Wasserkelche sind mehrjährige Sumpf- und Wasserpflanzen,
mit verzweigtem Wurzelstock (Rhizom) und gewöhnlich mit Ausläufern.
Zur Gattung gehören etwa 60 Arten im tropischen Asien. Im Handel findet
man überwiegend Formen von Wendt´s Wasserkelch (C.
wendtii), Walkers Wasserkelch (C. walkeri)
und Willis Wasserkelch (C. willisii). Diese
Pflanzen sind in Farbe ind Form recht variabel und verhältnismäßig
anspruchslos in der Aquarienkultur. Ihre Vermehrung ist über in vitro-Kultur
problemlos möglich, daher stehen sie meist das ganze Jahr über
zur Verfügung.
Form, Größe und Farbe des Blattes sind bei
submers
und emers wachsenden Pflanzen oft sehr
unterschiedlich. Überdies haben Belichtung, Wasser- und Bodenbeschaffenheit
einen großen Einfluß. Sehr oft sind die Arten wegen der Umgebungsbedingungen
so variabel, daß man sie ohne Blüte nicht mit Sicherheit identifizieren
kann.
Der Blütenstand besteht aus einem Kolben
an dem im unteren Teil die weiblichen Blüten sitzen und im oberen
die männlichen. Das Ganze ist vom sogenannten Kessel umhüllt,
der sich nach oben hin in eine Röhre fortsetzt. Am Schlund dieser
Röhre verbreitet sich das Hüllblatt (Spatha)
zu einer Spreite mit einer mehr oder weniger langen und mehr oder weniger
stark gedrehten Fahne. Sie kann glatt, bullos, warzig oder mit Cilien (Wimpern)
besetzt sein. Die Farbe variiert von grün und weiß über
gelb, orange und rot bis zu braun und dunkelviolett. Bei der Artbestimmung
wird neben der Blattform, -größe und und -farbe die Farbe, Größe
und Form der Blütenstandsteile beurteilt. Diese Merkmale sind aber
keine sicheren Artmerkmale, da Wasserkelche sehr variabel sind.
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Links ist eine Skizze eines Cryptocorynen-Blütenstandes.
In eine Spatha eingeschlagen sind die 4 bis 8 weiblichen Blüten (je ein Fruchtknoten, Griffel und Narbe) und die etwa 20 bis 50 männlichen Blüten (nur je ein zweikammeriges Staubblatt) auf einer gemeinsamen Achse (Spatix). Dazwischen ist ein steriler Teil. Die Blüten sind im unteren, verbreiterten Teil der Spatha, dem Kessel. Am Übergang zwischen Kessel und der darüber liegenden, schlankeren Röhre befindet sich eine Verschlußklappe, die während der Pollenreife vorübergehend den Durchgang zur Röhre verschließt (siehe Befruchtung). Oberhalb der Röhre erweitert sich die Spatha bei vielen Arten zu einer Spreite. Diese verbreiterte Fläche kann glatt, gerunzelt oder warzig sein. Am Rand kann es Wimpern geben (C. ciliata). Der sichtbare innere Teil der Spatha wird als Schlund bezeichnet. Am Übergang zwischen Schlund und Spathaspreite ist manchmal eine Auffaltung oder Erhebung zu sehen, die als Kragen bezeichnet wird. Auch Zähne am inneren Schlunsrand kommen vor (C. spiralis). Bei manchen Arten (C. affinis, C. albida, C. crispatula) gibt es keine verbreiterte Spathaspreite. Stattdessen ist die Spathaspitze zu einer schwanzartig verlängerten Fahne ausgezogen und in sich gedreht. |
Befruchtung:
Am ersten Tag nach der Öffnung der Spatha sind die
weiblichen Blüten reif und befruchtungsfähig. Zwischen den Narben
sind Duftkörper (hier nicht dargestellt), die einen süßlichen
Geruch absondern. Insekten (Fliegen) kriechen die Röhre hinunter und
bestäuben mit dem mitgebrachten Pollen die Narben. Nach etwa 12 Stunden
(am Abend des ersten Tages) beginnt sich die Verschlußklappe nach
oben zu bewegen und verschließt den Ausgang des Kessels für
etwa 24 Stunden und sperrt die darin enthaltenen Insekten ein. In dieser
Zeit reifen die Pollen. Zum Zeitpunkt der Pollenreife ist die Narbe bereits
nicht mehr befruchtungsfähig. Selbstbestäubung wird dadurch verhindert.
Die Pollen ist in einer schleimigen Flüssigkeit, die bei der Reifung
einen steigenden Druck in den Pollensäcken verursacht. Dadurch quillt
der Pollen aus einer kleinen Öffnung (Tülle) heraus. Die eingeschlossenen
Insekten kommen bei ihren Fluchtversuchen mit dem Schleim in Berührung
und der Pollen haftet an ihnen. Wenn sich die Klappe öffnet, fliegen
die Insekten andere duftende Blüten mit reifen Narben an und bestäuben
sie.
Die Kapselfrüchte entwickeln sich erst sehr schnell,
bleiben dann aber oft 6 bis 9 Monate unreif an der Pflanze. Dann setzt
die Reife ein, während der Fruchstandsstiel sich auf mehrere Zentimeter
verlängert. Dann reißt die Frucht oben sternförmig auf
und entlässt die Samen. Diese sind nur kurz schwimmfähig und
keimen meist sofort bzw. nach wenigen Tagen (JACOBSEN
1982 a, DE WIT 1990).
Kultur:
Werden die Pflanzen über Wasser kultiviert blühen
sie nicht selten. Sie regieren aber empfindlich auf Störungen durch
Umpflanzen. Die meisten im Aquarium submers wachsenden Cryptocoryne-Arten
werden nicht blühen, auch wenn sie sich prächtig entwickeln.
Von Cryptocoryne usteriana, C. aponogetifolia und C. crispatula
ist aber bekannt, dass sie zumindest in der Natur ihre Blütenstände
bis über die Wasseroberfläche wachsen lassen können. Dabei
bilden sie eine besonders lange Röhre aus. Sehr selten blüht
Cryptocoryne
wendtii unter Wasser. Bei dieser Art erreicht der Blütenstand
dann aber nicht die Wasseroberfläche (TITZ 2000).
Die einzelnen Cryptocoryne-Art sind unterschiedlich
empfindlich und anspruchsvoll. Einige Arten wachsen nicht gut unter Wasser,
andere nicht über Wasser. Die meisten Arten bevorzugen lockeren, sauren
und humosen Boden und mehr oder weniger saures, weiches und nährstoffarmes
Wasser. Andere Arten benötigen dagegen unbedingt hartes Wasser (C.
aponogetifolia, C. usteriana). Cryptocoryne ciliata lebt in
der Natur in Brackwasser -Gebieten. Allerdings wachsen die Pflanzen auch
ohne Salz gut in Aquarien.
Einige der hier vorgestellten Arten sind nicht im Handel
erhältlich. Zum Teil kann man sie aber auf Pflanzenbörsen bekommen.
Sie werden von Wasserpflanzenfreunden gepflegt, die viel Zeit und Mühe
darauf verwenden, herauszufinden welche Temperatur, bei wieviel Licht und
in welchem Mischungsverhältnis von Sand, Kies, Ton, Buchenlaub, Buchenlauberde,
Kokosfasersubstrat und Weißtorf die einzelnen Arten am Besten wachsen.
Für den Normalaquarianer sind sie allerdings nicht geeignet.
Die meisten Cryptocorynen im Handel stammen aus in-vitro-Kultur.
Die Umstellung der Pflanzen auf die Gewächshauskultur erfolgt bei
hoher Luftfeuchtigkeit. Nach dem Anwachsen im Kultursubstrat werden die
Pflanzen an die normalen Gewächshausbedingungen gewöhnt.
Cryptocorynen-Fäule:
Ein oft beobachtetes Problem ist die sogenannte "Cryptocorynen-Fäule",
deren Ursache bisher unbekannt ist. Charakteristisch ist das schnelle,
spontane Zerfallen aller Blätter eines Bestandes, das regelrecht "ansteckend"
auf alle Cryptocorynen im Aquarium wirken kann. Innerhalb weniger Tage
oder manchmal auch Stunden werden alle Blätter matschig. Die Rhizome
und Wurzeln sind nicht betroffen. Ausgelöst wird der Vorgang oft durch
plötzliche Veränderungen im Milieu, zum Beispiel durch einen
großen Wasserwechsel nach längerer Pause, dem Austauschen aller
Leuchtkörper (plötzlich mehr Licht oder völlig anderes Spektrum),
Entfernen von anderen Pflanzen (mehr Licht, Aufwirbeln von Nährstoffen,
Trübungen, pH-Veränderungen, Veränderungen im Sauerstoff-
oder Kohlendioxidangebot) oder Veränderungen in der Düngung.
(HOLZMANN 1995). Teilweise wird vermutet,
dass eine Überdüngung mit Stickstoff,
die Ursache sein könnte. Aber auch ein Kalium-Überschuß
verursacht solche Symptome.
| Härtels Wasserkelch
Cryptocoryne affinis HOOKER 1893 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-28 °C pH-Wert: 6,0-7,5 Härte: 6-20 °KH Licht: wenig bis mittel (beschattet) Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz:
2 n = 34 (de Wit 1990, S. 148)
|
Über Wasser sind die Pflanzen
Unter Wasser werden sie deutlich größer. |
| Weißer Wasserkelch
Cryptocoryne alba DE WIT 1975 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-30 °C pH-Wert: 5,0-7,5 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
![]() Diploider Chromosomensatz: 2 n = 36 (de Wit 1990, S. 148) |
Cryptocoryne alba in emerser Kultur
rote Blüte von Cryptocoryne alba |
| Weißlicher Wasserkelch
Cryptocoryne albida R.N. PARKER 1931 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-30 °C pH-Wert: 5,0-7,5 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz:
2 n = 36 (de Wit 1990, S. 148)
|
Die Blütenknospe ist spiralig gedreht.
Es werden nach und nach die violetten
|
![]() ![]() Blütenstand von Cryptocoryne albida: Die eigendlichen Blüten sind von einem Hüllblatt, der Spatha, umhüllt. Die Spitze der Spatha ist hier (links) abgebrochen. Rechts: Blick in die geöffnete Spatha: unten befinden sich die weiblichen Blüten mit Griffel (gelb) und Narben (gelb). Oben sind die kleineren männlichen Blüten (gelblich). Dazwischen ist ein sehr dünner Stiel (rötlich-violett). |
| Annam-Wasserkelch
Cryptocoryne annamica SEREBRYANYI 1991 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-28 °C pH-Wert: 6,0-8,0 Härte: 8-20 °KH Licht: mittel Sonstiges:
|
C. annamica |
| Hammerschlag Wasserkelch
Cryptocoryne aponogetifolia MERRILL 1919 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-28 °C pH-Wert: 6,0-8,0 Härte: 8-20 °KH Licht: mittel Sonstiges:
|
Die Spatha von C. aponogetifolia
|
| Becketts Wasserkelch
Cryptocoryne beckettii THWAITES ex TRIMEN 1885 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-28 °C pH-Wert: 6,0-7,5 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 28 bzw. triploider Chromosomensatz: 3 n = 42 (de Wit 1990, S. 148) |
Links chlorotische Pflanzen, rechts
Cryptocoryne beckettii mit Blütenstand |
![]() ![]()
Vergleich zwischen den Blütenständen der chlorotischen
Form links und der
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Auch die Narben der Normalform sind
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| Bewimperter Wasserkelch
Cryptocoryne ciliata (ROXBURGH) SCHOTT 1832 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-30 °C pH-Wert: 6,5-8,0 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel bis sehr viel Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 22, triploider Chromosomensatz 3 n = 33 (de Wit 1990, S. 148) |
Blüte an der triploide Form von
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Die Knospe kann eine Woche oder länger
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Am ersten Tag ist die Spatha flach und
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Am zweiten Tag rollen sich die Ränder
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Am dritten Tag ist die Spatha deutlich
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| Herzförmiger Wasserkelch
Cryptocoryne cordata GRIFITH 1851 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-28 °C pH-Wert: 4,5-7,0 Härte: 2-12 °KH Licht: wenig bis mittel (Abhängig von der Form) Sonstiges:
verschiedene Typen von C. cordata Diploider Chromosomensatz:
2 n = 34 bei der Stammform und var. diderici
|
Die Form ´blassii´ ist besonders schön,
Blüte von C. cordata in einem
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Blüte einer breitblättrigen, dunkellaubigen Form |
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![]() Cryptocoryne cordata "Rosanervig" ist eine der
begehrtesten Cryptocorynen. Alle Pflanzen in Kultur stammen von
einer einzelnen Mutterpflanzen, die von Schneider in der Schweiz vermehrt
wurde.
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![]() |
Ein natürlicher Standort von C. cordata
|
Durch das braune Wasser sind die Blätter der
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| Grasblättriger Wasserkelch
Cryptocoryne crispatula ENGLER 1920 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Die Spatha ist vielfach eng gedreht. Die Außenseite ist grünlich. Innen sind violette Linien. Kein Kragen. Temperatur: 22-28 °C pH-Wert: 4,5-7,0 Härte: 5-18 °KH, bis 20 °dGH Licht: wenig bis viel Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz:
2 n = 36 bei var. balansae
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In diesem Topf stehen zwei verschiedene
Nahaufnahme der gedrehten
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Mutterpflanzenbeet mit
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Neu angelegtes Beet mit
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Um die Verdunstungsfläche zu
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Ein natürlicher Standort von C. crispatula.
|
... und wachsen bis ins Wasser. |
Zwischen den Steinen sind die
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| Elliptischer Wasserkelch
Cryptocoryne elliptica N. E. BROWN ex J. D. HOOKER 1893 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-26 °C pH-Wert: 5,0-7,2 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 34 (de Wit 1990, S. 148) |
Blüte von Cryptocoryne elliptica
Jungpflanzen von aus den Knospen
Blütenstand von C. elliptica, vollständig
|
|
Cryptocoryne ferruginea ENGLER 1879 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Sonstiges:
Habitat:
Diploider Chromosomensatz:
2 n = 34 (de Wit 1990, S. 148)
Zur Kultur:
|
C. ferruginea an einem Naturstandort
Resttümpel mit C. ferruginea
Die Pflanzen wachsen an den Rändern
|
|
Cryptocoryne fusca DE WIT 1970 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: k.A. pH-Wert: k.A Härte: k.A. Licht: k.A. Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 34 (de Wit 1990, S. 148) |
Submerse C. fusca
am natürlichen
Standort von C. fusca
|
| Hudoros Wasserkelch
Cryptocoryne hudoroi BOGNER & JACOBSEN 1985 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 18-30 °C pH-Wert: 5,5-7,5 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel Sonstiges:
|
Submerse Form von C. hudoroi. |
|
Cryptocoryne keei N. JACOBSEN 1982 b Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-26 °C pH-Wert: 5,0-7,2 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
|
Submerse C. keei am Naturstandort
Naturstandort von C. keei auf Borneo. |
| Zungen-Wasserkelch
Cryptocoryne lingua BECCARI ex ENGLER 1879 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 18-30 °C pH-Wert: 5,5-7,5 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 36 (de Wit 1990, S. 148) |
emerse Form von C. lingua |
| Kleiner Wasserkelch
Cryptocoryne parva DE WIT 1970 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 23-28 °C pH-Wert: 5,5-7,5 Härte: 1-15 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 28 (de Wit 1990, S. 148) |
C. parva eignet sich gut für den
Blütenstand von Cryptocoryne parva |
| Pontederiablättriger Wasserkelch
Cryptocoryne pontederiifolia SCHOTT 1863 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-28 °C pH-Wert: 6,0-7,2 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel (beschattet) Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 30 (de Wit 1990, S. 148) |
![]() |
Frucht von Cryptocoryne pontederiifolia |
Die gelbliche Aderung an dieser emersen Pflanze
rechts: Blick in die geöffnete Spatha.
|
![]() |
| Wasserkelch
Cryptocoryne pygmaea MERRILL 1919 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-26 °C pH-Wert: 6,0-8,0 Härte: 8 - 20 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 34 (de Wit 1990, S. 148) |
Cryptocoryne pygmaea |
| Schultzes Wasserkelch
Cryptocoryne schulzei DE WIT 1971 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-26 °C pH-Wert: 5,0-6,0 Härte: 2-8 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
Die einzelnen Blätter einer Pflanze können
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 34 (de Wit 1990, S. 148) |
Blüte von C. schulzei in Kultur (emers)
Blüten an einer submersen C. schulzei
Der Bach am Standort in Kota Tingi
|
| Spiraliger Wasserkelch
Cryptocoryne spiralis (RETZIUS) FISCHER ex WYDLER 1830 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-28 °C pH-Wert: 5,0-7,5 Härte: 2-20 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
triploider Chromosomensatz:
3 n = 33 (auch Formen mit 66, 88, 90 und mehr als 130 Chromosomen) (de
Wit 1990, S. 148)
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Blätter von C. spiralis var. spiralis
Unter Wasser sind die Blatterränder
|
Blüte von C. spiralis var. spiralis |
Hier sind die Runzeln im Inneren der
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Cryptocoryne striolata ENGLER 1879 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-26 °C pH-Wert: 5,0-7,2 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 20 (de Wit 1990, S. 148) |
Standort in einem kleinen Bach.
Die Pflanzen wachsen unter Wasser und
|
![]()
Submerse Pflanze von C. striolata mit Blütenstand (rechts vergrößerter Ausschnitt). |
| Ueno´s Wasserkelch
Cryptocoryne uenoi SASAKI 2002 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-26 °C pH-Wert: 5,0-7,2 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
Die Art ist schwer zu kultivieren. Daher war bisher auch keine Chromosomenzählung möglich. |
Submerse C. uenoi vom Naturstandort.
Standort von C. uenoi auf Borneo
Die Pflanzen sind als dunkle
|
| Gewellter Wasserkelch
Cryptocoryne undulata WENDT 1954 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-28 °C pH-Wert: 6,0-7,5 Härte: 2-15 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 28, triploider Chromosoemensatz 2 n = 42 (de Wit 1990, S. 148) |
![]() |
| Riesen-Wasserkelch
Cryptocoryne usteriana ENGLER 1916 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-30 °C pH-Wert: 6,0-8,0 Härte: 10 und mehr°KH Licht: mittel Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 34 (de Wit 1990, S. 148) |
Unterwasserblätter von C. usteriana
Blütenstand von C. usteriana |
| Vietnam-Wasserkelch
Cryptocoryne vietnamensis HERTEL & MÜHLBERG 1994 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-28 °C pH-Wert: 6,0-7,5 Härte: 2-15 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
Chromosomenzahl 2 n = 34. |
![]() |
| Walkers Wasserkelch
Cryptocoryne walkeri SCHOTT 1857 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-28 °C pH-Wert: 6,0-7,5 Härte: 5-18 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
Cryptocoryne walkeri ´legroi´, ´lutea´ und walkeri ´braun´ Diploider Chromosomensatz: 2 n = 28, triploider Chromosomensatz 3 n = 42 (de Wit 1990, S. 148) |
Die Blüte von Cryptocoryne walkeri
Bei der Form C. walkeri ´braun´ haben
|
| Wendts Wasserkelch
Cryptocoryne wendtii DE WIT 1958 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-30 °C pH-Wert: 5,5-7,5 Härte: 2-18 °KH Licht: mittel bis viel (abhängig von der Varietät) Sonstiges:
´Tropica´:
ganz links: ´MiOya´, rechts dahinter submerse
Form,
Dieser Wasserkelch blüht manchmal unter Wasser. Da
unter Wasser keine bestäubung stattfinden kann, bleibt die Spatha
dabei geschlossen. Es ist unklar, warum die Pflanzen die Blütenstände
ausbilden.
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 28, triploider Chromosomensatz 3 n = 42 (de Wit 1990, S. 148) |
Blüte von Cryptocoryne wendtii (grün)
Blüte von C. wendtii ´Indonesii´
Bei der Umstellung auf die
´Flamingo´ ist eine Neuheit
|
verschieden Typen von Cryptocoryne wendtii,
links submerse Form, rechts emerse Form
(Ausnahme: unten links, dort beide submers)
submers schmal und grün
|
submers schmal und grün mit rotem Mittelnerv
|
submers schmal und grün emers breit und grün mit rotem Blattstiel |
submers schmal und bräunlich oliv emers breit und grün |
submers schmal und braun emers breit und braun |
submers schmal und bräunlich oliv emers breit und olivgrün |
| Roter Wasserkelch
Cryptocoryne x purpurea RIDLEY 1902 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-28 °C pH-Wert: 5,0-6,0 Härte: 2-18 °KH Licht: mittel Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 34 (de Wit 1990, S. 148) |
C. x purpurea in Buchenlauberde |
| Willis´ oder Zwergwasserkelch
Cryptocoryne x willisii REITZ 1908 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 23-28 °C pH-Wert: 6,0-7,5 Härte: 1-15 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
Normalerweise blühen nur ältere
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 28 (de Wit 1990, S. 148) |
Diese "C. lucens" ist unter Wasser etwa
Diese Pflanze bildete bereits während der
|
Literatur zu Cryptocorynen:
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H. W. Schott (1857): Cryptocorynenskizze.- Bonplandia 5(14) : 219-223
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Internetquellen:
(c) Wilstermann-Hildebrand 2008