnet. Sowohl die Blütenkelche, als auch die Blütenstiele sind behaart.
1981 beschrieb Paffrath einen "Afrikanischen Wasserfreund" aus dem Niokolosee (Senegal), den er als Hygrophila stricta identifizierte. Die Bilder zeigen deutlich die gestielten Blütenstände mit den typischen lila Blüten dieser Gruppe. Die submerse Pflanzen auf den Abbildungen sehen den H. salicifolia von Dennerle recht ähnlich. Die emersen Pflanzen (Paffrath 1977) sehen dagegen aus wie emerse H. siamensis.
Paffrath unterscheidet H. stricta von H. corymbosa dadurch, dass bei H. stricta alle Knospen der Zymen sich entwickeln, während bei H. corymbosa immer nur eine Seiteknospe sich entwickelt und die jeweils gegenäber liegende verkämmert. Er geht davon aus, dass es sich um zwei Formen einer Art handelt.
 
 

Großer Wasserfreund oder Kirschblatt

Hygrophila corymbosa (BLUME 1826) LINDAU 1895

Synonyme:

Justicia stricta Vahl 1791

Nompahila stricta (Vahl) Nees 1847

Nomaphila corymbosa BLUME 1826 (Text siehe unten)

Nomaphila siamensis C.B. Clarke 1905

  

Herkunft:
Indien, Malaysia, Indonesien

Aussehen: 
Diese Art wird äber einen Meter hoch. Der Stängel ist abgerundet vierkantig. Die Triebe verholzen bei emersen Pflanzen sehr stark. Die Blätter sind lanzettlich, 5 bis 20 cm lang und 2 bis 5 cm breit, kreuzgegenständig, hell bis dunkel gräne, teilweise rötlich. Die Blattränder sind gesägt. Es besteht eine gewisse ähnlichkeit mit dem Laub von Kirschbäumen. Daher leitet sich der deutsche Name ab. Die Blüten sind violett mit dunklerer und hellerer Zeichnung. Die Farbintensität hängt von der Varietät und dem Blütenalter ab. Die Stängel, Blütenstiele und Kelchblätter sind behaart. Charakteristisch ist der gestielte und gegabelte Blütenstand in den Blattachseln. Es handelt sich um ein Dichasium, das eine Zyme mit zwei Seitenachsen ist. Die zentrale Blüte Öffnet sich zuerst. Bei den anderen Hygrophila-Arten sitzen die Blüten in Gruppen dicht gedrängt ohne oder nur mit einem sehr kurzen Stiel in den Blattachseln. Die Blätter aus deren Achseln die Blütenstandsteile wachsen (Brakteen) sind kleiner und schmaler als die Laubblätter. Diese Reduktion wird nach oben hin deutlicher. Die Brakteolen sind sehr klein. Unter Wasser sind die Pflanzen kahl und unverholzt. 
Bei H. stricta sollen die Stängel scharf vierkantig sein. 

Temperatur:      22-28 °C

pH-Wert:          5,5-7,5

Härte:               2-18 °KH

Licht:                mittel bis viel

Sonstiges:
Aus den Erstbeschreibungen geht hervor, dass H. corymbosa , H. siamensis und H. stricta alle gegabelte Blütenstände haben. Da H. stricta die älteste beschriebene Form ist, mässte die Art als H. stricta mit verschiedenen Varietäten betrachtet werden. Tatsächlich spricht man aber von H. corymbosa-Varietäten (z.B. H. corymbosa var. siamensis, H. corymbosa var. stricta etc.).

Die Form, die als  Hygrophila corymbosa, Hygrophila corymbosa var. stricta blue oder Hygrophila corymbosa ´Stricta´ im Handel ist, neigt im Aquarium sehr zu Chlorosen und Kleinblättrigkeit. 
Hygrophila siamensis hat unter Wasser hellere Blätter, die einen Hauch von Rot haben können. Sie sind länger und schmaler. Die Internodien sind kürzer. Insgesamt ist diese Form wächsiger als die andere.
H. corymbosa ´Mini´, ´Kompact´ oder ´Nana´ eignet sich gut zur Bepflanzung des Vordergrundes, da er nur etwa 6 bis 10 cm hoch wird. Wird diese Form ü Wasser kultiviert strecken sich die Triebspitzen zur Blüte und werden höher. Es besteht ein hoher Eisenbedarf. Die Pflanzen sind auch für hohe Becken geeignet, weil der Lichtbedarf nicht zu groß ist.  Einige Triebe können jedoch durchtreiben. Regelmäßiger Räckschnitt ist hier nötig.

panaschierte Form

Diese schöne panaschierte Form ist leider nicht im Handel.

Kirschblatt

Das typische Kirschblatt hat grobe, 
gesägte Blätter.

BlÃ�¼ten von H. corymbosa

Die Blüten sind an einem verzweigten, behaartem Stiel.

BlÃ�¼te

Einzelblüte

Mini oder Kompakt

Bei ´Kompakt´ oder ´Mini´ ist
der Name Programm.
Der Topf ist 5 cm hoch.

Erstbeschreibung

Text der Erstbeschreibung von Nomaphila corymbosa
Die Pflanzen wurden in Indien (Provinz Tjanjor) gefunden. Als typisches Merkmal
werden "corymbi axillares, dichotomi, sicut calices glanduloso-pilosi" genannt.
Diese "corymbi" geben der Art ihren Namen. Es handelt sich um gegabelte Blütentrauben 
in den Achseln der Blätter. Die Blütenkelche sind mit feinen Drüsenhaaren besetzt. 

Hygrophila siamensis

Bestand von Hygrophila siamensis

BlÃ�¼tenstiele

und die Blüten an verzweigten Stielen.

Schmalblättriger Wasserfreund

Hygrophila cf angustifolia

 

Herkunft:
Sädostasien

Aussehen: 
Die Pflanzen werden äber Wasser bis etwa 40 cm hoch. Die Stängel wachsen erst aufrecht und dann kriechend. Die Blätter sind kreuzgegenständig, lanzettlich, dunkelgrän bis blaugrän. Die Stängel und die Blätter sind bei niedrigen Tempertauren (< 25 °C) und hoher Luftfeuchtigkeit stark behaart. Bei Kontakt werden ätherische Öle frei, die wie frische Schurwolle riechen. Die Spreiten werden bis 10 cm lang und 2 cm breit. Die violetten Blüten entstehen in den Achseln und Trauben. 
Unter Wasser sind die Blätter hell grün und werden 15 bis 20 cm lang und nur etwa 1 cm breit. 

Temperatur:       22-28 °C

pH-Wert:           6,0 - 7,5

Härte:                2-18

Licht:                mittel bis viel

Sonstiges:
Diese Form gehört nicht zu Hygrophila salicifolia ! Es handelt sich nicht um die botanische Hygrophila angustifolia, sondern lediglich um eine Pflanze, die unter denm Handelsnamen H. angustifolia bekannt ist. 
 

cf. angustifolia

Die Langtagform äber Wasser.

angustifolia

Unter Wasser sind die Blätter ganz lang und hell grün.

Formen

Links Winterform aus einem deutschen Gewächshaus
rechts Langtagform aus dem Import.

Behaarung

Die Stängel der Kurztagform sind stark behaart.

BlÃ�¼ten

Die Blüten stehen in Trauben.

Langtagform

Langtagform - Bund aus Importstängeln

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Guyanischer Wasserfreund

Hygrophila costata Sinning 1824

Synonyme:

Ruellia costata

Hygrophila guianensis NEES 1845

Hygrophila conferta NEES

Hygrophila brasiliensis

 

Herkunft:
Guiana, Bolivien, Surinam und FranzÖsisch Guiana

Aussehen: 
Die Pflanzen haben steife, harte Stängel und wachsen aufrecht bis zu einer Höhe von etwa 150 cm. Die Stängel vierkantig, sind kaum verzweigt und haarlos oder mit kurzen Haaren besetzt, die keine Drüsenhaare sind. Die Blätter sind kreuzgegenständig oder in vierzähligen Quirlen, schmal elliptisch, lanzettlich bis linealisch, etwa 3 bis 18 cm lang und 1 bis 4 cm breit. Sie sind grün, teilweise mit rötlich äberlaufenden Adern. Anders als die äbrigen Hygrophila-Arten hat diese weiße Blüten. Sie sind etwa 1 cm lang und sitzen in Gruppen bis zu 10 oder mehr in den Achseln der Blätter. Die Unterlippe ist tief gespalten dreiteilig und etwas länger als die Oberlippe. Die einzelnen Lappen sind von einander weg gespreizt und hängen nach unten. Die Lappen der Oberlippe sind wenig nach oben gebogen. Die Kelchblätter sind in der unteren Hälfte verbunden. Sie sind 5 bis 6 mm lang. Die Blüte ist außen mit kurzen Haaren besetzt, aber innen kahl. Es gibt vier Staubblätter. Davon sind zwei kurz und zwei lang. Alle sind fruchtbar, entspringen der Basis und ragen äber die Kelchblätter hinaus.  Die Frucht ist spindelförmig, 6 bis 8 mm lang und enthält etwa 20 Samen. Diese sind blaß braun, rund, abgeflacht und etwa 0,3 mm im Durchmesser. 

In Queensland, wohin sie durch den Aquarienhandel verschleppt wurde, bläht die Art das ganze Jahr hindurch.

Temperatur:      22-28 °C

pH-Wert:          6,5-7,5

Härte:               2-12 °KH

Licht:                mittel bis viel

Sonstiges:
Die Art wächst unter Wasser schneller als andere Arten und erreicht so auch schneller die Wasseroberfläche. Regelmäßiger Räckschnitt ist nötig.
Möglicherweise ist H. lacustris eine kleinere Form dieser Art, die weiter nördlich in Amerika vorkommt.

Hygrophila costata

überwasserform

BlÃ�¼te

Blüte mit tief eingeschnitten Lappen

BlÃ�¼tenstand

Blüten in den Achseln

  Quirl

Pflanze mit quirlständigen Blättern

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Indischer Wasserwedel, Wasserstern
Hygrophila difformis (LINNÉ fil.) BLUME 1826

Synonyme:

Ruellia difformis LINNÉ fil. 1781

Ruellia triflora ROXBURGH

Synnema triflorum O. KUNTZE

Herkunft:
Indien, Birma, Thailand, Malaysia

Aussehen: 
über Wasser werden die Pflanzen etwa 150 cm hoch. Die Blätter sind kreuzgegenständig, etwa 4,5 cm lang und 3 cm breit, rundlich bis verkehrt-eiförmig und behaart. Der Blattrand ist gesägt. Die Blüten sind weißlich lila mit violetter Zeichnung. Der Saum der Oberlippe ist etwas nach oben gebogen. Der Mittelelappen der Unterlippe ist etwas gewölbt. Die Blüten sind kurz gestielt, meist in Gruppen von eins bis drei in den Blattachseln. Die Früchte sind etwa 8 mm lang.
Bei der Unterwasserform sind die Blätter tief eingeschnitten und fiederförmig. Dann bis etwa 10 cm lang und 6 cm breit. 

Temperatur:      22-30 °C

pH-Wert:          6,0-7,5

Härte:               2-18 °KH, bis 30 °dGH

Licht:                mittel bis  viel

Sonstiges:
An die Wasserwerte stellt die Art keine hohen Anspräche. Es besteht aber ein hoher Nährstoffbedarf, der am Besten äber die Wurzeln gedeckt wird. Ã�ltere Blätter werden schneller abgestoßen, wenn zu wenig Phopshat (< 0,05 mg/l) vorhanden ist. Meist wird eine Kohlendioxiddängung empfohlen. Außerdem vertragen die Pflanzen keinen Druck (Transport, abkneifen der Stiele mit den Fingernägeln). 
Obwohl die Pflanzen ein großes Temperaturspektrum tolerieren, wachsen sie doch am Besten bei etwa 24 bis 28 °C. Bei zu kalter Haltung sind die Blätter nur gelappt und bleiben klein. Wie bei anderen Pflanzen auch strecken sich die Internodien bei Lichtmangel. Auch sind die Blätter dann nur schwach gefiedert. Die Pflanzen sehen dann sehr dürr aus. 
An den abgetrennten Blättern könnne sich Jungpflanzen bilden. Dabei entstehen zuerst Wurzeln und später kleine Triebe mit Blättern.

Es gibt eine buntblättrige Form. Bei ihr sind die Blattadern gelb bis weiß. Bei Blättern mit nicht so stark zerteilten Spreiten ist die Spreite flächig gelb. Die Form soll seit 1976 im Handel sein. Sie ist in Deutschland aber selten erhältlich (Paffrath 1987).

Es gibt auch eine Form, deren Blätter unter Wasser die gleiche Form haben wie äber Wasser. Die Blüte (unten rechts) sieht genauso aus wie die der veränderlichen Form (oben rechts).
 
 
 
 

 

emers

Die emersen Blätter sind ungeteilt
und 
am Rand lediglich gesägt. 

BlÃ�¼te

Blüte von H. difformis

BlÃ�¼te

Blüte der Hygrophila difformis
die unter Wasser
ihre emerse Blattform beibehält.

Unterwasserform

Unterwasserform von H. difformis

��bergang

Während die Triebe von H. difformis aus 
dem Wasser wachsen, werden die 
Blattspreiten immer weniger geschlitzt.

bunte Form

Buntblättrige Form des Wasserwedels

RotfÃ�¤rbung

Bei sehr starkem Licht kann 
Hygrophila difformis rot werden.

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Schmaler Wasserfreund

Hygrophila lacustris (Schlechtendal 1830) Nees 1847

 

Synonyme:

Ruellia lacustris Schlechtendal 1830

Herkunft:
Sädliches Nordamerika und Mittelamerika

Aussehen: 
Die Pflanzen sind fein behaart. Die Stängel wachsen im unteren Bereich kriechend, die oberen 30 bis 90 cm richten sich auf. Der Stängel ist vierkantig. Die Blätter sind kreuzgegenständig, linealisch bis schmal länglich, 5 bis 12 cm lang und ca. 0,5 bis 1 cm breit. Die Spitze ist spitz. Die Spreite ist gewellt und zur Basis hin verschmälert. Die Blütenstände haben nur wenige Blüten, die fast in den Achseln der Blätter sitzen. Der Kelch ist mit winzigen Haaren besetzt. Die einzelnen Lappen sind schmal länglich pfriemlich und 5 bis 7 mm lang. Die Kronblätter sind weiß 7 mm lang und bilden 2 Lippen. Die Samenkapsel ist zylindrisch, 7-8 mm lang und fast drehrund. 

Temperatur:      22-26 °C

pH-Wert:          6,5-7,2

Härte:               2-12 °KH

Licht:                viel

Sonstiges:

Erstbeschreibung

Erstbeschreibung von Hygrophila lacustris
Die Blätter sind 2,5 pollex (= Daumen, entspricht etwa 2,5 cm) lang 
und 5 lineas (=Linien, entspricht etwa 2 mm) breit. Die Blätter dieser Pflanze aus 
Mexiko (Laguna de Jalapa) sind ungestielt, ca. 6 bis 6,5 cm lang und etwa 1 cm breit.

Die Pflanze wächst in Nordamerika in Florida, Texas und Mexiko. Sie besiedelt Sämpfe und Schlickbänke. 
Teilweise wird Hygrophila lacustris als Handelsbezeichnung für Hygrophila corymbosa verstanden (Kasselmann 1999). Es handelt sich aber um eine eigenständige Art oder eine kleinere Varietät von Hygrophila costata. Ich kenne die amerikanischen Pflanzen nur von Bildern. Auf denen sind die Blätter deutlich breiter als bei der rechts abgebildeten Pflanze. 
Die Pflanzen im Handel stammen aus Thailand. Es handelt sich wahrscheinlich um eine Form von Hygrophila salicifolia

Hygrophila lacustris

"Hygrophila lacustris" aus Thailand.
Diese Pflanze wird weiter unten 
als Hygrophila spec. näher beschrieben.

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Hygrophila lancea Miquel


Synonyme und Handelsbezeichnungen:
Hygrophila spec. "Sarawak"
Hygrophila spec. "Sulwesi"
Hygrophila spec. "Araguaia"

Herkunft:
Borneo (Sarawak)

Aussehen:
Die überwasserform von Hygrophila lancea hat gegenständige, lanzettliche, gräne Blätter. Die Spreiten sind 5-10 cm lang und 5 bis 15 mm breit. Die Pflanze wächst aufrecht und wird bis 60 cm hoch. Unter Wasser sind die Blätter linealisch und rötlich braun.
Die Blüten sitzen in den Blattachseln der oberen Blätter. Sie sind violett bis blaß lila.

Temperatur: 22-28 °C

pH-Wert:

Härte:

Licht: viel bis sehr viel


Unterwasserform

Unterwasserform von
Hygrophila lancea


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Duftender Wasserfreund

Hygrophila odora (Nees) T. Anderson


Synonyme und Handelsbezeichnungen:
Polyechma odorum Nees 1847
Hygrophila sp. "Guinea"
Hygrophila sp. "Afrika"


Herkunft:
Westafrika (Guinea, Guinea-Bissau, Sierra Leone, Senegal, Liberia)

Aussehen:
Die Stägel sind kantig und verholzt. Die ganze Pflanze ist dräsig behaart und klebrig. Die Blätter sind gegenständig und gestielt. Der Blattstiel ist bis 5 mm lang. Die Spreite ist lanzettlich bis schmal elliptisch, 4 bis 8 cm lang, selten bis 12, und 1 bis 2 cm breit. Unter Wasser sind die Blätter länger (7 bis 10 cm) und schmaler (1 - 1,5 cm). Der Blattrand ist dann ganzrandig oder tief gesägt bis fiederschnittig.
Die Blüten sitzen in den oberen Blattachseln. Sie sind hellblau bis lila, selten weiß. Die Unterlippe ist groß und ausgebreitet. Die Oberlippe ist kurz. Die Staubblätter ragen etwas aus der Blüte heraus.

BlÃ�¼ten
Temperatur: 26 - 30 °C

pH-Wert: unter 7

Härte:  2- 8 °dGH (weiches Wasser mit freiem CO2)

Licht: viel bis sehr viel

Sonstiges:
Die Pflanze ist im Aquarium schwieriger zu pflegen als Hygrophila pinnatifida. Die Art wächst unter Wasser sehr langsam.
Der Nährstoffbedarf ist recht hoch. Ein Phosphatangebot von mindestens 0,3 mg/l wird von Kramer empfohlen. Eine gute Versorgung mit Mikro- und Makronährstoffen verbessert das Wachstum. Die Pflanzen entwickeln sich aber auch dann nur langsam.

BlÃ�¤tter

überwasserform von
Hygrophila odora


blÃ�¼hender Trieb

Blühender Trieb


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Gebuchteter Wasserfreund

Hygrophila pinnatifida (Dalzell 1851) Sreemadhavan 1969

Synonyme:

Nomaphila pinnatifida Dalzell 1851

Herkunft:
Indien

Aussehen: 
Der Stängel ist abgerundet vierkantig und an den Knoten verdickt. Die Blätter sind kreuzgegenständig. Die Spreiten sind lanzettlich. Der Blattrand ist gebuchtet bis buchtig fiederschnittig. Die Blattoberseite ist hell bis dunkel grün die Unterseite weißlich. Die Adern sind heller als die Spreite und  auf der Unterseite erhaben. Abhängig von den Kultubedingungen ist die Pflanze sehr variabel in der Blattgröße und der Behaarung. Unter Kurztagbedingungen äber Wasser sind die Blätter äberall behaart. Die Spreiten sind 3,5 bis 4,5 cm lang und etwa 1,5 cm breit. Der Blattstiel ist etwa 2 cm lang. Unter Langtagbedingungen ist die Behaarung spärlicher und beschränkt sich auf die Adern. Die Spreiten sind bis 9 cm lang und etwa 1,5 cm breit. 
Unter Wasser sind die Blätter etwa 5 bis 15 cm lang und bis etwa 1 cm breit. Sie sind oberseits grün bis rötlich-braun und an der Unterseite rosa bis rot-violett. Die Stängel und Blattstiele sind rötlich. In Indien bläht die Pflanze von Januar bis März.

Temperatur:      20-28 °C

pH-Wert:          5,5-8,0

Härte:               2-12 °KH / 4 - 20 °GH

Licht:                viel

Sonstiges:
Die Pflanzen wurden auf der Interzoo 2010 von verschiedenen Gärtnereien als Neuheit in den Markt eingefährt.
Die Pflanze bildet waagerechte Seitentriebe, die sich zum Boden senken und dort anwachsen. Dabei wurzelt die Pflanze nicht nur im Substrat, sondern haftet sich auch an Steinen und Holz an. Um diese Verzweigung zu fördern muss man regelmäßig die Spitzen der Haupttriebe entfernen. 
 
 

Erstebeschreibung

Text der Erstbeschreibung von Nomaphila pinnatifida

Hygrophilla pinnatifida
Hygrophila pinnatifida emers
im Februar

Sommerform

im Juli

Unterwasserform

submers

Detail

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Indischer Wasserfreund

Hygrophila polysperma T. Anderson 1867

Synonyme:
 

Herkunft:
Indien und weite Teile Asiens, nach Amerika verschleppt

Aussehen: 
Die Pflanzen werden äber Wasser bis etwa 30 cm hoch, danach kippen sie und wachsen kriechend weiter. Die oberen 20 bis 30 cm bleiben dabei aufgerichtet. Die Blätter sind kreuzgegenständig, länglich oval bis lanzettlich und grün. Wenn die Pflanze blähreif wird, bildet sie kleinere, schmalere, meist behaarte Blätter aus. Die Blüten sind blaß weißlich lila und stehen einzeln oder in kleinen Gruppen in den Achseln. Die Oberlippe ist kürzer als die Unterlippe und nur wenig gespalten. Die Unterlippe ist tief eingeschnitten und die einzelnen Narbenlappen spreizen sich von einander weg. 

Temperatur:     20-30 °C

pH-Wert:          5,0-8,0

Härte:               2-12 °KH

Licht:                mittel bis viel

Sonstiges:
Die am weitesten verbreitete Form wächst wöchentlich bis 10 cm.  Zusätzlich gibt es aber einge andere Typen. Bei der Varietät ´rosae´, ´rosanervis´ oder ´sunset´ sind Blattadern weiß bis rosa und die junge Blätter rötlich. ältere Blätter vergänen zunehmend. Vermutlich ist das - wie bei der Cryptocoryne ´rosanervis´ auch - auf eine Virusinfektion zurück zu führen.
Es gibt verschieden Typen dieser Pflanze, die unterschiedliche Blätter und Wuchsverhalten haben. Bei der Varietät ´braun´ bilden sich unter Wasser sehr schmale Blätter mit bräunlicher Mittelader aus. Unter starkem Licht werden die Blätter flächig rotbraun oder orange. Diese Form benötigt mehr Licht. Als Hygrophilapolysperma ´breitblättrig´ oder ´Broad Leaf´ ist eine Form im Handel, die über Wasser dunkelgrüne, breite Blätter hat. Unter Wasser sind die Spreiten bei ausreichend Licht rötlich braun, leicht gewellt, breiter und länger als bei der Normalform. Diese Varietät wächst aber nicht immer gut. Licht- und Nährstoffbedarf sind hoch.
Ausserdem gibt es noch eine braune schmalblättrige Form und eine grüne mit einer rötlich braunen Mittelader. 

 

Infischer Wasserfreund

Normalform 

breitblÃ�¤ttrig

H. polysperma ´breitblättrig´
ist etwas
empfindlicher
als die Normalform.


 
braune Form

emerse Form von H. polysperma "braun schmal"
Diese Form war bereits (Paffrath 1979b) bekannt
und wurde fälschlich auch als H. guianensis verkauft.

schmal und braun

Unter Wasser hat diese Form
schmale braune Blätter.

 

feinblÃ�¤ttrig

Eine sehr schmalblättrige Form
mit roter Mittelader.

��berwasserform von "Rosae"

Die überwasserform von "Rosae" 
ist meist grün mit gelben Adern.

breitblÃ�¤ttrig

Eine breitblättrige Form mit roter Mittelader.

"Rosae" submers

Die Farbintensität der Varietät "Rosae" 
hängt vom Licht und vom 
Ernährungszustand der Pflanzen ab. 

BlÃ�¼tenstand
Blühreifer Trieb von H. polysperma:
Die Blätter sind kleiner, behaart und sehr fest. 
Die Blüten bilden sich in den Blattachseln.

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Linie

Salicifolia-Gruppe

Zu dieser Gruppe habe ich einige mehr oder weniger schmalblättrige Formen zusammen gefasst, deren Blüten in Gruppen in den Blattachseln sitzen. Die Blüten sind blaß-lila mit dunklerer Zeichnung. Die Oberlippe ist weiß oder blaß lila. Sie ist nicht tief eingeschnitten und fast so breit wie die Unterlippe. Der Rand ist wenig oder gar nicht nach oben gebogen. Die Unterlippe ist tief eingeschnitten. Die Lappen spreizen sich nicht aus einander. Sie haben an der Spitze eine flächige violette Markierung, die einen weißen Saum um jede Lippe frei lässt. Im Schlund ist eine Zeichnung aus violetten Linien.

Wie schwierig die Systematik in dieser Gruppe ist stellte schon Paffrath (1983) fest. Er gab an, dass Nees ein und die selbe Art sechsmal nämlich unter den Namen H. salicifolia, H. assurgens, H. radicans, H. obovata, H. dimidiata und H. ciliaris beschrieben habe. Außerdem zählt er als Synonyme H. angustifolia R. Brown, H. stricta Kasskarl und H. malabrica Ratin auf. Die Pflanze, die sich unter dem Namen Hygrophila angustifolia im Handel befindet ist eine Form von Hygrophila corymbosa. Ebenso gilt H. stricta als eine Form aus der Corymbosa-Gruppe. möglicherweise ist handelt es sich dabei sogar um die korrekte Bezeichnung für das Kirschblatt, das wir unter den Nemen H. corymbosa kennen.
Aus Erfahrung wissen wir, dass vor allem die Behaarung ein Merkmal ist, dass stark von den Umweltbedingungen (Luftfeuchtigkeit und Temperatur) abhängt. Die "Flora of Japan" erwähnt zum Beispiel keine Behaarung der Blätter und bezeichnet den Stängel als kahl. In der "Flora of China" werden sowohl behaarte Stängel als auch behaarte Blätter beschrieben. Unklar ist auch die Länge der Früchte. Sie sollen laut "Flora of China" ein Drittel bis ein viertel länger sein als die Kelchblätter und 15 bis 17 mm lang sein. Die "Flora of Japan" erwähnt kein Größenverhältnis zu den Kelchblättern und gibt als Länge 8 bis 10 mm an. Die Flora of China unterscheidet zwei Unterarten in China. Bei H. salicifolia var. salicifolia sollen die Brakteen unten fein behaart sein. Bei H. salicifolia var. longihirsutaH. S. Lo & D. Fang (1997) bleiben die Brakteolen erhalten und die Lappen des Blütenkelchs sind braun rau behaart.
Hara et al. (1982) haben Hygrophila lancea (Thunb.) Miq. und Hygrophila salicifolia (Vahl) Nees zu einer Art zusammen gefasst. Dieser Ansicht folgen auch viele andere asiatische Botaniker. Dennoch werden die Pflanzen teilweise als eigenständige Arten aufgefährt.  T. Makino ordnet alle Hygrophila der japanischen Inseln und von Taiwan H. salicifolia (Vahl) Nees zu.

Die Zuordnung der Aquarien-Hygrophilas zu dieser Art ist schwierig. Die typische schmalblättrige "H. angustifolia" aus dem Handel zeigt in ihren Blütenmerkmalen eine Verwandtschaft mit H. corymbosa, gehört also nicht zu dieser Gruppe. Allerdings hat Paffrath (1983) eine echten H. salicifolia beschrieben. ü Wasser waren seine Pflanzen bis einen Meter hoch und hatten vierkantige, dräsig behaarte Stängel. Die Blätter waren schmal lanzettlich, kurz gestielt mit spitzer Basis und spitzer Spitzer. Junge Blätter waren fein behaart und rötlich. ältere Blätter waren matt dunkel grün und kahl. Die Mittelader war rötlich. 10 bis 14 Paar Seitennerven zweigten davon ab. Die Blüten sind in Zymen. Paffrath beschreibt sie als Bäschel aus drei bis sieben ungestielten Blüten, von denen die drei mittleren am kräftigsten sind. Die hatten eine 5 mm lange Röhre, die hinten 1,5 mm Durchmesser und vorne 3 mm hatte. Die Oberlippe war hoch geschlagen und wenig eingschnitten. Die Unterlippe war dreilappig, leicht hoch gewölbt und purpurn geadert. Die ganze Blüte war schwach violett bis weißlich. Submers waren die Blätter kurz gestielt bis sitzend, grün bis rötlich (an der Triebspitze). Die Blattspreiten waren 8 bis 12 cm lang und 7 bis 10 mm breit. Weiches Wasser oder Kohlendioxidgaben in härterem Wasser führten zu größeren Blättern bei den Pflanzen. Das Verhältnis von Länge zu Breite soll konstant bei etwa 12 zu 1 gelegen haben. Bei H. lacustris entsprechend 20:1 und bei H. costata 30:1. Die letzten Anhaben können nicht verifiziert werden, da die Identität der entsprechenden Pflanzen sich heute nicht mehr klären lässt.
 

Bild von H. salicifolia

Ausschnitt aus dem Artikel von Paffrath 1983 mit Bild
der emersen H. salicifolia

Die Beschreibung und die Abbildung passen gut zu dem oberen Herbarbeleg, den ich bei H. salicifolia var. angustifolia abgebildet habe.
 

Weidenblättriger Wasserfreund

Hygrophila salicifolia (Vahl) Nees 1832

Synonyme:

H. angustifolia R. Brown 1810

Hygrophila lancea (Thunberg) Miquel 1865

Justicia lancea Thunberg 1794

Ruellia salicifolia Vahl 1794

 

Herkunft:
Sädostasien (China bis Sri Lanka und Sädindien, Indonesien, Australien, Neuseeland)

Aussehen:
Eine kräftige, krautige Pflanze, die bis zu 100 cm hoch wird. Der Stängel ist vierkantig. Er kann kahl sein und nur an den Knoten eine dänne Behaarung haben oder vollständig mit dichten feinen Haaren besetzt sein. Die Blätter sind kreuzgegenständig. Die Blattstiele sind 0,5 bis 1 cm lang. Die Blattspreiten sind lanzettlich bis linealisch, 4-12 cm lang und 0,8 bis 2 cm breit. Die Mittelader und die 8 bis 11 Paare von Lateralnerven sind auf der Unterseite erhaben. Die Blätter können auf beiden Seiten weiß behaart sein. Auf den Blattadern ist die Behaarung dichter. Die Spitze und die Basis sind spitz. 
Die Blüten erscheinen im September bis Oktober. Sie sitzen achselständig in Gruppen von 2 bis 10 pro Blatt. Die Brakteen sind lanzettlich und etwa 5 bis 10 mm lang. Die Unterseite ist fein behaart. Die Basis ist abgerundet. Die Brakteolen (nur eine pro Blüte?) sind schmal, linealisch, etwa 3 mm lang, unterseits fein behaart und auf der Oberseite unbehaart. Der Kelch ist rÖhrenförmig, bis zur Hälfte oder fast zur Basis geteilt, 6 bis 8 mm lang und borstig behaart. Die Kelchsegmente haben eine zugespitze Spitze. Die Blütenkrone ist 1 bis 1,2 cm lang und fein behaart. Die Röhre ist etwa 7 mm lang und hat einen Durchmesser von 2 mm. Die Blüten sind blaß violett bis pink. Die Unterlippe bedeckt in der Knospe die Oberlippe. Die Oberlippe ist elliptisch etwa 3 mm lang, außen wenig behaart und schwach zweilappig. Die Unterlippe ist breit elliptisch etwa 3 mm lang und im Schlund locker weich behaart. Die Einschnitte der Narbenlappen reichen fast bis zur Mitte. 4 Staubblätter sind komplett umschlossen. Das eine Paar ist 5 mm lang und das zweite 3 mm lang. Die Antheren sind länglich und etwa 1 mm lang mit zwei gleichen, parallelen Pollensäcken. Der Griffel ist haarförmig und umschlossen. Er ist etwa 8 mm lang. Die Narbe ist ungleichmäßig zweilappig. Die Kapsel ist schmal länglich, spitz zulaufend, 8 bis 10 mm (17 mm?) lang und 1,5 mm im Durchmesser. Sie enthält 12 bis 18 Samen. Die Samen sind kugelig, etwa 1 mm groß und glatt (Beschreibung nach "Flora of China" und "Flora of Japan").

Temperatur:      20-28 °C

pH-Wert:          5,0-8,0

Härte:              2-18 °KH

Licht:               mittel

Sonstiges:
Bei zu wenig Licht strecken sich die Internodien und können bis zu 7 cm lang werden. Häufiges Stutzen reduziert die Wächsigkeit. Die Pflanzen werden insgesamt kleiner. 

Es gibt verschiedene schmalblättrige Formen, deren ZugehÖrigkeit zu dieser Art nicht eindeutig ist. Im Handel findet man H. salicifolia (grüne Blätter, bis etwa 15 cm lang und 3 cm breit) und H. salicifolia "rot" (rötlich braune Blätter, bis etwa 10 cm lang und 2 cm breit, Stängel sehr steif).
Die Kultur ist nicht schwierig, aber alle Formen benötigen reichlich Nährstoffe. Die rote Form wächst unter Wasser sehr langsam.

FrÃ�¼chte

Früchte von H. salicifolia rot

grÃ�¼n und breit

Hygrophila salicifolia im Gewächshaus

BlÃ�¼ten und FrÃ�¼chte

Blüten und junge Früchte

Unterwasserform

Unterwasserform

dunkellaubige Form

Hygrophila salicifolia "rot" 

BlÃ�¼ten der dunkellaubigen Form

Blüten von
Hygrophila salicifolia
"rot"

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Schmalblättriger Wasserfreund

Hygrophila salicifolia var. angustifolia (R. Brown) Kuntze 1891

Synonyme:

Basionym = Hygrophila angustifolia R. Brown 1810

Herkunft:
Sädostasien

Aussehen: 
Krautige Pflanze mit kreuzgegenständigen, lanzettlichen Blättern. Blätter, Stängel und Blüten sind mehr oder weniger stark behaart. Weil brauchbares Bildmaterial fehlt kann ich leider keine genauere Beschreibung geben. Auffallend ist, dass die eine Pflanze (rechts) fast weiße Blüten gehabt haben soll, die unten und das Herbarmaterial, dass ich unter H. salicifolia zeige soll blau bzw. lila blühen. Es ist unklar, ob es verschiedene, unkorrekt bezeichnete Arten sind oder ob H. salicifolia bzw. H. salicifolia var. angustifolia einfach sehr variabel ist.
 

Sonstiges:
Möglicherweise nicht in Kultur. Die mir bekannten Pflanzen aus dem Handel haben anders als H. salicifolia gegabelte Blütenstände und gehören damit in den Formenkreits von Hygrophila corymbosa bzw. Hygrophila stricta.
 
 

HerbarbelegBlÃ�¼ten

Herbarbeleg aus Queensland. Ca. 50 cm hoch, Blüten dicht gedrängt, violett (purple).
Im oberen Bereich ist die Pflanze überall dicht behaart.

Hygrophila angustifolia Herbar
Text Herbar

Herbarbeleg von H. angustifolia
aus Queensland, die Blüten sind
in Gruppen dicht gedrängt in den 
Achseln und werden als blaß lila 
(fast weiß) beschrieben.


Die unten abgebildete Pflanze ist möglicherweise eine Form von Hygrophila salicifolia. Sie unterscheidet sich aber in der Form und der Farbe der Blüten und in der Blätter von den anderen hier abgebildeten Formen. Importiert wurde sie unter dem Namen "Hygrophila lacustris". Allerdings blüht sie nicht weiß, so dass diese Bezeichnung in jedem Fall falsch ist.

Hygrophila spec.

Hygrophila spec. emers

BlÃ�¼te

Hygrophila spec. Blüte

BlÃ�¼te Frontal

Hygrophila spec. Blüte

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Linie

Literatur:

M. Vahl (1791): Symbolae Botanicae Vol 2, S. 6

Thunberg (1794): Trans. Linn. Soc. London 2, 338. May 1794

Vahl (1794): Sym. Bot. 3, 84

R. Brown (1810): Prodromus Florae Novae Hollandiae ab S. 479

Nees & Sinning (1824): Amoen. Bot. Bonn. 2, 7, t. 3

Blume (1826): Bijdragen tot de Flora van Nederlandsch Indie, 14, 804

D. de Schlechtendal, AD. de Chamisso (1830): Plantarum mexicanum.- Linnaea Vol. 5, 72 ff. (Erstbeschreibung Ruellia lacustris S. 96)

Nees (1832): in Wallich: Plantae Asiaticae Rariores 3, 81

Rafinesque (1838): Flora Telluriana 4, 66

Nees (1845): Flora of South America.- The London Journal of botany, 634-635

Nees (1847): Prodromus Systematis Naturalis Regni Vegetabilis ... (DC.), 11, 86 und 158 (Umbenennung von R. lacustris)

Dalzell (1851): Contributions to the Botany of Wetern India.- Hooker's Journal of Botany and Kew Gardens Miscellany. London, 3, 33 ff. (Nompahila pinnatifida S. 38)

Miquel (1865): Ann. Mus. Bot. Lugduno-Batavi 2, 123

T. Anderson (1867): An Enumeration of the Indian Species of Acanthaceae.- Journal of the Linnean Society. Botany. London  9: 425 ff

Kuntze (1891): Revisio Generum Plantarum

Lindau (1895) in Perkins, Frag. Fl. Philipp. 38

F. Fedde (1905/1906): Vermischte neue Diagnosen.- Repetitorium novarum speciarum regni vegitabilis - Centralblatt für Sammlung und VerÃ�¶ffentlichung von Einzeldiagnosen neuer Pflanzen Vol. 1-2, S 176

E. Schaffnith (1906): Beiträge zur Anatomie der Acanthacee-Samen.- Beihefte zum Botanischen Zentralblatt 19, Abteilung 1, 453-521

J. Kunke (1913): Flora of the southeastern United States.- Seite 1082

H.-T. Rust (1949): Eine neue Wasserpflanze - Hygrophila polysperma T. Anders.- DATZ 2, 30

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G. Bränner (1957): Eine neue Hygrophila-Art aus Sädostasien.- DATZ 5, 124

G. Bränner (1962): Der schmalblättrige Wasserfreund.- DATZ 12, 370

Sreemadh. (1969): Bulletin of the Botanical Survey of India, 10, 222

K. Paffrath (1977): Der Thailändische Wasserfreund, Hygrophila stricta.- DATZ 1, 20

E. Haller (1978): Kleine Plauderei über Wasserpflanzen.- Datz 3, 94

K. Paffrath (1978): Der Langblättrige Wasserfreund.- DATZ 4, 128

K. Paffrath (1979): Hygrophila corymbosa, eine formenreiche Pflanzenart.- DATZ 4, 128

K. Paffrath (1979): Hygrophila polysperma - der Name stimmt!.- DATZ 10, 344

K. Paffrath (1981): Zur Nomenklatur des Afrikanischen Wasserfreundes.- DATZ 5, 164

C. Kasselmann (1981): Eine Laune der Natur: Hygrophila difformis  "Weiß-Grün".- DATZ 7, 236

H. Hara & al. (1982): Enumeration of Flora Plant of Nepal, Vol. 3, 141

K. Paffrath (1983): Der Weidenblättrige Wasserfreund, Hygrophila salicifolia.- DATZ 2, 77

K. Paffrath (1985): Neu für Aquarien: Hygrophila balsamica.- TI-International 72, 32-33

K. Paffrath (1985): Der Amerikanische Wasserfreund, Hygrophila lacustris.- DATZ 4, 189

K. Paffrath (1986): Hygrophila difformis, der Indische Wasserwedel, verwandlungsfähig und anspruchslos.- Ti- International 76, 30-32

K. Paffrath (1986): Der Thailändische Wasserfreund - Hygrophila stricta bringt zwei unterschiedliche Formen.- Ti-International 77, 27-29

K. Paffrath (1987): Kulturerfahrungen mit dem Bunten Wasserwedel.- DATZ 40(3), 135-137

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K. Paffrath (1991): Der Braune Riesenwasserfreund - Eine schöne, neue Sorte von Hygrophila corymbosa.- Aquarium Heute 9(2), 33-35

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B. Greger (1996): Hygrophila difformis - Indischer Wasserstern.- Das Aquarium 30(11), 48-49

C. Kasselmann (1997): Der indische Wasserfreund: Als Eindringling in Mexiko.- Aquarium heute 15(4), 658-660

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