Unter dem Begriff Seerosen (Familie
Nymphaeaceae) werden im allgemeinen Sprachgebrauch Pflanzen aus verschiedenen
Gattungen zusammen gefasst. Die einheimischen Seerosen, die Kultursorten
für Teiche und auch die kleinen tropischen Arten für Kübel
und Aquarien gehören zur Gattung Nymphaea. Es gibt weltweit
etwa 40 Arten in den gemäßigten bis tropischen Klimazonen. Die
Blüten haben grüne Kelchblätter
und abhängig von der Art oder Sorte etwa 10 bis 50 farbige Kronblätter.
Die Kronblätter können weiß, gelb, rosa, pink, rot oder
violett bis blau sein. Die violetten und blauen Farbtöne kommen allerdings
nur bei nicht winterharten tropischen Arten vor. Durch Kreuzungen sind
Sorten entstanden, die bei den bei uns vorherrschenden niedrigen Temperaturen
blühen können. Aber auch sie müssen frostfrei überwintert
werden. Diese Seerosen bilden nur Schwimmblätter aus, aber keine Unterwasserblätter.
Die Gattungsbezeichnung leitet sich vom griechischen "nymphaia" = "Seerose"
ab.
Außerdem gibt es die Mummeln
in der Gattung Nuphar, die sich von den Seerosen darin unterschieden,
dass sie im Jungendstadium Unterwasserblätter bilden. In schnell strömendem
Wasser werden teilweise gar keine Schwimmblätter gebildet. Eine weitere
Besonderheit ist, dass die Kelchblätter,
die meist gelb gefärbt sind, eine kugelige Blüte bilden. Die
eigentlichen Kronblätter sind
recht klein und zwischen den Staubblättern
oft nicht erkennbar. Zu der Gattung gehören etwa 10 bis 25 Arten auf
der nördlichen Halbkugel. Sie sind meist winterhart. Die gattungsbezeichnung
ist eine Kurzform der französischen Bezeichnung "nénuphar",
was Seerose bedeutet.
Der echte Lotus aus der Gattung
Nelumbo
benötigen dagegen jede Menge Wärme. Zur Gattung gehören
lediglich zwei Arten. N. nucifera ist vom
Kaspischen Meer über Asien bis nach Australien verbreitet. N. lutea
stammt dagegen aus Amerika. Typisch ist, dass sie keine Schwimmblätter
bilden, sondern ihre schildförmigen Blätter auf stabilen Stielen
aus dem Wasser wachsen. Die Blüten überragen die Blätter
noch. Die Bezeichnung leitet sich von der singhalesischen (Sri Lanka) Bezeichnung
"nelumbu" = "Seerose" ab.
Blüte einer Seerose (´Doll House´)
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Blüte einer Mummel (Nuphar lutea)
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Blüte einer Lotusblume (Nelumbo nucifera)
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für die verschiedenen Gattungen. Arten oder Sorten innerhalb der Gattungen lassen sich an Hand der Anzahl der einzelnen Blütenteile und von Farben, sowie Farbwechseln unterscheiden. Auch die Form und Größe von Kelch-, Kron- und Staubblättern kann variiert.
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Besonders beeindruckend sind die
riesigen südamerikanischen Seerosen aus den Gattungen Victoria
und die asiatischen Eurydale. Besonders bekannt ist die Viktoria-Seerose
(Viktoria amazonica, Syn. V. regia). Sie wird in vielen botanischen
Gärten in einem eigenen Schauhaus gezeigt. Typisch sind ihre bis zu
zwei Metern durchmessenden, bestachelten Schwimmblätter mit dem nach
oben geschlagenen Rand. Die Gattungsbezeichnung ist eine Ehrenbezeugung
an Queen Viktoria.
Etwas kleiner
ist Eurydale ferox. Bei ihr sind die Blattränder nicht
nach oben geschlagen. Die Blätter erreichen einen Durchmesser von
40 bis etwa 100 cm. Sie sind auf der Oberseite dunkel grün und unterseits
bläulich-violett. Auf beiden Seiten sind die Blattrippen bestachelt.
Die Blüten sind mit 4 bis 5 cm Durchmesser nahezu winzig. Sie öffnen
sich nur sehr kurz am Tage oder auch gar nicht. Diese Pflanze stammt aus
dem tropischen und sobtropischen Ostasien (Japan, Cina) und kann bei Temperaturen
zwischen 20 und 24 °C kultiviert werden. Der Name ist nach einer Gorgonin
aus der griechischen Mythologie vergeben. Sie soll sich auf die Stacheln
beziehen.
Zur Familie der Seerosengewächse
(Nymphaeaceae) gehören neben den obene genannten Gattungen auch Barclaya
und Aldrovandra. Für fast alle gilt das sie knollige Rhizome
mit mehreren Vegetationspunkten haben. Die Rhizome sind Energiespeicher
für Trocken- oder Kälteperioden und ermöglichen es den Pflanzen
schnell wieder aus zu treiben, wenn die Bedingungen für die besser
werden. Die Rhizome werden jedes Jahr größer und schwerer, sofern
die Pflanzen während der Vegetationsperiode genug Nährstoffe
zur Verfügung haben. Sind sie unterversorgt nimmt der Energiegehalt
der Rhizome ab und sie schwinden.
Seerosen können von verschiedenen
Schadinsekten befallen werden. Am häufigsten treten Blattläuse
und der Seerosenzünsler
auf.
| Lotusblumen, Indischer Lotus
Nelumbo nucifera GAERTNER 1788 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: ca. 24 bis 28 °C zum Blühen, nicht winterhart pH-Wert: - Härte: - Licht: mittel bis viel Sonstiges:
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Frische zart rosa Lotusblüte mit reifen
Blüte einer Lotusblume mit 10 frischen,
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Blüte der Sorte ´Xiao San Se Lian´ |
Blüte der gefüllten Sorte ´Yang Zou Wan Li Ang´ |
Fruchtstand mit Samen |
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| Japanische Teichmummel
Nuphar japonica DE CONDOLLE 1821 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 20-28 °C pH-Wert: 6,5-7,2 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
`Rubrotincta´ ist eine rotbraune Varietät dieser
Pflanze. Bei ihr ist die Blüte orange bis rötlich.
Nuphar japonica ´Rubrotincta´
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Grüne Form von Nuphar japonica
Die Pflanzen bilden nach einiger Zeit
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| Große Mummel, Gelbe Teichrose
Nuphar lutea (SIBTHORP) SMITH 1809 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: winterhart pH-Wert: um 7,0 und höher Härte: 6 - 14 Licht: mittel bis viel Sonstiges:
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Teichrosen, Knöterich und Froschlöffel
Knospe und Schwimmblatt von N. lutea |
| Kleine Mummel, Kleine Teichrose
Nuphar pumila (TIMM) DE CONDOLLE 1821 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: winterhart pH-Wert: um 7,0 und höher Härte: 6 - 14 Licht: mittel bis viel Sonstiges:
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Blüte der Kleinen Teichrose.
Blätter der panaschierten Form |
| Weisse Seerose
Nymphaea alba LINNÉ 1753 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: winterhart pH-Wert: - Härte: - Licht: mittel bis viel Sonstiges:
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Blüte von Nymphaea alba |
| Daubenys Seerose
Nymphaea x daubenyana Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 23 - 30 °C pH-Wert: 6 - 7 Härte: 4 - 18 °dKH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
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Blüte im Gewächshaus |
| Tigerlotus
Nymphaea lotus LINNÉ 1753 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 20-28 °C pH-Wert: 5,5-7,5 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
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Unterwasserblätter des Tigerlotus.
Nur wenige Pflanzen sind
Auch ein roter Tigerlotus. |
Die weißen Blüten öffnen sich nachts. |
Am weitesten verbreitet ist diese
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| Nordamerikanische Seerose
Nymphaea tuberosa PAINE 1865 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: winterhart pH-Wert: - Härte: - Licht: mittel bis viel Sonstiges:
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Blüte von Nymphaea tuberosa |
| Seerosen-Hybriden
Herkunft:
Allgmeines:
Klassifizierung von Seerosen:
Diese violette Seerose bildet am Blattansatz auf der Oberseite
Die folgenden Sorten sind alle winterhart. Es handelt sich lediglich um einen kleinen Auszug aus dem riesigen Sortiment. |
´Director George T. Moore´
N. x daubenyana ist ebenfalls
eine
N. lotus gehört zu
den nachtblühenden
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| ´American Beauty´
Züchtung von G. H. Pring 1941 Die Blüten sind schalenförmig, dunkel rosa mit zitronengelber Mitte. Die Blüten duften stark süßlich. Sie haben 25 Blütenblätter und einen Durchmesser von etwa 15 cm. Die Staubblätter sind gelb. Die Antheren sind orange-rosa mit rosa Spitze. Die Innenseite der Kelchblätter ist dunkler rosa bis violett. Die Blätter sind rund mit einem Durchmesser von etwa 30 cm. Die Spreite ist oben grün, unterseits rot mit grüner Aderung. Die Ränder sind gezackt und der Blatteinschnitt an der Basis überlappt sich auf einem Drittel der Länge oder weiter. |
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| ´American Star´
Züchtung von Perry D. Slocum 1985 Die Blüten sind sternförmig, rosa, duftend. 28 bis 30 zugespitze Blütenblätter mit einer Länge von 5,5 cm und einer Breite von 1,5 cm. Kelchblätter ebenso groß, grün, teilweise mit rosafarbenem Rand. Die Honigblätter sind weißlich rosa, teilweise an der Spitze gelb. Blätter grün, kreisrund, ca. 25 cm im Durchmesser, unterseits braunrot Zufallssämling von ´Rose Arey´. |
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| ´Arc de Ciel´
Züchtung von Latour-Marliac 1901 Die Blüten sind im Aufblühen schwach rosa, später weiß. Strahlenförmig mit ca. 15 cm Durchmesser. Sie haben nur einen schwachen Duft. 22-24 Blütenblätter, schmal lanzettlich, spitz zulaufend. Die Blüten stehen über dem Wasser. Die äußeren Staubblätter sind deutlich länger als die inneren. 16 Narbenäste. Kelchblätter außen dunkel grün mit hellerem Rand. Innenseite silbrig weiß. Die Blätter sind fast rund ca. 15 bis 20 cm im Durchmesser. Die Basallappen stehen weit auseinander. Typisch ist die Musterung aus hellen, weißen, gelben oder rosafarbenen Punkten, Strichen, Flecken oder größeren Flächen (Panaschierung). Blattunterseite bräunlich rot. |
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| ´Attraction´
Züchtung von Latour-Marliac 1910 Die Blüten sind leuchtend karminrot, 26 bis 28 Blütenblätter, die äußeren sind heller, Spitzen hell mormoriert. Durchmesser ca. 18 cm. Duft süßlich. 20 Narbenspitzen. Kelchblätter grün mit rötlichcen Linien. Die Blätter sind fast kreisrund, oben grasgrün unten hell grün, 30 cm im Durchmesser. |
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| ´Bagdad´
Züchtung von G. H. Pring 1941 Die Blüte ist schalenförmig, blaß lila mit gelber Mitte. 30 bis 32 spitz zulaufende Blütenblätter. Staubblätter gelb, Antheren mit lila Spitzen. Blätter mit 20 bis 25 cm Durchmesser. Oberseite grün mit vielen rot braunen Flecken. Unterseitsdunkelgrün mit roten streifen. Ränder gewellt und gezähnt. |
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| ´Barbara Davies´ (auch
´Barbara Dobkins´)
Züchtung von Kirk Strawn 1996 Die Blüte hat eine gefüllte Schalenform mit einem Durchmesser von 12 bis 14 cm. Die 38 Blütenblätter haben eine scharfe Spitze, sind 6 x 2,5 cm groß und schwach rosa bis hellgelb. Die Farbe wird zur Mitte hin intensiver. Schwach duftend. Die Kelchblätter sind dunkel grün mit orange-roten Flecken. Die Blätter sind oval mit einem Durchmesser von etwa 20 x 25 cm. Das Blatt ist nur zu etwa einem Drittel eingeschnitten. Auf der olivgrünen Oberseite kräftige rotbraune Flecken. Unterseite orange-braun. |
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| ´Berit Strawn´
Züchtung von Kirk Strawn 1993 Die tulpenförmigen Blüten sind kupfer-orange und haben einen Durchmesser von 6-8 cm. Sie stehen auf den Stielen etwa 10 cm über der Wasseroberfläche. Schwach duftend. 19 Blütenblätter, 4,5 x 1,8 cm groß, eiförmig. 9 Bernsteinfarbene Narbenäste. Kelchblätter außen dunkelgrün, innen weißlich grün mit rosa Nervatur. Die Blätter dind fast rund mit einem Durchmesser von ca. 12 cm. Oberseite dunkel grün bis olivgrün mit braunroten Flecken. Junge Blätter insgesamt besonders dunkel. Blattunterseite rosa bis rot mit dunkel braunen Flecken. |
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| ´Doll House´
Züchtung von Kirk Strawn um 1995 Die Blüte ist kugelförmig mit 23 Kronblättern. Sie wird von der Mitte nach außen von karminrot nach weiß immer heller. Ältere Blüten hellen ganz auf und sind zartrosa bis weiß. Die äußeren Kronblätter haben grüne Streifen. 13 Narbenäste. Die Blätter sind oben matt grün und haben am Anfang einen bräunlichen Rand, der später verschwindet. |
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| ´Ellisiana´
Züchtung von Latour Marliac 1896 Die Blüte ist tulpen bis strahlenförmig und kräftig granatrot gefärbt. Die äußeren der 20 Kronblätter sind deutlich heller. Der Durchmesser beträgt etwa 8 cm. der Duft ist schwach. 2 bis 3 feuerrote Honigblätter. Äußere staubblätter karminrot, innere kupfrig braun. 9 bis 10 rötliche narbenäste. Die Kelchblätter sind hell bis dunkel grün. Die Innenseite ist erst weiß mit rosa Linin und später grün. Die Blätter sind fast rund mit einem Durchmesser von etwa 15 cm. Junge Blätter haben auf der Oberseite rot braune Flecken und Streifen. Später sind sie rein matt grün. Die Unterseite ist rötlich. |
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| ´Fabiola´
Züchtung von Latour-Marliac 1913 Die etwa 12 cm großen Blüten sind tassen- bis schalenförmig, von der Mitte zum Rand intensiv rosa bis silbrig weiß. Der Duft ist schwach. Die Honigblätter sind hell rosa mit gelber Spitze. Die Narbe ist gelb mit 13 bis 15 orangen Narbenzähnen. Die Kelchblätter sind außen grün braun, auf der Innenseite silbergrau.Die Blätter sind rund und haben einen Durchmesser von ca. 23 cm. Der Blattrand ist gewellt. |
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| ´Helvola´ (auch ´Pygmaea
Helvola´)
Latour-Marliac 1879 Die Blüte ist schwefelgelb, ca. 3 bis 4 cm im Durchmesser und sternförmig. Sie hat 16 bis 19 Kronblätter von 2 x 1 cm Größe. Die Kelchblätter sind außen grün mit rosafarbenen Linien und innen zart gelb mit rosafarbenen Linien. Die Blätter sind oval, ca. 5 x 7 cm groß. Die Oberseite ist oliv grün mit rotbraunen Punkten und Flecken. Die Sorte gilt als die kleinste Seerose. Sie eignet sich gut für Schalen und Miniteiche. Der Wasserstand sollte 30 cm betragen (min. 20, max. 40 cm). In kleinen Gefäßen muss die Pflanze allerdings vor dem Durchfrieren geschützt werden. Sie kann nicht in einem Eisklumpen überwintern. |
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| ´Joey Tamocik´
Züchtung von Kirk Strawn 1993 Die Blüte ist goldgelb, ca. 10 cm im Durchmesser und schwach duftend. Sie steht etwa 10 cm über dem wasser. Manchmal treten Honigblätter auf. 12 hell gelbe Narbenäste. Die Kelchblätter sind innen und außen grün. Die Blätter sind kreisrund etwa 14 cm im Durchmesser. Die jungen Blätter haben kleine dunkle Flecken an den Rändern. Später flächig dunkel grün. Die Unterseite ist blutrot, mit kleinen dunklen Flecken. |
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| ´Madame Maurice Laydecker´
Züchtung von Latour-Marliac 1936 Die Blüte ist im Zentrum kirschrot, wird aber nach außen hin immer heller. Die 16 Kronblätter sind etwa 5,5 x 3,5 cm groß. Die gelbe Narbe hat 10 Äste und die Narbenzähne sind hell orange. Die Kelchblätter sind außen grün und innen silbergrau. Die grünen Blätter sind ledrig, annähernd rund, mit einem Durchmesser von 20 bis 22 cm. Die Blattunterseite ist bei jungen Blättern orange braun, später grün mit bräunlichem Rand. |
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| ´Marliacea Chromatella´
Züchtung von Latour-Marliac 1887 Die Blüten sind erst hel gelb und werden im Alter immer heller. Durchmesser etwa 10 bis 12 cm. Ca. 24 Blütenblätter. Duft sehr schwach. 12 bis 14 Narbenspitzen. Die Kelchblätter sind außen gelb grün mit hell rosa Streifen und Flecken. Innen hell gelb bis schwach rosa. Die jungen Blätter haben auf der Oberseite deutliche braune Flächen, die mehr oder weniger radspeichenartig in der Mitte zusammenlaufen. Dieses Muster fehlt bei allen anderen hell gelben Sorten. Die Blattunterseite hat zahlreiche orange-braune Flecken. |
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| ´Marliacea rubra puntata´
Züchtung von Latour-Marliac 1889 Die Blüte ist schalenförmig, 8 cm im Durchmesser. Die 24 Kronblätter sind purpurrot. Die Kelchblätter sind außen gras grün mit gelblich grünen Streifen und rosa Rändern. Die Innenseite ist silbrig weiß. Die Blätter sind oval, ca. 10 bis 13 cm groß. Die Oberseite ist matt grün mit größeren braun-roten Flecken. Die Blattunterseite ist orange-braun. |
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| ´Panama Pacific´
Züchtung von William Tricker 1914 Die Blüte ist schalenförmig, lila und hat 21 bis 22 Blütenblätter. Die Staubblätter sind gelb mit violetten Antheren. Die Kelchblätter sind innen violett-lila. Der Blütenstiel ist braun und fusselig behaart. Die Blätter sind glänzend dunkel grün unten rötlich. Der Blattstiel ist braun mit feiner Behaarung. Die Pflanze bildet Tochterpflanzen auf den Blättern. |
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| ´Pink Sensation´
Perry D. Slocum 1947 Die Blüte ist rosa, ca. 12 bis 14 cm im Durchmesser und sternförmig. Sie steht etwas über der Wasseroberfläche. Der Duft ist schwach. Die Kelchblätter sind außen grün und haben rosafarbene Ränder. Die Innenseite ist zart rosa mit roten Linien und Flecken. Die Blätter sind kreisrund und haben einen Durchmesser von ca. 15 cm. Die Oberseite ist grün, die Unterseite braun rot. |
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| ´Queen of Whites´
Laurence Gedy 1970 Die Blüte ist tassen bis sternförmig, weiß mit einem Durchmesser von 14 bis 16 cm. Sie duftet angenehm. Die Kelchblätter sind außen grün und innenweiß mit rosafarbenen Flecken. Die Blätter sind oval und haben einen Durchmesser von 22 bis 24 cm. Die Oberseite ist grün, die Unterseite rötlich braun. |
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| ´Rubra´ (auch ´Pygmaea
Rubra, N. tetragona ´rubra´)
Züchter unbekannt Zu Beginn ist die Blüte rosa, wird im Laufe der Zeit aber dunkler. Der Durchmesser nimmt von 3,5 cm auf 4,5 cm zu. Die narbe ist gelb und etwas vertieft. Die 12 Narbenzähne sind hell orange. Die Außenseite der Kelchblätter ist grün mit bräunlichen Flecken. Die Innenseite ist grau weiß. Die ovalen Blätter haben einen Durchmesser von etwa 12 bis 14 cm. Die Oberseite ist grün mit dunklerem, bräunlichem Rand. Die Unterseite ist orange braun. |
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| ´Sioux´
Züchtung von Latour-Marliac 1908 Die Blüte ist sternförmig und hat einen Durchmesser von 10 bis 12 cm. Sie ist rosa mit dem Hauch eines Gupfertons und Gelb. Am dritten Tag wird die Blüte rötlich. Die Narbe ist gelb mit 14 oder 15 Narbenästen. Die Blätter sind oval etwa 25 cm im Durchmesser. Die Oberseite ist dunkel grün, bei jungen Blättern mit radspecihenartiger, braunrote Strichelung. Die Unterseite blutrot mit schwarzbraunen Flecken. |
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| ´Texas Dawn´
Züchtung von Kenneth Landon 1990 De bis etwa 15 cm durchmessende Blüten ist strahlenförmig und kräftig gelb. Sie steht bis zu 30 cm über der Wasseroberfläche. Die Kelchblätter sind unterschiedlich dunkel grün gefärbt. Die Innenseite ist schwach gelb mit hellem grün, manchmal leicht rosa. Die Blätter sind oval mit einem Durchmesser von etwa 25 cm. Die Oberseite ist hell bis dunkel grün mit braunroten Flecken. Die Unterseite ist orange braun mit fast schwarzen Flecken. |
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| ´Walter Pagels´
Züchtung von Kirk Strawn 1993 Die Blüte ist weiß, schalenförmig und etwa 8 bis 12 cm im Durchmesser. Die Kelchblätter sind außen grün mit rosa, innen weiß mit grünlichem Rand. Die Blätter sind fast herzförmig und am Rand gewellt. Die Oberseite ist grasgrün die Unterseite grün mit rötlichem Rand. |
Weitere Bilder von Seerosen für den Teich gibt es
bei Seerosen Epple.
| Viktoria-Seerose
Viktoria cruziana Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 28 - 30 °C pH-Wert: 6 - 7 Härte: 4 - 18 °dKH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
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Viktoria im Botanischen Garten
Verblühte Blüte, Knospe und junges Blatt |
| Viktoria-Seerose
Viktoria regia LINDLEY 1838 Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 28 - 30 °C pH-Wert: 6 - 7 Härte: 4 - 18 °dKH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
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Unterseite eines Schwimmblattes |
Literatur zu Nelumbo:
J. Gaertner (1788): De Fructibus et Seminibus Plantarum I, 73
K. Wachter (1998): Seerosen - winterharte und tropische Nymphaeaceen.- Eugen Ulmer GmbH, Stuttgart
E. Schuster (2000): Sumpf- und Wasserpflanzen - Eigenschaften
- Ansprüche - Verwendung.- 3. Auflage, Parey Verlag, Berlin
Literatur zu Nuphar:
J. E. Smith (1809): Florae Graecae Prodromus, 1(2): 361
A. P. De Condolle (1821): Regni Vegetabilis Systema Naturale, sive Ordines, Genera et Species Plantarum Secundum Methodi Naturalis Normas Digestarum et Descriptarum. Paris, 2: 61-62
J. Presl & C. Presl (1822): Deliciae Pragenses , Historiam Naturalis Spectantes, 224
J. A. Paine (1865): Rep. (Annual) Regents Univ. State New York State Cab. Nat. Hist.: 132
U. Kirsten (1969): Licht- und elektronenmikroskopische Untersuchungen an den Hydropoten von Nuphar lutea, Nymphoides peltata, Sagittaria macrophylla und Salvinia auriculata.- Dissertation, Universtät Hamburg
H.W.E. van Bruggen (1989): Die große Mummel Nuphar lutea (L.) Sm.- DATZ 42(5), 303-305
K. Paffrath (1991): Die Zwergteichrose Nuphar pumilla (Timm) de Condolle, 1821.- Das Aquarium 27 (7), 19-20
C. Kasselmann (1997): Neue Aquarienpflanzen - Die rote Teichrose: Nuphar japonica var. rubrotincta.- Aquarium heute 3/1997, 599-601
O. Pedersen (1998): Die Lebensgeschichte der Mummel (Nuphar lutea L.) enthüllt.- Aqua Planta 2-98, 49-53
D. J. Padgett, D. H. Les and G. E. Crow (1998): Evidence for the hybrid origin of Nuphar x rubrodisca (Nymphaeaceae).- American Journal of Botany. 1998;85:1468-1476
K. Wachter (1998): Seerosen - winterharte und tropische Nymphaeaceen.- Eugen Ulmer GmbH, Stuttgart
F. Wieland (1999): Die Rose der Flüsse und Moore.- DATZ 52(10), 36-40
E. Schuster (2000): Sumpf- und Wasserpflanzen - Eigenschaften - Ansprüche - Verwendung.- 3. Auflage, Parey Verlag, Berlin
D.J. Padgett (2007): A monograph of Nuphar (Nymphaeaceae).- Rhodophora, Vol. 109, No. 937, pp. 1–95
G. Dietrich (2009): Teichrosen.- DATZ 1/2009, 38-43
Literatur zu Nymphaeae:
Linné (1753): Species Plantarum 1: 510
F. Gessner, G. Volz (1951): Die Kutikula der Hydropoten von Nymphaea.- Planta 39, 171-174
U. Lüttge (1965): Mikroautoradiographische Untersuchungen über die Funktion der Hydropoten von Nymphaea.- Protoplasma 59, 157-163
K. Paffrath (1976): Nymphaea lotus L. .- Aqua Planta 3-76, 2
C. Kasselmann (1985): Neu für die Kultur im Aquarium: Nymphaea micrantha Guillemin et Perrottet aus Senegambia.- DATZ (9), 426-429
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P.J. van der Vlugt (1994): Nymphaea micrantha.- DATZ 47(6), 398-401
F. Schumacher (1996): Roter Tigerlotus, Blütenentwicklung von Nymphaea lotus im Aquarium.- Das Aquarium 30(8), 40-41
B. Greger (1996): Nymphaea lotus - Tigerlotus.- Das Aquarium 30(4), 20-21
C. Kasselmann (1996): Nymphaea lotus L. eine polymorphe Art.- DATZ 49(5), 320-324
J. Téton (1998): Seerosen - Nymphaea lotus und Nymphaea alba.- Aquarium live 3/98,66-71
A. van den Nieuwenhuizen (1998): Nymphaea lotus. Ein schöner Blickfang im Aquarium.- DATZ 51(10), 666-669
K. Wachter (1998): Seerosen - winterharte und tropische Nymphaeaceen.- Eugen Ulmer GmbH, Stuttgart
W.A. Tomey (1999): Der Glühlotus - Nymphaea micrantha ist eine ideale Aquarienpflanze.- Das Aquarium 33(5), 31-34
C. Kasselmann (1999): Aquarienpflanzen.- 2. Auflage, DATZ-Atlanten, Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart
E. Schuster (2000): Sumpf- und Wasserpflanzen - Eigenschaften - Ansprüche - Verwendung.- 3. Auflage, Parey Verlag, Berlin
A. Gutjahr (2002): Zwergseerosen.- Aquaristik Fachmagazin 6/7 2002 (Nr. 165), 56-57
G. Eggers, K. Schmidt (2001): Aquaflora der Insel Madagaskar.- Aquaristik Fachmagazin 158 (4/5), 26-28
I. Scheuermann (2001): Pflanzen fürs Aquarium.- 9. Auflage, GU Aquarien-Ratgeber, Gräfe und Unzer Verlag GmbH, München
R. Münch (2005): Erinnerungen an das gemeinsame Altwerden.-DATZ
4/05, 59-61
Literatur zu Viktoria und Eurydale:
J. Lindley (1838): Monog. 3; et Bot. Reg., Misc. 9.
Sowerby (1850): Annals and Magazine of Natural History, including Zoology, Botany, and Geology, ser. 2, 6: 310
K. Wachter (1998): Seerosen - winterharte und tropische Nymphaeaceen.- Eugen Ulmer GmbH, Stuttgart