Gattung Anubias - Speerblätter
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Wir bieten verschiedene Speerblätter in unserem Shop an.

Anubias afzelli
Anubias barteri var. angustifolia
Anubias barteri var. barteri
Anubias barteri var. caladiifolia
Anubias barteri var. coffeefolia
Anubias barteri var. glabra
Anubias barteri var. nana
Anubias gigantea
Anubias gilletii
Anubias hederafolius
Anubias hastifolia
Anubias heterophylla
Anubias pynaertii



Die Gattung gehört zu den Araceae (Aronstabgewächse). Sie umfasst 8 Arten: A. afzelli, A. barteri, A. gigantea, A. gilletii, A. gracilis, A. hastifolia, A. heterophylla und A. pynaertii. Dazu werden einige Varietäten von Anubias barteri unterschieden.
Sie stammen alle aus dem tropischen Westafrika und besiedeln hauptsächlich schattige, feuchte Stellen in Regenwaldklima. Die gestielten Blätter wachsen entlang des gesamten Rhizoms. Die Pflanzen bilden eine beerenartige Frucht mit vielen kleinen Samen. Am häufigsten im Aquarium finden sich die Varietäten von A. barteri.
 
 
 
Afzells Speerblatt
Anubias afzelli

Handelsbezeichnung:
Anubias congensis

Herkunft:
Senegal, Guinea, Mali, Sierra Leone

Aussehen: 
Unter Wasser werden die Pflanzen etwa 40 cm hoch.  Über Wasser erreichen sie eine Höhe bis zu 100 cm. Die Blattstiele werden 7 bis 42 cm lang. Die Blattspreiten sind dunkelgrün, lanzettlich, 15 bis 47 cm lang und 3,5 bis 11 cm breit. Das kriechende Rizom kann bis 4 cm dick und 1 m lang  werden. 

Temperatur:      22-26 °C

pH-Wert:          6,0-8,5

Härte:               4-15 °KH

Licht:                beschattet

Sonstiges:
Vermehrung durch Seitensprosse am Rhizom und Rhizomteilung. Die Pflanze ist recht hart und kann darum auch in Barschbecken eingesetzt werden. Wegen ihrer Größe braucht die Pflanzen viel Platz. 
Durch Selbstbestäubung (über Wasser) kann es zu Samenansatz kommen.

Anubias afzelli wird sehr groß

Panaschierte A.afzelli sind selten

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Schmalblättriges Speerblatt
Anubias barteri var. angustifolia

Handelsbezeichnung:
Anubias afzelli

Herkunft:
Guinea, Liberia, Elfenbeinküste, Kamerun

Aussehen: 
Die Pflanzen werden etwa 30 cm hoch. Die Blattstiele sind 5 bis 15 cm lang. Die oberseits dunkelgrünen, unterseits hellgrünen, glatten und steifen Blattspreiten sind schmal lanzettlich, 8 bis 20 cm lang und bis zu 3 cm breit. 

Temperatur:      22-26 °C

pH-Wert:          6,0-8,0

Härte:               2-15 °KH

Licht:                beschattet

Sonstiges:
Die Form ist unter dem Namen Anubias afzelli im Handel. 

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Barters Speerblatt
Anubias barteri var. barteri

Synonyme:
 

Herkunft:
Südost-Nigeria, Kamerun

Aussehen: 
Die Pflanzen werden ca. 25 - 40 cm hoch. Die breit lanzettlichen Blätter sind 7-23 cm lang und 4-11 cm breit. Die Blattstiele länger als die Blattspreite (bis 30 cm).

Temperatur:      22-28 °C

pH-Wert:          6,0-8,0

Härte:               2-15 °KH

Licht:                beschattet

Sonstiges:
Die Vermehrung erfolgt durch Seitensprosse am Rhizom. Rhizomteilung ist möglich. Bei zu starkem Lichteinfall wird die Pflanze häufig von Algen überwuchert, beschattete Standorte sind besser. Im Aquarium ist die Art langsamwachsend. Sie haftet mit den Wurzeln auf Steinen und Wurzeln. Im natürlichen Biotop wächst sie emers auf sandigen Böden im Schatten. Die Blüte bildet sich nur über Wasser. 

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Caladium-blättriges Speerblatt
Anubias barteri var. caladiifolia

Synonyme:
 

Herkunft:
Südost-Nigeria, Kamerun

Aussehen: 
Die Pflanzen werden etwa 25 bis 30 cm hoch. Die Blätter sind lanzettlich mit herzförmiger Basis. Die Spreiten sind 10-24 cm und 5-16 cm breit. Sie sind gewellt. Die Blätter sind heller als bei A. barteri var. barteri und deutlich weicher. Die Blattstiele sind sehr lang.

Temperatur:      22-26 °C

pH-Wert:          6,0-7,5

Härte:               2-15 °KH

Licht:                beschattet

Sonstiges:
Die Pflanzen reagieren oft etwas empfindlich und trocknen in emerser Kultur häufig ein. Die Blattstiele lösen sich leicht vom Rhizom. Keine empfehlenswerte Art!

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Kaffeblättriges Speerblatt
Anubias barteri var. coffeefolia

Synonyme:
-

Herkunft:
Afrika

Aussehen: 
Diese Varietät von Anubias barteri hat kleine ovale, dunkelgrüne Blätter. Die Flächen zwischen den Blattadern sind auffällig gewölbt. Das Herzblatt ist gelb-orange und vergrünt mit der Zeit. Das Rhizom wächst kriechend.

Temperatur:      22-28 °C

pH-Wert:          6,0-8,0

Härte:               2-15 °KH

Licht:                beschattet

Sonstiges:
Die Vermehrung erfolgt durch Seitensprosse am Rhizom und durch Rhizomteilung. Die Art wächst sehr langsam.

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Kahles Speerblatt
Anubias barteri var. glabra

Synonyme:
Anubias lanceolata

Herkunft:
Guinea, Liberia, Elfenbeinküste, Nigeria, Kamerun, Zaire

Aussehen: 
Die Pflanzen werden in der Natur bis zu 40 cm hoch. Die Blätter sind ledrig, grün und lanzettlich. Die Blattlänge beträgt zwischen 6-21 cm, die Blattbreite 1,5 bis 9 cm. Die Blattspreiten sind leicht gewellt.

Temperatur:      22-28 °C

pH-Wert:          6,0-8,0

Härte:               2-15 °KH

Licht:                beschattet

Sonstiges:
Die Art mag Strömung. Wie andere Speerblätter ist auch dieses langsam wachsend. 

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Zwergspeerblatt
Anubias barteri var. nana 

Synonyme:
-

Herkunft:
Kamerun

Aussehen: 
Diese Pflanzen werden ca. 10 cm hoch. Die die derben, ovalen Blätter werden bis zu 6 cm lang und 3 cm breit. Die Blattstiele und die Blütenstandstiele sind bis 5 cm lang. Das Rhizom wächst kriechend. Es hat einen Durchmesser von bis zu 6 mm.

Temperatur:      22-28 °C

pH-Wert:          6,0-8,0

Härte:               2-15 °KH

Licht:                beschattet

Sonstiges:
Vermehrung durch Seitensprosse am Rhizom und Rhizomteilung. Die jungen Blätter sind am Anfang zusammengerollt. 
Überdüngung sollte man vermeiden um ein Überwuchern mit Algen zu verhindern.  Die Pflanze haftet auf Steinen und Wurzeln.
Manchmal öffnen sich die Blütenknospen auch unter Wasser. Zu einer Befruchtung kommt es unter Wasser aber nicht.
Es gibt verschiedene Varietäten. Eine davon ist ´Golden Heart´, die ein gelbliches bis hellgrünes Herzblatt hat. Bei ´Bonsai´ sind die Blätter nur etwa 1 bis 2 cm groß. ´Stardust´ hat eine weiße Sprenkelung auf den Blättern. 

Anubias nana und darüber 
Anubias nana ´Golden Heart´

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Riesenspeerblatt
Anubias gigantea

Synonyme:
Anubias hastifolia var. robusta

Herkunft:
Guinea, Sierra Leone, Liberia, Elfenbeinküste, Togo

Aussehen: 
Die Pflanzen wird bis 60 cm hoch. Die Blätter sind pfeilförmig, 10-30 cm lang und  5-17 cm breit. Der Blattstiel erreicht eine Länge von 80 cm. Der Blütenstandstiel wird bis 60 cm lang

Temperatur:      22-28 °C

pH-Wert:          6,0-7,5

Härte:               2-15 °KH

Licht:                schattig bis hell

Sonstiges:
Ist nicht im Handel.

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Gillets Speerblatt
Anubias gilletii

Synonyme:
-

Herkunft:
Nigeria, Kamerun, Gabun, Kongo, Zaire

Aussehen: 
Das Rhizom ist bis 1 cm dick. Die Blattstiele sind bis 40 cm lang, teilweise mi kleinen Stacheln besetzt. Die Spreite ist ledrig, herz- bis spießförmig, bis 30 cm lang und bis 15,5 cm breit. Submers bleibt sie klein und sieht A. barteri var. barteri ähnlich.

Temperatur:      22-28 °C

pH-Wert:          6,0-7,5

Härte:               2-15 °KH

Licht:                schattig bis hell

Sonstiges:
Die Art kann emers und submers gepflegt werden. Verwechselungen mit A. hastifolia und A. pynaertii sind möglich. Die Art ist sehr selten oder gar nicht im Handel.

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Efeublättrigers Speerblatt
Anubias gracillis

Synonyme:
Anubias hederafolius

Herkunft:
Guinea, Sierra Leone

Aussehen: 
Die Pflanzen werden etwa 30-60 cm hoch. Die Blätter sind bis zu 60 cm lang gestielt und gehen aus einem 1 bis 1,5 cm dicken Rhizom hervor. Die pfeilförmigen Spreiten sind etwa 7 cm lang und 6 cm breit. 

Temperatur:      22-28 °C

pH-Wert:          6,0-8,0

Härte:               2-15 °KH

Licht:                wenig bis mittel

Sonstiges:
Die Pflanzen sind selten im Handel und darum weitgehend unbekannt. Sie kann im Paludarium oder Terrarium sehr groß werden. Im Aquarium wächst sie langsam.

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Spießblättriges Speerblatt
Anubias hastifolia

Synonyme:
verschiedene Handelsbezeichnungen, u.a. A. gigantea

Herkunft:
Kamerun, Ghana, Nigeria, Zaire, Togo

Aussehen: 
Das kriechende Rhizom ist bis 1,5 cm dick. Die Blattstiele werden bis zu 65 cm lang. Die Blattspreite ist spießförmig bis fast dreiteilig. der Mittellappen ist bis 26 mal 12 cm groß. Die Spannweite der Basallappen kann bis zu 30 cm betragen. 

Temperatur:      22-28 °C

pH-Wert:          6,0-8,0

Härte:               2-15 °KH

Licht:                schattig bis hell

Sonstiges:
In der Natur wachsen die Pflanzen auf felsigem Boden. Sie eignen sich nicht unbedingt für die Pflege unter Wasser. Sie sind etwas schwierig und mögen nicht umgepflanzt werden, wenn sie erst einmal angewachsen sind. Diese Art ist  besser in großen Paludarien oder Terrarien zu pflegen.

Die jungen Blätter sind aufgerollt und zusammen-
geklappt. Jede Beschädigung führt zu Deformationen.

Bei jungen Pflanzen ist die Basis der 
Blattspreiten gestutzt und bildet nur sehr 
kleine Basallappen aus. Erst später 
werden die Blattspreiten speerförmig.

Diese Pflanze ist mit einer Höhe von 
85 cm viel zu groß für ein 
gewöhnliches Aquarium.

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Kongo Speerblatt
Anubias heterophylla

Synonyme:
-

Herkunft:
Kongo, Kamerun, Zaire, Guinea, Gabun, Angola

Aussehen: 
Die Pflanze wird bis 60 cm hoch. Die Blattspreiten sind lanzettlich. Sie sind etwa 10-40 cm lang und 3-13 cm breit. Sie sind leicht gewellt und hell grün. Die Blattstiele können eine Länge von bis zu 60 cm erreichen. Das Rhizom ist bis 2 cm im Durchmesser. Die Pflanzen haben einen aufrechten, buschigen Wuchs.

Temperatur:      24-28 °C

pH-Wert:          6,0-8,0

Härte:               2-15 °KH

Licht:                schattig bis hell

Sonstiges:
Eine Vermehrung durch Rhizomteilung ist bei großen Exemplaren (ab 2 Jahre) möglich.

Anubias heterophylla hat schöne,
große, helle Blätter.

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Pynaerts Speerblatt
Anubias pynaertii

Synonyme:
 

Herkunft:
Kongo, Kamerun, Zaire, Gabun

Aussehen: 
Die Spreite ist spießförmig bis dreiteilig. Der Mittellappen ist schmal-lanzettlich und etwa 26 x 5-14 cm groß. Die Seitenlappen sind schmal-lanzettlich und bis 16 x 3-7 cm groß. Die Blattstiele sind bis 45 cm lang und zum Teil bestachelt. Das Rhizom hat einen Durchmesser von etwa 1,5 cm.

Temperatur:      22-28 °C

pH-Wert:          6,0-7,5

Härte:               2-15 °KH

Licht:                schattig

Sonstiges:
Die Vermehrung kann durch Rhizomteilung erfolgen. Die Art wächst nicht gut submers.

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Literatur:

K. Helbig (1985): Die Gattung Anubias, Teil 9 - Anubias barteri var. barteri.- TI-International 71, 36-37

F. Möhlmann (1986): Anubias, die sich für die Aquaristik eignen.- Das Aquarium 20(10), 531-534

K. Helbig (1986): Die Gattung Anubias, Teil 11 - Das Westafrikanische Speerblatt Anubias barteri var. glabra N.E. Brown.- Ti-International 76, 28-29

K. Helbig (1986): Die Gattung Anubias, Teil 12 - Anubias hastifolia Engler.- Ti-Interational 77, 30

O. Gartner (1986): Anubias gigantea am natürlichen Standort in West-Togo.- DATZ 39(11), 521-522

F. Möhlmann (1987): Anubias und ihre geschlechtliche Vermehrung.- Das Aquarium 21(1), 10-12

O. Gartner (1987): Aus Südnigeria mitgebracht: Anubias hastifolia.- Aquarium heute 5(3), 30-32

H. Zalud (1987): Gedanken zur Verbreitung der Gattung Anubias Schott.- Aqua Planta 3-87, 109-110

W. Crusio (1987): Die Gattung Anubias Schott (Araceae).- Aqua Planta Sonderheft 1,  VDA-Arbeitskreis Wasserpflanzen

H. Wendenburg (1988): Bemühungen zur Samengewinnung bei Anubias barteri Schott var. nana (Engl.) Crusio - bisher leider erfolglos.- Aqua Planta 4-88, 146-149

K.Paffrath (1988): Das kleine Speerblatt.- Ti-International 89, 31-33

H. Schöpfel (1989): Ein afrikanisches Speerblatt fürs Aquarium.- Aquarien Terrarien 36(5), 166-168

B. Kahl (1989): Aquarienpflanzen.- GU-Kompaß, Gräfe und Unzer GmbH, München

H.C.D. De Wit (1990): Aquarienpflanzen.- 2. Überarbeitete Auflage, übersetzt aus dem Niederländischen von Dr. Edy Roche, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim)

R. Kaminski (1991): Kultur und Vermehrung von Anubias.- Das Aquarium 25(9), 22-26

O. Gartner (1991): Generative Vermehrung von Anubias hastifolia im Kleinpaludarium.- DATZ 44(12), 799-801

O. Gartner (1993): Anubias aus Kamerun.- DATZ 46(4), 253-255

J. Ansink (1993): Anubias-Arten im Aquarium.- Aqua Planta 4-93, 129-134

K. Paffrath (1994): Das Pflanzenportrait: Anubias barteri var. Barteri.- Das Aquarium 28(10), 37-38

O. Gartner (1994): Unterschiedliche Ergebnisse bei der Aufzucht der Varietäten von Anubias barteri.- DATZ 47(3), 188-192

O. Gartner (1994): Vermehrung von "Speerblättern" am Beispiel der Art Anubias gilletii.- Aquarium heute 12(3), 558-559

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K. Paffrath (1995): Anubias minima - Das kleine Speerblatt.- Das Aquarium 29(1), 23-24

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C. Kasselmann (1995): Aquarienpflanzen.- DATZ-Atlanten, Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart

O. Gartner (1997): Speerblätter. Erfolgreiche Kreuzungsversuche mit Anubias-Arten.- Das Aquarium 31(10), 24-28

O. Gartner (1997): Anubias gigantea Hutchinson aus Kamerun.- Aqua Planta 4-97, 123-130

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I. Scheuermann (2001): Pflanzen fürs Aquarium.- 9. Auflage, GU Aquarien-Ratgeber, Gräfe und Unzer Verlag GmbH, München


(C) Wilstermann-Hildebrand 2008