Der Gattung Ceratophyllum gehören nur
zwei Arten an. Das Raue Hornblatt (C. demersum) und das Zarte Hornblatt
(C. submesum). Sie sind reine Wasserpflanzen und bilden keine Wurzeln
aus sondern treiben als verzweigte Teppiche unter der Wasseroberfläche.
Sie leben in nährstoffreichen stehenden Gewässern,
die auch leicht brackig sein können. Als Begleitpflanzen treten oft
Wasserlinsen
(Lemna, Spirodela, Wolffia) auf. Ceratophyllum verträgt
keine direkte Sonne.
Die Arten sind gut für Aquarien geeignet. Sie entziehen
viele Nährstoffe und tragen so zur Klärung des Wassers bei. Sie
können so auch bei der Bekämpfung von Blaualgen helfen.
Sie sind zweihäusig. Die männlichen Blüten
haben 10-20 Staubgefäße, die weiblichen einen einzelnen Griffel
mit einer Narbe. Die Früchte sind Nüsschen mit drei oder mehr
Stacheln. Die Blüten sind submers in den Blattachseln und werden durch
das Wasser bestäubt.
Auf den Pflanzen kann sich ein weißer Belag aus
Kalk bilden, der bei der Assimilation von Kohlenstoff aus Hydrogenkarbonat
frei wird.
| Gemeines Hornblatt, Raues Hornblatt
Ceratophyllum demersum Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 15-30 °C pH-Wert: 6,0-8,0 Härte: 5-18 °KH Licht: wenig bis mittel Sonstiges:
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Das Hornblatt kann auch am
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| Zartes Hornblatt
Ceratophylum submersum Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 10-30 °C pH-Wert: 6,0-7,5 Härte: 5-18 °KH Licht: mittel bis wenig Sonstiges:
Frucht des zarten Hornkrauts |
Dieses Hornkraut wird vor allem
Zartes Hornkraut mit Früchten.
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Literatur:
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H.W.E. van Bruggen (2002): Unsere heimischen Ceratophyllum-
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© Wilstermann-Hildebrand 2009