Gattung Cyperus - Zyperngräser
Startseite
Cyperus fertilis
Cyperus haspan
Cyperus helferi
Cyperus papyrus


Die Gattung Cyperus gehört zu den Cyperaceae (Riedgräser). Etwa 600 Arten gehören dazu. Das bekannteste Zyperngras ist der Papyrus (Cyperus papyrus). Aus ihm wurde im alten Ägypten das Papier (Papyrus) hergestellt. Es gibt eine ganze Reihe Arten in dieser Gattung. Alle leben an den Ufern von Flüssen, Seen und Sümpfen. Sie wachsen in der Regel nicht gut, wenn sie ganz untergetaucht sind.
 
 

Fruchtbarer Cyperus
Cyperus fertilis BOECKELER

Synonyme:
-

Herkunft:
Westafrika

Aussehen: 
Die Pflanzen bilden grundständige Rosetten aus breiten lanzettlichen bis linealischen Blättern. Auf kantigen Stielen bilden sich kleine weiße Blüten.

Temperatur:     20-30 °C

pH-Wert:          -

Härte:               -

Licht:                mittel bis viel

Sonstiges:
Die Pflanzen werden teilweise als Zimmerpflanzen angeboten. Für die Aquarienkultur sind sie nicht geeignet.

Blüten

Seitenanfang


Haspans Zyperngras
Cyperus haspan 

Synonyme:
-

Herkunft:
 

Aussehen: 
Diese Sumpfpflanze bildet an etwa 60 bis 100 cm langen Stielen kugelige Büschel aus 10 bis 20 cm langen, lanzettlichen Blättern. An den Spitzen der Blätter bilden sich Blüten. Bei gut entwickelten großen Pflanzen reifen die Früchte aus. Bei kleineren Pflanzen  neigen sich aber meist sehr bald die Stiele nach unten, so dass die Büschel im Wasser zu liegen kommen. Dann bilden sich Wurzeln zwischen den Blättern und es wachsen neue Pflanzen heran. Die grasartigen, bodenständigen Laubblätter, wie sie zum Beispiel bei Cperus helferi zu finden sind,  bildet die Art kaum.

Temperatur:     20-30 °C

pH-Wert:          -

Härte:               -

Licht:                -

Sonstiges:

blühender Bestand von Cyperus haspan

Cyperus haspan

Triebspitze

Adventivpflanzenbildung

Junge Blüten und Früchte an Cyperus haspan

Seitenanfang


 
Helfers Zyperngras
Cyperus helferi BOECKELER 1847

Synonyme:
-

Herkunft:
Indien, Myanmar, Thailand, Kambotscha, Westmalaysia

Aussehen: 
Diese Sumpfpflanze hat einen grasartigen Wuchs. Die Blätter wachsen aus der Sproßbasis. Sie sind schmal, hellgrün und haben einen glatten Rand. Sie werden bis 60 cm hoch. Der Blütenstand ist doldenartig zusamengesetzt am Ende eines dreikaniten Stiels. Es bilden sich zwischen den Blüten Adventivpflanzen.

Temperatur:     20-30 °C

pH-Wert:          5,0-7,5

Härte:               2-12 °KH

Licht:                mittel bis viel

Sonstiges:
Viel Licht und nahrhafter Bodengrund ist von Vorteil. Kohlendioxiddüngung ist zu empfehlen.

Cyperus helferi

Blütenstand von Cyperus helferi

Seitenanfang

Papyrus
Cyperus papyrus 

Synonyme:
-

Herkunft:
Zentral-Afrika, Sudan, Ägypten

Aussehen: 
Diese bis zu 3 Meter hohen Pflanzen wachsen am Gewässerrand. Die dicken Stängel sind rund. Am oberen Ende bilden sich Büschel aus linealischen Blättern und Blüten. 

Temperatur:     15-30 °C

pH-Wert:          -

Härte:               -

Licht:                -

Sonstiges:
Papyrus wirde im alten Ägypten zur Herstellung von Papier (Papyrus) verwendet. Es gibt eine ganze Reihe von Sorten, die als Zierpflanzen angeboten werden. Papyrus muss immer nass stehen und benötigt eine hohe Luftfeuchte. Bei zu geringer Luftfeuchte trocknen die Blätter an und es tritt meist schnell ein Befall mit Spinnmilben auf. Ein Kultur im Zimmer ist darum kaum dauerhaft möglich. In Kleingewächshäusern wachsen die Pflanzen aber ohne Probleme. 

Papyrus

Blütenstände an Papyrus

Seitenanfang



Literatur:

O. Schmeil (1920): Lehrbuch der Botanik.- Verlag von Quelle und Meyer in Leipzig

Chr. Kasselmann (1994): Das Pflanzenportrait: Cyperus helferi Boeckeler - Helfers Zyperngras.- Aqua Planta 1-94, 29-30

C. Kasselmann (1999): Aquarienpflanzen.- 2. Auflage, Datz-Atlanten, Ulmer Verlag Stuttgart


© Wilstermann-Hildebrand 2009