Algen - Informationen zu Algen in Aquarien, Teichen und Natur

geschwungene Linie

Facebook


Seite twitternHeimbiotop bei Twitter folgen


Startseite

Zurück zu den Gartenpflanzen





Armleuchteralgen
Bartalgen
Blaualgen
Braunalgen

Fadenalgen
goldbraune Algen
Grünalgen

Kieselalgen

Pinselalgen

Rotalgen

 

Abteilung Cyanophyta

Abteilung Phycophyta

Abteilung Heterokontophyta


Allgemeines


Algen sind keine einheitliche systematische Gruppe mit gemeinsamer Abstammungsgeschichte. Grünalgen gehören zum Beispiel zusammen mit den Landpflanzen zu den Chloroplastida. Das ist eine Gruppe von Lebewesen mit echten Zellkernen, die Photosynthese betreiben. Als Algen werden aber auch Organismen bezeichnet, die zu den Bakterien gehören (Blaualgen = Cyanobakterien). Die Lebensansprüche dieser Organismen sind sehr unterschiedlich. Darum kann man auch nicht alle Algen im Aquarium oder im Teich mit dem gleichen Mittel bekämpfen.  Um effektiv gegen eine unerwünschte Algenblüte vorzugehen, muss man wissen zu welcher Gruppe die betreffenden Algen gehören und ihnen dann möglichst durch Verschiebung der Wasserparameter ihre Lebensbedingungen verschlechtern und die anderer Organimsem im Biotop verbessern.

Zur Biologie der Algen

Die meisten Organismen, die wir als Algen bezeichnen sind Pflanzen (Grün-, Braun- und Kieselalgen). Das bedeutet, dass sie die gleichen Bedürfnisse haben wie unsere gezielt ausgewählten Aquarien- oder Teichpflanzen. Sie haben einen Zellstoffwechsel bei dem sie Zucker zu Wasser und Kohlendioxid veratmen. Zur Deckung ihres Energiebedarfs sind sie in der Lage mit Hilfe von Licht Zucker selbst aus Kohlendioxid und Wasser zu synthetisieren. Der Vorgang der Photosynthese unterscheidet sich bei ihnen nicht von dem der höheren Pflanzen. Allerdings sind Algen kleiner, d. h. es ist ein größerer Prozentteil ihrer Masse direkt dem Licht ausgesetzt und kann aktiv an der Photosynthese mitwirken. Daher sind ihre Stoffwechselumsätze pro Gramm Pflanzenmasse höher. Man benötigt darum recht viele Pflanzen um ihnen ausreichend Konkurrenz um Licht und Nährstoffe entgegen zu setzen. Die Blaualgen (Cyanophyta) sind dagegen bakterienähnliche Organismen ohne einen echten Zellkern. Sie haben andere Bedürfnisse als Pflanzen. Daher müssen sie auch auf andere Art bekämpft werden als die Grün-, Braun- und Kieselalgen.

Es gibt einzellige Algen, koloniebildende Arten und Mehrzeller. Einzellige Arten der Grünalgen leben z. B. als Plankton im freien Wasser, besiedeln feuchte Erde und wachsen sogar auf Schnee. Im Meer leben sie teilweise im Körper von anderen Tieren und versorgen diese mit Nährstoffen (einige Quallen, Muscheln und Schnecken). Sie können mit Pilzen Flechten bilden. Koloniebildende Arten sind Einzeller, die sich aneinander haften, aber getrennte Stoffwechsel haben. Dazu gehören zum Beispiel die Arten der Gattung Dinobryon.
Eine Übergangsform zwischen den koloniebildenden Einzellern und den Mehrzeller stellen Kolonialindividuen dar. Die Grünalge Volvox besteht aus Tausenden von Zellen, die durch Plasmabrücken verbunden sind. Bestimmte Bereiche des so entstehenden kugelförmigen Komplexes sind auf die Reproduktion spezialisiert, andere sind nur Bestandteil der Struktur.
Bryopsis hat eine federähnliche Struktur. Die einzelnen Fäden bestehen aus jeweils einer vielkernigen Zelle. Diese entsteht dadurch, dass bei der Zellteilung keine Zwischenwände gebildet werden. Vielzellige Algen, die differenzierte Gewebe bilden werden als Tange bezeichnet. Der Meeressalat (Ulva spec.) ist eine Grünalge und ein Tang. Er haftet mit spezialisierten Wurzelzellen am Untergrund. Die meisten Braunalgen und einige Rotalgen (z.B. Palmaria sp.) sind ebenfalls Tange.
Algen vermehren sich durch Teilung, durch Bildung von Dauerformen, den Zysten (widerstehen Trockenheit) und geschlechtlich. Bei der sexuellen Vermehrung können begeißelte Spermatozide oder amöboide Formen entstehen. Auch die adulten Formen können begeißelt sein und sich fortbewegen.


Nutzen von Algen

Aus ästhetischen Gründen finden wir Algen im Aquarium oder Teich als lästig. Biologisch sind sie aber unverzichtbar. Sie produzieren einen Großteil des Sauerstoffs der heute in unsere Atmosphäre ist. Sie binden Nährstoffe aus dem Wasser und bringen sie in die Nahrungskette. Einzellige Algen dienen als Phytoplankton schon den kleinsten Larven als Nahrung. Aufsitzende Algen werden Wassertieren abgeweidet. Makroalgen sind Lebensgrundlage für Schnecken, Krebse, Seeigel, Fische und Schildkröten. Selbst Flechten, die Symbionten aus Algen und Pilzen sind, werden beispielsweise von Rentieren als Nahrung genutzt.
Auch der Mensch nutz verschieden Algen für seine Ernährung. Einige Algen werden als Gemüse gegessen (z. B. beim Sushi), andere liefern Rohstoffe für Bindemittel oder dienen als Nahrungsergänzungsmittel. In Fischfutter sind verschiedene Algen als Zusätze enthalten. Hauptsächlich finden hier Chlorella (Grünalge und Spirulina (Blaualge)Verwendung.


Typische Zusammensetzung von Chlorella vulgaris und Spirulina platensis, S. abbreviata und S.  jenneri (Quelle: www.drak.de, Auszug)



Chlorella vulgaris Spirulina spec.

Allgemein [%]



Protein 55,9 60,4
Kohlenhydrate 15,0 12,6
Fette 7,0 4,9
Asche 7,0 8,0
Rohfaser
-
8,5

Protein [%]



Aminosäuren, essentiell



Isoleucin 3,0 4,8
Leucin 4,7 7,1
Lysin 3,8 7,5
Methionin 0,8 2,0
Phenylalanin 3,0 3,6
Threonin 2,6 8,3
Tryptophan 0,9 2,4
Valin 3,2 5,1

Aminosäuren, nicht essentiell



Alanin 3,2 5,4
Arginin 4,0 5,2
Asparagin 5,0 6,0
Cystin 0,4 0,6
Glutamin 6,0 8,6
Glycin 3,2 6,6
Histidin 1,0 1,0
Prolin 3,4 5,6
Serin 2,2 3,6
Tyrosin 1,7 2,5
Kohlehydrate


Ramnose
-
9,0
Glucan
-
1,5
Phosphorilierte Cyclitole -
2,5
Glucosamin + Muraminsäure -
2,0
Glycogen -
0,5

Farbstoffe [mg/kg]



Carotinoide, gesamt 1.200 3.350
davon b-Carotin
k. A.
1.200 - 1.800
Chlorophyll 21.000 11.800
Phycocyanin
-
12.000 - 15.000

Vitamine[mg/kg]



Vitamin A 600,0
Ascorbinsäure (C) 220,0
Biotin (H) 1,9 0,4
Cyanocobalamin (B12) 0,10 0,11
Ca-Pantothenat 13,0 11
Folsäure 0,27 0,5
Inositol 1.500 350
Niacin 230 118
Pyridoxin (B6) 5,0 6,0
Riboflavin (B2) 6,0 40
Thiamin (B1) 4,0 55
Tocopherol (E) 66,0 10 - 60
Ubichinon (Q10) -
2,0
p-Aminobenzoesäure (PABA) 0,6 -

Mineralstoffe / Spurenelemente [mg/kg]



Calcium (Ca) 4.810 3.200
Phosphor (P) 9.770 6.800
Eisen (Fe) 1.004 360
Natrium (Na) 16.920 3.310
Chlorid (Cl)
k. A.
144
Magnesium (Mg) 3.017 4350
Mangan (Mn) 23,3 48
Molybdän (Mo)
< 0,5  k. A.
Zink (Zn) 16,7 50
Zinn (Sn)
< 0,2 k. A.
Kalium (K) 16.400 1.530
Selen (Se) < 2,0 0,5
Lithium (Li) 0,1 0,35
Chrom (Cr) 3,0 3,2
Kupfer (Cu) 2,6 3,0
Kobalt (Co)
< 0,5 k. A.
Iod (I) < 5,0 12,6
Strontium (Sr)
34,7
k. A.


Zusätzliche dienen getrocknete Algen als Dünger oder Brennmaterial. Auch in der Kosmetik-Industrie werden Algen verwendet.


Seitenanfang

Linie

Abteilung Cyanophyta - Blaualgen, Cyanobakterien

Es handelt sich bei Blaualgen um Bakterien. Sie waren die ersten Einzeller, die vor 2,5 bis 3,4 Millionen Jahren begannen Photosynthese zu betreiben. Ihr Zellwände sind dick und gelatinös, daher bilden sie schmierige Schichten. Es gibt einzellige, koloniebildende und vielzellige Arten (Kettenbildung).
Sie besitzen keinen Zellkern, in dem bei höheren Lebensformen die DNS konzentriert ist. Ihr Erbmaterial liegt frei in einem Teil des Zellinneren, der als Zentroplasma bezeichnet wird. Dieser Bereich des Zellinneren ist farblos bzw. schwer anfärbbar. Darum herum liegt das Chromatoplasma, dass die für die Photosynthese wichtigen Farbstoffe enthält. Blaualgen sind farblich recht unterschiedlich. Oft sind sie aber blau-grün, blau, blau-schwarz oder gelb-braun. Charakteristisch ist das Vorkommen des Farbstoffs Phykocyan, der zusätzlich zu Chlorophyll a, Phykoerythrin, Carotinen und Xanthophyllen vorkommt.
Blaualgen vermehren sich ausschließlich ungeschlechtlich durch Teilung. Sie bilden auch keine begeißelten Formen aus.
 

Blaualgen (Cyanobakterien):
Die blauen bis schwarzen Algen-Überzüge können Pflanzen das Licht nehmen, so dass sie eingehen. Gründe für ein verstärktes Auftreten sind Überdüngung (Phosphat), schlechte Durchlüftung des Bodens und Sauerstoffmangel. Einige Arten sind in der Lage Stickstoff aus der Luft zu binden. Diese Arten leben z.B. in Symbiose mit Algenfarn (Anabaena azollae in Azolla sp.). Diese Pflanzen werden auch eingesetzt um den Nährstoffgehalt im Wasser von Reisfeldern zu erhöhen.
Die Blaualgen lagern Bitterstoffe ein und sind daher als Nahrungsquelle unbeliebt. Geringe Mengen werden von der Roten Posthornschnecke gefressen, die aber auch an Pflanzen frisst. Das Abstellen der Ursache ist daher die einzige wirksame Bekämpfung: Entfernung von faulendem Material, Reinigung des Filters, eventuell zusätzliche Belüftung, weniger Füttern. Das Einsetzen von Apfelschnecken wirkt Blaualgen entgegen. Sie reduzieren die organischen Abfälle, die von den Algen besiedelt werden.
 
 

Blaualgen auf Wasserpest
Blaualgen auf dem Substrat

Cyanobakterien siedeln sich vor allem an 
Stellen an, an denen Futtereste liegen bleiben. 

Es gibt Berichte, dass durch Zufuhr von Kaliumsulfat oder Kaliumchlorid Blaualgen aus dem Aquarium verschwanden (Vrabec 1989, Kluczniok 1989). Wahrscheinlich wirkte sich in diesen Fällen die Kaliumgabe positiv auf das Wachstum der Wasserpflanzen aus und die wurden dadurch konkurrenzfähiger. Andere Autoren berichten, dass diese Behandlung bei ihnen keinen Erfolg brachte (Greger 1990). Schwermer (1990) empfiehlt das Aquarium fünf bis sechs Tage völlig ab zu dunkeln. Die Algen lösen sich dann auf. Im Anschluss wird zunächst etwas weniger Licht als ursprünglich auf das Becken gegeben und die Beleuchtungsdauer etwas kürzer gehalten als normal. Nach und nach passte er dann die Lichtstärke und Beleuchtungsdauer wieder dem ursprünglichen Maß an. Auf die Weise wurde verhindert, dass empfindliche Pflanzen (Cryptocorynen) durch die Lichtschwankung zu Schaden kamen. Wichtig ist aber vor allem, dass man direkt nach der Dunkelkur die Algenmatten sorgfältig absaugt und in den Tagen nach dem Verdunkeln mehrmals große Wasserwechsel durchführt. So werden die Algen und aus ihren abgestorbenen Zellen frei werdenden Nährstoffe aus dem Becken entfernt.
Auf Dauer kann man Blaualgen vor allem dadurch bekämpfen, dass man Schnecken im Aquarium hat. Apfelschnecken und Posthornschnecken fressen organische Reste auf denen sich die Blaualgen besonders gern vermehren. Dadurch wird den Algen das Substrat entzogen. Sie verschwinden nicht völlig. im Mulm findet man vereinzelte Algenzellen. Aber die Algen vermehren sich nicht so stark, dass sie als Beläge sichtbar sind.
 

Mikroskopisches Bild von einer Blaualgenmatte

In den Blaualgenmatten findet man neben den Cyanobakterien auch andere Organismen.
Hier wächst zwischen den dünnen blau-grünen Fäden von Oscillatoria eine grüne Fadenalgen.
Nematoden und Rädertiere suchen zwischen den Algen nach Nahrung.
Algen sind Bestandteil der Stoffkreisläufe in der Natur und im Aquarium.


Spirulina platensis ist eine Blaualge, die als Futterzusatz sehr beliebt ist.


Seitenanfang

Linie

Abteilung Phycobionta - Algen

Echte Algen haben einen Zellkern und braune, braungrüne, grüne, rote oder gelbe Chromatophoren. Es gibt festsitzende und frei lebende Arten. Viele haben begeißelte, sich aktiv fortbewegende Stadien.
Es gibt sehr viele Klassen und Ordnungen innerhalb dieser systematischen Abteilung. Die Tabelle zeigt die Beziehungen zwischen den hier aufgeführten Algen.
 
 

Klasse Ordnung Familie Gattung
Chlorophyceae = Grünalgen Cladophorales Cladophoraceae Aegagropila
Cladophora

Chlorococcales
 
Scenedesmaceae
 
Hyaloraphidium
Monorhaphidium
Scenedasmus

Volvocales
Volvocaceae
Volvox
Conjugatophyceae = Jochalgen Zygnematales  Zygnemataceae  Mougeotia
Zygnema
Charophyceae = Armleuchteralgen
 
Charales
 
Characeae
 
Chara
Nitella
u.a.
Chryptophyceae Cryptomonadales Cryptomonadaceae Chilomonas
Cryptomonas
Dinophyceae = Dinoflagellaten Peridinales Peridiniaceae Peridinium
Euglenophyceae Euglenales Euglenaceae Euglena
Trachelomonas

 


Grünalgen (Chlorophyta):

Bisher wurden über 7.000 Arten beschrieben. 90% leben im Süßwasser. Es gibt nur wenige maritime Arten. Ulva und Enteromorpha bilden blattartige Strukturen aus. Enteromorpha wird bis 30 cm lang und sitzt fest auf Steinen, Muscheln oder Holz. Sie kommt in Küstengewässern und Flussmündungen weltweit dort vor wo Pflanzenfresser fehlen (8-20 °C, Seewasser mit 0,5 bis 3,5% Salzgehalt).
Viele Grünalgen sind einzellig und Bestandteil des Planktons (z. B. Chlamydomonas und Chlorella).
Chlorella vulgaris wird gerne zu Fischfutter zugesetzt oder als Staubfutter für Jungfische oder Filtrierer verwendet.
In frisch eingerichteten Becken können Schwebealgen der Gattungen Acinastrum, Ankistrodesmus, Ocystis, Pandorina, Pediastrum, Scenedesmus und Volvox das Wasser grün färben. Sphaerella färbt das Wasser bräunlich. Sie wird häufig mit Regenwasser eingeschleppt. Verringerte Belichtungsdauern lassen diese Algen schnell wieder verschwinden.
 
 

grünes Wasser

grünes Wasser in einem Aquarium

Mischung verschiedener planktischer Grünalgen

Schwebealgen aus einer Wasserprobe 
von dem Aquarium links unter dem Mikroskop:
Hyaloraphidium contortum, Scenedesmus acuminatus
und Monorhaphidium contortum

Die Fadenalgen gehören zu den mehrzelligen Grünalgen. Dazu gehören Arten aus den Gattungen Mougeotia, Zynema, sowie Cladophora, Aegagrophila und Spirogyra-Arten. Im Aquarium sind immer einige Fadenalgen, bei ausgeglichenen Verhältnissen aber nicht in grossen Mengen. Leider wickeln sie sich  bei Massenvermehrung um Pflanzenteile und nehmen ihnen das Licht. Feinfiedrige Arten (z. B. Cabomba aquatica, Limnophila aquatica) können so schnell absterben. Fadenalgen können mit der Hand entfernt werden, wachsen aber ohne weiter Maßnahmen schnell wieder nach. Regelmäßige Wasserwechsel und eine gute Filterung reduzieren sie. Sie sind nicht schädlich, aber nehmen den anderen Pflanzen das Licht. Sie produzieren Sauerstoff und dienen einigen Tieren als Nahrung. Besonders Garnelen und Krebse fressen Grünalgen gern. Eine effektive Algenbekämpfung funktioniert aber nur dann, wenn ihnen nicht übermäßig leichter erreichbares, energiereiches Flocken- oder Granulatfutter angeboten wird. Dann düngen die Garnelen mit ihren Ausscheidungen nämlich das Wasser zusäzlich und haben weniger Appetit auf Algen.
 
 

grüne Fadenalgen

oben: borstige, harte Fadenalge

rechts oben: schleimige Fadenalge

rechts unten: mikroskopische Aufnahme 
der Algen auf dem Bild darüber

Fadenalgen
Fadenalgen unter dem Mikroskop

 
grüne Punktalgen

grüne Punktalge - Coleochaeta spec.


 

Zu den Fadenalgen gehört übrigens auch der beliebte Moosball (Aegagropila sauteri). Er gehört allerdings nicht zur Gattung Cladophora, wie die oben rechts abgebildete Fadenalge. Während bei Cladophora einzelne, stark verzweigte Einzelfäden vorliegen, verfilzen die Fäden bei Aegagropila. Außerdem gibt es deutliche Unterschiede in der Zusammensetzung der Zellwände, die bei Aegagropila auch Chitin enthalten, sowie bei den Chloroplasen, die sich in ihrer Carotin-Zusammensetzung unterscheiden.
Sehr viel filigraner ist das Wassernetz (Hydrodictyon reticulatum). Diese Alge gehört zu den Hydrodictyaceae. Sie kommt in Seen Teichen und Flüssen vor. Sie bildet Kolonien, aus vielen tausend Zellen, die in einem sackförmigen Netz angeordnet sind. An jedem Knoten dieses Netzes treffen in der Regel drei schlauchförmige, etwa 1 cm lange Zellen aufeinander. Auf diese Weise bilden sich wabenförmige, vier, sechs- oder achteckige Maschen. Jede Zelle hat zahlreiche Zellkerne. Bei der Vermehrung entstehen innerhalb der Zellen bis zu 20.000 begeißelte Zoosporen, die sich bereits in der Mutterzelle zu einem Netz anordnen. Durch das Zerreißen der Membran der Mutterzelle, wird das Netzchen frei und wächst schnell. Die Natzalge treibt frei im Wasser und kann etwa 20 cm lang werden. Sie kommt in sauberen bis mäßig verschmutzten Gewässern vor.
 
 

Wassernetz

Ein Netz von Hydrodictyon reticulatum

"Knoten" vom Wassernetz

Zellen von Hydrodictyon reticulatum

Es soll möglich sein die Algen mit Aspirin zu bekämpfen. Pinselalgen und Fadelalgen sollen absterben, wenn man dem Wasser eine Tablette Aspirin auf 1000 l zusetzt (Eggers 1989). Einige weitere Informationen - unter anderem auch zur chemischen Bekämpfung - gibt es im Newsletter Nr. 3.

Seitenanfang

Linie

Klasse Charophyceae - Armleuchtergewächse

Der Thallus dieser Algen ähnelt dem Stängel eines Schachtelhalms. Der Trieb hat lange Internodien und kurze Knotenzellen. An den Knoten sind qurilige Verzweigungen. Die Verzweigungen erster Ordnung werden als Radien, Strahlen, "Blätter" oder Kurztriebe bezeichnet. Bei den Gattungen Chara und Charopsis sind unterhalb der Radien Kränze aus borstenförmige Zellen. Die Radien sind ebenfalls in Internodien und Knotenzellen aufgeteilt. Die Verzweigungen zweiter Ordnung sind Radiolen oder "Blättchen". An der Basis haftet der Thallus mit Rhizoiden. Es gibt verscheidene Gattungen, die an Hand von Verzweigungsgrad, Vorhandensein oder Fehlen eines Stipularkranzes und Merkmalen der Oogonien (weibliche Gametangien) unterschieden werden.
Die Vermehrung erfolgt durch Verschmelzung von Gynogametangium und Androgametangium. Dadurch entsteht das Oosporangium, das einer Frucht entspricht. Es besteht aus einer Oospore und einer Schale. Bei Nitella und Tolypella ist das Oogonium zehnzellig. Bei den anderen Gattungen (Chara, Nitellopsis, Charopsis etc.) ist es nur fünfzellig. Bei Nitella sind die Radien gabelteilig. Im Rothmaler (1994) sind sieben Arten für Deutschland beschrieben.

Armleuchteralgen sind oft mit Kalziumkarbonat bedeckt und werden darum auch als Kalkalgen bezeichnet.

Diese Pflanzen findet man in der natur am Gewässergrund. Sie wachsen flächig am Boden und gedeihen zusammen mit anderen Arten. Sie treten nicht als "Schadalgen" im Aquarium auf. Die Pflege mancher Chara-Arten als Ersatz für Hornblatt oder Najas ist möglich.

Eine Nitella-Art, die selten einmal im Handel zu bekommen ist, hat einen feinen, grünen Thallus. Er ist etwa 1 mm dick. An den Knoten sind jeweils 6 oder 7 Radien. Die unteren Radien sind einfach gegabelt. Die oberen sind noch ungegabelt, bzw. beginnen sich ander Spitze zu teilen. Die Internodien sind etwa 1 bis 2 cm lang, die Radien zwischen 0,5 und 1,5 cm.  Die Pflanzen sind nicht schwer zu pflegen:
Temperatur:      22-26 °C
pH-Wert:          6,5-7,2 
Härte:     8-20 °KH   
Licht:       wenig bis viel


Chara im Aquarium

Im Hintergrund wächst Chara im Aquarium.


Armleuchteralgen

Rasen aus Armleuchteralgen (Nitella) unter
einem Bestand aus Potamogeton

Armleuchteralgen

Thallus einer Armleuchteralge
aus der Gattung Nitella



Armleuchteralgen

Nitella am Grunde eines Gewässers
Armleuchteralge zwischen höheren Pflanzen

Armleuchteralge (Nitella sp.) mit männlichen Gametangien 
zwischen Vallisneria nana und Egeria densa

Nitella

Nitella ist nur einmal verzweigt.
Chara

Chara ist stark verwzeigt.

Linie


Pinselalgen, Bart- oder Rotalgen (Rhodophyta):

Es gibt etwa 4.000 Arten. Sie sind rot bis schwarz und meist an tropische Klimate angepasst. Einige Arten besiedeln Süsswasser oder feuchtes Erdreich. Hauptsächlich kommen sie jedoch im Meer vor. Viele Arten sind an grosse Tiefen angepasst (bis 260 m). Sie sind vielzellig und können Tange (z. B. Caloglossa leprieurii) bilden. Andere Arten haben filigranere, fädige Strukturen. Corallina spec. sehen fast wie Korallen aus, da sie Calciumcarbonat in ihre Zellwände einlagern. Es gibt keine begeisselten Formen.
Die Bartalgen in unseren Warmwasseraquarien sind tropische Rotalgen aus der Gattung Compsopogon. Sie bilden flächige Rasen aus langen grau-grünen bis schwärzlichen, sich verzweigenden Fäden.
Bei Pinselalgen wachsen die Fäden aus kreisförmigen Lagern. Diese Algen gehören zur Gattung Audouinella.
Diese Algen lassen sich nicht von Pflanzenblättern entfernen, bei starkem Befall sterben die Pflanzen ab.

Bart- und Pinselalgen zeigen in basischem Wasser (pH-Wert > 7) Kohlendioxidmangel an. Besonders gut gedeihen sie in hartem, schlecht gefiltertem Wasser. Hohe Phosphatwerte fördern das Algenwachstum.
Zur Bekämpfung werden die befallenen Blätter und Dekorationsgegenstände entfernt. Von Filter und Heizer entfernt man die Algen mit einem Schaber. Die einzige wirksame Bekämpfungsmethode ist die Beseitigung der Ursache. Durch wiederholte Wasserwechsel und das Einsetzen schnell wachsender Pflanzen wird die Nährstoffbelastung im Wasser reduziert. Durch die Förderung des Pflanzenwachstums wird eine Konkurrenz für die Algen geschaffen.
Knabberfische (Garra spec.), Amanogarnelen und Posthornschnecken fressen wohl Pinselalgen, wenn sie keine andere Wahl haben. Andere Algenfresser nehmen die Algen nicht.
Es soll möglich sein die Algen mit Aspirin zu bekämpfen. Pinselalgen und Fadelalgen sollen absterben, wenn man dem Wasser eine Tablette Aspirin auf 1000 l zusetzt (Eggers 1989). Ich hatte mit dieser Methode allerdings bisher keinen Erfolg.

Die Süßwasser-Rotalge Thorea ramosissima BORY kommt in europäischen Fließgewässern vor. Sie gehört in die Familie der Thoreaceae. Die Thalli wachsen aufrecht. Sie sind im Querschnitt rund, biegsam und weich. Sie sind verzweigt und ihre Oberfläche ist mit Assimilationsfäden bedeckt. Sie fühlen sich schleimig an. Die Vermehrung erfolgt über Monosporen. Thorea ramosissima ist die häufigste Art von 5 oder 6 in der Gattung. Sie wächst auf festen Substraten und wird dort etwa 10 bis 15 cm hoch bzw. lang.
Das Foto (unten rechts) wurde im Botanischen Garten in München aufgenommen. Dort wächst die Alge seit dem Jahr 2004 in einem Aquarium mit hartem, alkalischem Wasser. Aus technischen Gründen ist in dem Aquarium keine Kohlendioxiddüngung angeschlossen (BOGNER 2004). Offenbar findet die Alge so optimale Bedingungen vor.
Mehr Informationen finden Sie im Newsletter Nr. 4.
 
 

Bartalgen

Bartalgen sind fädige Rotalgen 
der Gattung Compsopogon

marine Rotalge

Tricleocarpa cylindrica ist in
tropischen Meeren weit verbreitet.

Pinselage an der Aquarienscheibe

Pinselalgen in einem Süßwasseraquarium
sind lange nicht so attraktiv.

Thorea auf Holz

Thorea ramosissima in einem Aquarium

Seitenanfang

Linie
 
 

Abteilung Heterokonthophyta

Die Abteilung Heterokontophyta ist eine Zusammenfassung von Arten mit heterokonte Begeißelung. Sie haben eine lange Zuggeißel und eine kürzere Schleppgeißel. Die Zuggeißel ist dabei nach vorn gerichtet. In dieser Abteilung werden die Klassen Braunalgen (Phaophyceae), Goldgrünen Algen (Xanthophyceae),  Goldbraunen Algen (Chrysophyceae), die Diatomeen (Bacillariophyceae) und die Oomycophyceae zusammengefasst.
 
 

Klasse Unterklasse Ordnung Familie Gattung (Auszug)
Chrysophyceae = Goldbraune Algen

Synuraceae
Dinobryonaceae
Synura
Dinobryon
Bacillariophyceae = Kieselalgen Centrodiatomophycidae Coscinodiscales Melosiraceae
Thalassiosiraceae
Coscinodiscaceae
Heliopeltaceae
Hemidiscaceae
Rhizosoleniaceae
Chaetoceraceae
Hemiaulaceae
Biddulphiaceae
Leptocylindrus, Hyalodiscus
Lauderia, Skeletonema
Coscinodiscus
Aulacodiscus
Roperia
Streptotheca, Rhizosolenia
Attheya, Chaetoceros
Eucampia
Biddulphia, Triceratum

Pennatodiatomophycidae Diatomales
Eunotales
Achnanthales
Naviculales

 

Diatomaceae
Eunotiaceae
Achnanthaceae
Naviculaceae
Epithemiaceae
Nitzschiaceae
Suriellaceae
Licmophora
Eunotia
Achnanthes
Amphora, Navicula, Trachyneis
Rhopalodia
Nitzschia
Cymatopleura
Phaeophyceae = Braunalgen
Dictyotales Dictyotaceae Padina


Fucales Cystoseiraceae Hormophysa


Lamariales Alariaceae Ecklonia

 
 

Braunalgen (Phaeophyceae):
Braunalgen kommen fast nur im Meer vor und bevorzugen dort überwiegend kaltes Wasser. Es gibt ca. 1.500 Arten. Die Algen enthalten Chlorophyll, dass aber von anderen Pigmenten (z. B. Fucoxanthin) überlagert wird. Sie sind durch ein spezielles Photosystem an tiefere Regionen angepasst. Sie sind mehrzellig und deutlich in Haftorgane, Stiele und Blätter gegliedert. Zu den Braunalgen gehören Tange (z.B. Dictyota dichotoma und Postelsia spec.). Der Riesenkelp (Gattung Macrocystis) wird bis 80 m hoch. In kalten polaren Küstengewässern bildet er dichte Wälder.
 

marine Braunalgen

Hormophysa cuneiformis ist
eine weit verbreitete Art.

Felsenpool mit Braunalgen

Hormophysa cuneiformis in einem 
Felsenpool am Cape Tribulation
(Queensland, Australien).
Die Pflanze wird etwa 40 cm hoch.

Padina-Thallus

Die Padina-Arten bilden auffällige Formen.
Die Thalli sind verkalkt.

Padina spec.

Größere Exemplare wellen sich oder
bilden Trichter.

Tang

Dieser Tang (Ecklonia radiata) wurde
an den Strand von Coffs Harbour
(NSW, Australia) angespült.


Einige Sargassum-Arten haften nicht am Boden, sondern treiben mittels Gasblasen frei im offenen Meer. Sie bilden einen schwimmenden Lebensraum für Krabben, Garnelen und junge Fische.
Im Aquarium sind Braunalgen fast nicht zu halten, da sie zum einen sehr groß werden und zum anderen große Mengen von organischem Schleim absondern, der die Abstoßung von Calciumkarbonat ermöglicht, die die Pflanzen bei der Photosynthese produzieren (biogene Entkalkung).
Die bräunlichen Algen im Aquarium sind meistens Kieselalgen. 

Seitenanfang

Linie

Goldbraune Algen (Chrysophyceae):

Ca. 850 Arten. Sie sind Bestandteil des Süßwasserplanktons. Die meisten Arten bilden Kolonien. Im Aquarium können sie als Schwebealgen auftreten.
Einige Sippen wachsen auch auf anderen Algen, z. B. auf Fadenalgen.
 

Linie

Kieselalgen (Diatomophyceae = Diatomeen):

Die Bacillariophyceae gelten heute als eine Klasse der Heterokonthophyta.  Manchmal werden die Kieselalgen auch noch als eigene Abteilung Bacillariophyta geführt. Ihre nächsten Verwandten sind unter anderem die Braunalgen.
Es gibt ca. 10.000 Arten. Sie sind gelb oder braun gefärbt. In ihren Zellwänden ist hydratisiertes Silikat eingelagert, daher sind sie relativ schwer und ihre äußere Form ist fest und unflexibel.
Kieselalgen sind Bestandteil des Planktons. Sie  enthalten Chlorophyll und sind im offenen Meer die hauptsächlich Photosynthese betreibenden Organismen. Um trotz ihrer harten, schweren Schale schwimmen zu können und so in der Nähe des Lichtes zu bleiben lagern sie Fette ein. Im Aquarium bilden Kieselalgen meist dünne, braune Beläge. Sie treten oft bei Lichtmangel auf. Sauerstoffmangel und Überdüngung (Stickstoff und Phosphat) begünstigen sie. Ein Wechsel der Leuchtstoffröhren kann Abhilfe schaffen, wenn die Ursache nicht in einer mit Schwimmpflanzen zugewucherter Wasseroberflche liegt. Die Förderung des Pflanzenwachstums reduziert die Nährstoffgehalte im Wasser und erhöht durch die Assimilation den Sauerstoffgehalt. Kieselalgen werden dann zurück gedrängt.
Die Bilder zeigen Kieselalgen aus der Familie der Achnanthaceae (Ordnung Achnanthales) auf fädigen Grünalgen.
 
 

Kieselalgen auf Fadenalgen

Kieselalgen auf Fadenalgen

Kieselalgen

Kieselalgen auf Fadenalgen

Die folgenden Aufnahmen wurden mit einem Rasterelektronen-Mikroskop gemacht. Sie stammen alle von Joanne Green von der Mullum Creek Native Nursery in Mullumbimby, New South Wales, Australien. Die Algen stammen alle aus einer Salzmarsch.
 

Amphora coffeaeformis

Amphora coffeaeformis
Die Gattung Amphora ist sehr artenreich.

Amphora eunotia

Amphora eunotia
Es gibt Arten im Süß-, Brack und Salzwasser.

Diploneis sp.

Diploneis sp.

Navicula sp

Navicula sp.
Die Gattung Navicula ist sehr artenreich.
Es gibt sie im Süß-, Brack und Salzwasser.

Nitzschia sp.

Nitzschia sp.

Rhopalodia sp.

Rhopalodia sp. 

Trachyneis adspersa

Detailansicht von Trachyneis adspersa
Diese Art kommt auch in der Nord-
und Ostsee vor.

halbe Schale

Hälfte einer Diatomeenschale
mit Blick auf die Innenseite

Schnecken, die Substrate abweiden, nehmen Kieselagen mit auf. Es ist nicht ganz klar, ob die Algen dabei Schaden nehmen. Es ist nur von Nixenschnecken (Neritidae) bekannt, dass sie die Algen zerbrechen, bevor sie sie schlucken. Einige Schnecken verfügen über einen kräftigen Kaumagen, in den sie Sandkörner aufnehmen und damit ihre Nahrung zerreiben.  Bei den meisten Schnecken ist die Verdauung von Kieselalgen aber nicht sehr effektiv und die Meisten werden unbeschädigt wieder ausgeschieden. Die beiden unteren Bilder zeigen den Kot von Salanitor solida. Er beinhaltet ganze Kieselalgen und auch Bruchstücke. Es ist nicht bekannt, ob die Bruchstücke bereits in dieser Form von der Schnecke aufgenommen wird, oder ob die Schnecke in der Lage ist, die harten Schalen zu zerkleinern. Weitere Informationen finden Sie in Newsletter Nr. 5
 

Schneckenkot

Kot der Schnecke Salanitor solida

Schneckenkot

Achnates sp. in Kot der Schnecke
Salanitor solida

Seitenanfang

Linie


Literatur:

J. Clasen (1976): Grundlegende Informationen über Algen im Süßwasseraquarium.- Aqua Planta 1-76, 7-8

J. Clasen (1976): Die Schwarze Pinselalge.- Aqua Planta 2-76, 5-6

J. Kluczniok (1989): Erfahrung mit Blaualgen und Kaliumsulfat.- AP 3-89, 106-107

A. Vrabec (1989): Weitere Erfahrungen zur Kaliumdüngung und Blaualgenbekämpfung mit Kaliumsulfat.- AP 3-89, 108-109

G. Eggers (1989): Aspirin zur Algenbekämpfung?- AP 3-89, 94

W. Schwermer (1990): Wie werde ich meine Blaualge wieder los.- AP 2-90, 51

B. Greger (1990): Ein Thema ohne Ende.- Algen im Aquarium.- AP 2-90, 52-54

W. Rothmaler (2000): Exkursionsflora von Deutschland.- 3. durchgesehene Auflage, Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg, Berlin

Campbell et al. (2000) Biologie.- erste deutsche Auflage, Spektrum Verlag

J.M. Huisman (2000): Marine Plants of Australia.- University of Western Australia Press, Canberra

M. Salisch (2001): Algen in Süßwasseraquarien:  Nicht erwünscht - aber stets latent vorhanden - 2. Teil und Schluß.- Aquarium heute 2/2001, 37-40

J. Bogner (2004): Eine Süßwasser-Rotalge im Aquarium.- Aqua Planta 4-2004, 142

J. Sprung (2005): Algen - Probleme und Lösungen.- Dähne-Verlag, Ettlingen

H. Streble, D. Krauter (2006): Das Leben im Wassertropfen.- 10. Auflage, Kosmos Naturführer, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH, Stuttgart

H. Dittmar (2008): Algen.- Sonderheft Nr. 4 Arbeitskreis Wasserpflanzen im VDA

B. Kaufmann (2010): Algen-Fibel - Aquarium - Kein Problem mit Süßwasseralgen.- Dähne Verlag

Linie

Wilstermann-Hildebrand 2010 - 2015